Lions Club München-Arabellapark
Willkommen auf unserer Homepage ! 

Präsenztreffen wurden  Ende Juni 2020 wieder aufgenommen, natürlich unter Einhaltung der jeweils aktuell geltenden Corona-Auflagen.

Siehe weiter unten Bericht über den Clubabend am  29.06.2020 zum Abschluss des LJ 2019/2020
                               Bericht über den Clubabend am  21.09.2020 zum Auftakt in das  LJ 2020/2021
                               Bericht über die Clubabende am 05.10.2020 und am 19.10.2020

Nun aber infolge des "Lockdown light" bis auf weiteres keine Präsenzveranstaltungen. Basis Kommunikation erfolgt über verschiedene digitale Möglichkeiten.
Diese ersetzen aber keinesfalls Präsenzabende, die den gemeinschaftlichen Zusammenhalt und Überlegungen für neue Activities fördern, essentiell zur Erzielung
von Einnahmen für die finanzielle Unterstützung sozialer Projekte in München.
Denn durch die Corona Maßnahmen sind alle bisherigen Activities und deren Einnahmen weggebrochen, die eine wesentlich Säule unserer Fördermöglichkeiten bildeten.
 
Dennoch Unterstützung von 2 Corona Projekten in München durch individuelle Spenden von Mitgliedern.. siehe ebenfalls weiter unten.

Schauen sie herein, informieren Sie sich über unserer Aktivitäten und nehmen Sie bei Interesse Kontakt auf. 

Die Homepage wird regelmäßig aktualisiert; letzte Änderung 25.11.2020    
     
Gründung
Der Lions Club München-Arabellapark wurde 1971 im Stadtteil Bogenhausen im Umfeld des Arabellapark gegründet.  
Der Club gehört der internationalen Vereinigung der Lions Clubs ( Lions International) an und ist  Mitglied des Gesamt-Districts 111 und des Districts 111-BS. 
Er erkennt deren Ziele, allgemeinen Grundsätze und Statuten als verpflichtend an:
 -  Aktivitäten und Spenden für soziale Projekte  - Information und Diskussion aktueller Themen - Freundschaftliches und geselliges Miteinander

Der LC München Arabellapark steht für Tradition und Moderne - es sind noch einige Gründungsmitglieder aktiv, über die Jahre aber natürlich viele neue Mitglieder  dazu gekommen. Heute umfaßt der Club 35 Mitglieder mit einem breiten Spektrum an Berufen und einer altersmäßigen Bandbreite von 40 bis 75 Jahren. Zudem einige ältere Mitglieder aus der Gründungszeit, also ein Mehr-Generationen Club mit besonderem Charme und stets offen für neue Mitglieder. Unsere Mitglieder kommen aus dem gesamten Stadtgebiet  München sowie aus umliegenden Städten.
Im Vereinsleben, den  Activities und gesellschaftlichen Ereignissen engagieren sich unsere Frauen und Männer gleichermaßen. 
Wir unterstützen über unseren Lions ISARA Hilfsfonds e.V. Projekte in Bayern, vorwiegend in München, von einem Kinderhospiz über Kindergarten- und Jugendprojekte oder Obdachlosenspeisung St. Bonifaz sowie Projekten der Altenhilfe  sowie fallweise auch internationale Lions Hilfsprojekte wie Wash oder Sight First. 
Wir engagieren uns aber auch mit persönlichen Einsatz und in spontanen Hilfsaktionen wie
in der Hochwasserhilfe Deggendorf im Juni 2013 .
Die Einnahmen zur Unterstützung sozialer Projekte generieren wir über Activities wie Konzertabende, Verkaufsstände oder Business Dinner sowie über Spenden
Unser ISARA Lions Hilfsfonds e.V. ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt zur Ausstellung von Spendenquittungen.
Auf unseren Clubabenden (Jour fixe) haben wir renommierte Referenten zu aktuellen, zukunftsorientierten Themen aus Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft getreu dem Motto "Continous learning" und mit der Zielsetzung, neue Netzwerkkontakte zu knüpfen.
 
Neuer Vorstand ( 2020 / 2021)
 

Präsident                                                             


Prof. Dr. Josef Nassauer
Vizepräsident
 Dr. Siegfried Kneissl
 Pastpräsident  Dr. Hans-Otto Feldhütter
 Sekretär  Hermann Pointl
 Schatzmeister  Prof. Dr. Rupert Stettner

Clubmaster

 Peter Prasser

 Activity-Beauftragter  Hermann Pointl

PR-Beauftragter
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LEO-  Beauftragter         

 Prof. Dr. Josef Nassauer
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Torsten Adam

 Mitgliedschafts-Beauftragter 

Prof. Dr. Horst Schmidt-Bischoffshausen

Inhalte auf der Startseite

Lions Jahr 2020/2021
- Clubabend  19. Oktober 2020, Clubabend 5. Oktober 2020, Clubabend 21.September 2020,
Lions Jahr 2019/2020
- Clubabend  29. Juni 2020, Clubabend 14. Februar 2020, Clubabend 3. Februar 2020, Clubabend 20. Januar 2020, Clubabend  Eisstockschießen 10. - 12. Januar 2020, Weihnachtsfeier 16. Dezember 2019
- Clubabend 11. November 2019,  Clubabend 21. Oktober 2019, Clubabend, 7. Oktober 2019, Clubabend 16. September 2019
Lions Jahr 2018/2019
- Abschlussfahrt LJ 2018/2019  vom 28. - 30.06. 2019 nach Wien, Clubabende 2019 ( Kurzfassung Vorträge), Eisstockschießen 2019 Freyung
2018  Clubabende 2018 ( Kurzfassung Vorträge), Abschluss Spendenaktion LJ 2017/2018 zu 100 Jahre Lions, Fischessen 14.02.2018, Eisstockschießen 12. - 14. Januar 2018 in Freyung

 Lions Jahr 2016/2017

-  Abschlussfahrt LJ 2016/2017 30.6. - 02.07. 2017 nach Lindau/Bodensee, Erstes Business Dinner mit Vortrag 27. März 2017
-  weitere Information siehe Archiv Startseite  2017


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Lions-Jahr 2020/2021 

  

Clubabend am 23.11.2020 -  Erster Online Clubabend 


Aufgrund der Corona Beschränkungen wurde dieser 4. Clubabend online durchgeführt...eine erfolgreiche Premiere.


                                                                    


Für den Abend war kein Vortrag vorgesehen. Er  wurde genutzt, um interne Punkte zu besprechen.
Zunächst erläuterte LF Msgr. Dr. Siegfried Kneißl die Chance auf eine Activity noch in diesem Jahr, die er unserem LC erschlossen hat und die von uns auch tatkräftig genutzt wird. Einnahmen sind wichtig, denn wir wollen auch weiterhin unsere sozialen Projekte unterstützen.
Hermann Pointl erläuterte die Spendenplanung für 2020, die teilweise auch durch individuelle Spenden 
ermöglicht wird.

Prof. Dr. Josef Nassauer, Präsident und Kommunikationsbeauftragter, informierte dann kurz über die Öffentlichkeitsarbeit im vergangenen Jahr. Sie umfasste Information über das Business Dinner im März 2020 und über die Clubabende; ausführliche 

interne Kommunikation über e-mail  sowie zugehörige Kurzberichte  in diesem Internet-Portal.

Dann ging er auf die weitere Planung des LJ 2020/2021 ein. Es besteht die klare Zielsetzung, die vorgesehenen wie gepalnt Clubabende durchzuführen, als Präsenzveranstaltung oder, wenn notwendig, als online Meeting. Die Detailplanung erfolgt aufgrund der gegenwärtigen Situation jeweils sehr kurzfristig.

Zudem informierte er kurz über die District-Versammlung am 17.10.2020, die online durchgeführt wurde mit 199 Teilnehmern  und an der als Delegierter des LC München-Arabellapark teilnahm. Explizit erwähnte er das neue WaSH Projekt,  das in 2021
in Kenia starten wird sowie Kernaussagen eines Kurzbeitrages von Prof. Dr. Franz Josef Radermacher, einem bekannten Klimaexperten, zum Themenkomlex Atmosfair.

Abschließend gab Prof. Dr. Horst Schmidt- Bischoffshausen  als Mitgliedschaftsbeauftragter einen Überblick zum gegenwärtigen Stand der Einwerbung neuer Mitglieder, der durchaus optimistisch stimmt.


Es war ein informativer und konstruktiver Abend, von Hermann Pointl als Host bestens geleitet. Man hatte sich online wieder gesehen und gesprochen, wenn auch der persönliche Kontakt nicht zu ersetzen ist. 

Zum Ausklang ein Anstoßen mit einem Glas Wein auf den erfolgreichen online Abend und auf die Zielsetzung für 2021, auch in schwieriger Zeit unser soziales Miteinander im Lions Club lebendig zu halten.



Clubabend am 19.10.2020 - Garten- und Landschaftsbau in Bayern 


Den Auftakt  zum 3. Clubabend bildete ein kleiner Sektempfang, zu dem unser LF Prof. Dr. Horst-Schmidt-Bischoffshausen einlud, der vor wenigen Wochen einen runden Geburtstag feiern konnte. 

Präsident Prof. Dr. Josef Nassauer begrüßte dann die Teilnehmer des  Abends. Neben dem Jubilar im besonderen LF Dr. Volker Soballa, sonst dienstlich viel unterwegs, dem es dank Homeoffice möglich war,
an diesem Clubabend teilzunehmen. Desweiteren  unseren Clubmaster Peter Prasser,  begleitet von seinen beiden Töchtern - mit Interesse für das Studium der Landschaftsarchitektur.
Ein herzlicher Gruß galt auch unserem Gast Franz Glatz, der im  letzten Lions-Jahr auf einem unserer Clubabende einen interessanten Vortrag über die Gründerszene in Ingolstadt hielt und mit seiner Tochter anreiste,
die Landschaftsarchitektur in Weihenstephan studiert. Wie schön, wenn junge Leute Interesse an Themen unserer Clubabende zeigen! 


Anschließend berichtete der Präsident kurz über die online Distrikt- Versammlung am 17.10.2020, der er als Delegierter beiwohnte. An der Versammlung nahmen 199 Mitglieder teil, davon 72 stimmberechtigte Delegierte.
Eine riesige Resonanz. Und der Ablauf über 3,5 Stunden wurde perfekt gemanagt von DG Gerald Kreuwel und unserem IT Experten Christoph Wíeser. 


Zwei Punkte die der Präsident kurz erwähnte...ein Programm Leos2Lions, das von den Leos initiiert wurde und den Zugang jüngerer Interessenten zu Lions erleichtern soll, und ein neues WaSH Projekt, (Wasser, Hygiene Sanitär),
das unser Kabinettsmitglied Hans-Ludwig Rau im Oktober 2021 in Kenia starten wird.

Den Vortrag des Abends hielt unser  LF Prof. Rudolf Klingshirn, in dieser Branche seit Jahren in maßgeblichen Funktionen tätig.

                                                                                           
 "Landschaftsbau in Bayern - eine Branche stellt sich vor"-
  

 
Gärten und Parkanlagen im privaten, gewerblichen oder öffentlichen Bereich prägen in besonderer Weise das Orts- und Landschaftsbild.
Hierzu vermittelte Rudolf Klingshirn gleich zu Beginn einen bleibenden Eindruck mit wunderbaren Bildern von Parkanlagen, Begrünung von Straßenzügen, prachtvollen Gärten bis hin zum Zierpflanzenbau.

Der Garten-und Landschaftsbau verzeichnet auch jetzt  einen erfreulichen Auftragseingang. Allein in Bayern liegt der Umsatz bei rund 1,1 Mrd Euro, in Deutschland bei 8,4 Mrd. Euro.
Die weit gefächerte Branche verzeichnet rund 18 250 meist kleineren Handwerks-Betrieben; davon 13 300 mit  0-5 MA  und nur 30 größere Betriebe mit über 80 MA.
Mit ihrem vielfältigen Aufgabenprofil ist die Branche sehr attraktiv. Die Anzahl Mitarbeiter ist über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen und liegt  bei rund 16 000
Zur Gewinnung junger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen trägt auch ein sehr gelungener Imagefilm bei, in dem Landschaftsgärtner aus ihrer vielseitigen Tätigkeit berichten..
vom Fahren von Radladern beim Bewegen von Erdmassen über das Arbeiten mit verschiedenen Materialien z.B. Terrassen und Pergolen und die Realisierung von Parkanlagen bis zur Pflanzung von Staudengärten.

Abschließend warf Prof. Rudolf Klingshirn noch einen Blick auf die Themen der Zukunft im Landschafts- und Gartenbau. 

Eine wunderbare Reise, der die Teilnehmer mit großem Interesse folgten. Viel Beifall für seine Ausführungen!
Der Präsident überreichte abschließend als kleines Dankeschön eine Flasche Wein...ein landwirtschaftliches Produkt, denn der Weinbau gehört zur Landwirtschaft,  nicht zum Produktionsgartenbau...  
 .

   

                     
    
                                       Ein harmonischer Clubabend im Kreis von Freunden ... eine Oase der Erholung.... mit einem Thema, zu dem jeder von uns Bezug hat.



  

Clubabend am 05.10.2020 - Corona Pandemie - ein Thema, das jeden tangiert 


Präsident Prof. Dr. Josef Nassauer hat sich auf vielfachen Wunsch von Mitgliedern bereit erklärt, Hintergrundinformation zur Corona Pandemie zu geben. Dabei nahm er in seinen Ausführungen nur Bezug auf ein breites Spektrum verläßliche Originalquellen.

Er verfolgt diese  komplexe Thematik seit Monaten sehr intensiv...er gehört u.a. selbst zu einer Risikogruppe und hat über familiäre Ereignisse nachhaltige Erfahrungen mit den Auswirkungen so mancher Corona Maßnahme gemacht.

Die Teilnehmer des Clubabends sind seinen Ausführungen mit großem Interesse gefolgt auf dem Fakten basierten Weg von Definitionen der WHO, über die Fülle Angst machender Berichten in den Medien, über eine differenzierte Betrachtung 
steigender "Neuinfektionen" bis hin zu den jüngsten Irritationen bezüglich 7 Tage Inzidenz 

 

Die Diskussion und positive Kommentare auch im individuellen Gespräch haben den Eindruck bestärkt, das Ziel des Vortrages wurde erreicht : Vorsicht und Respekt vor Corona, aber sich nicht in übertriebene Angst und Isolation drängen lassen.
Clubabende im Kreis langjähriger verantwortungsvoll agierender Lions Freunde sind eine Möglichkeit, gemeinschaftliches  Miteinander zu pflegen..auch im Sinne der sozialen Projekte, die wir unterstützen.


                                                                                   
             
    


Clubabend am 21.09.2020 - Offener Gesprächsabend zum Auftakt in das neue LJ 2020/2021 


Nach dem gelungenen Abschlussabend am 29. Juni 2020 hat auch der erste Clubabend des LJ 2020/2021 am  21. September 2020 mit 20 Teilnehmern gute Resonanz gefunden.

Alle waren frohgestimmt, nach der langen Sommerpause sich wieder im vertrauten Kreis der Lions Freunde zu treffen, selbstredend unter Beachtung aller aktuell geltender Hygienerichtlinien. 

Past-Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter hat zunächst die Julia, Zeichen der Präsidentschaft, an seinen Nachfolger Prof. Dr. Josef Nassauer übergeben.
Dieser hat die Teilnehmer herzlich begrüßt, und als Gast Herrn Christian Gmeiner, der schön öfters an Abenden unseres LC teilgenommen hat.


Dann sprach der Präsident im Namen aller  Glückwünsche an Frfr. Ulla von Crailsheim und Prof. Dr. Horst Schmidt- Bischoffshausen aus, die vor einiger Zeit jeweils einen runden Geburtstag feiern konnten.
Danach ging er kurz auf das LJ 2020/2021 ein, für das er das Motto wählte: 

                                                    " Aus dem Club für den Club - für ein starkes Miteinander"

Er erwähnte nochmals die gesamten Termine des LJ 202/2021 und erläuterte die konkreten Planungen bis zum Ende des Kalenderjahres 2020.

Dabei sprach er auch die Notwendigkeit an, neue Activities anzudenken, um wieder Einnahmen zu generieren zur Förderung unserer sozialen Projekte.

 Zudem wurden Überlegungen vorgestellt, die Voraussetzungen zu schaffen für online Meetings, sollten z.B. Präsenzabend wieder einmal temporär nicht möglich sein.
Der technische Ansprechpartner für die Organisation von online Meetings ist LF Hermann Pointl. Sollte er einmal verhindert sein, wird ihn  LF Prof. Rudolf Klingshirn vertreten.

In der Diskussion hat Dr.  Jürgen Böddrich unterstrichen, dass die persönliche Präsenz bei Clubabenden im Vordergrund stehe für ein gelebtes Miteinander. 

Die Möglichkeit eines online Meetings sollte nur in Ausnahmesituationen verfolgt werden. Hybridveranstaltungen werden nicht weiter angedacht, u.a. auch wegen limitierter
WLAN Übertragungsgeschwindigkeit aus dem Tagungsraum.


Die Ausführungen des Präsidenten  mit der Planung auf Sicht und der Flexibilität für möglicherweise kurzfristig notwendiger Änderungen fanden große Zustimmung. 



              
                                      
                                     
          

Danach ging es wieder  in angeregte individuelle Gespräche, so wie es  für den Einstieg in das neue LJ 2020/2021 auch vorgesehen war.
Die Zeit verging wie im Flug. Alle haben letztlich frohgemut den Heimweg angetreten und versichert, sie werden beim nächsten Clubabend wieder dabei sein..




Lions-Jahr 2019/2020 

                                                              


 Unterstützung von 2 Corona Projekten im Großraum München - Juni 2020                                                                  

- Beteiligung an einem Spendenprojekt der Münchner Lions zur Unterstützung von Lichtblicke Seniorenhilfe e.V. 
- Spende eines digitalen Arbeitsplatzes für PSU - Helpline
 s. Seite ISARA Hilfsfonds 


Clubabend am 29.06.2020 - Harmonischer Ausklang des LJ 2019/2020


Die Corona bedingten Beschränkungen hatten auch starke Auswirkungen auf unser Club-Leben.

Seit dem Business Dinner am 9. März 2020 gab es keine Präsenztreffen mehr und auch die Abschlussfahrt mußte abgesagt werden.

 

Aufgrund der positiven Entwicklungen der letzten Wochen waren wir zuversichtlich, dass die Lockerungen soweit voranschreiten, auch bezüglich Vereinssitzungen, dass wir zum Abschluss noch einen 

Clubabend ausrichten können. Und so ist es auch gekommen.

 

Unter Beachtung aller aktuell gelten Hygienerichtlinien und der Lions Guidelines haben wir uns  wieder treffen können. 


Unser Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter hat zunächst einen Rückblick auf das ungewöhnliche Lions Jahr 2019/2020 gegeben.

Anfangs lief alles nach Plan...die Clubabende, auch die Activities wie Weihnachtstand und Business Dinner.

Aber mit Beginn des Lockdown mußte dann auf Sicht gefahren werden. Auf digitalem Wege wurde die Funktionsfähigkeit unseres

Lions Clubs aufrecht erhalten, u.a. auch mit der  Wahl der neuen Vorstandschaft für das LJ 2020/2021.

 Er dankte dem Vorstand und den Beauftragten für deren Unterstützung und allen Mitgliedern und assoziierten Damen für ihre so aktive Mitwirkung. 

 

MGB Prof. Horst Schmidt-Bischoffshausen gab dann einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand der Gewinnung neuer Mitglieder, essentiell für das langfristige Fortbestehen unseres Lions Clubs.
E
s bestehen einige konkrete Optionen, die zielgerichtet verfolgt werden.

 

Sekretär und Activity Beauftragter Hermann Pointl vermittelte dann einen ersten Entwurf der  Spendenplanung 2020 zur Unterstützung sozialer Projekte über unseren  ISARA Lions Hilfsfonds e.V.

Desweiteren erwähnte Hermann Pointl zwei Corona Sonderprojekte, die über private Spenden von Mitgliedern kurzfristig unterstützt wurden...ein  Projekt der Münchner Lions, dessen Erlös der Institution 

Lichtblicke Seniorenhilfe e.V. in München  zugute kommt,  sowie die Unterstützung einer PSU Helpline, ein PC Arbeitsplatz für Mediziner zur psychosozialen  Unterstützung von Rettungskräften über Video Besprechung.

 Abschließend informierte Hermann Pointl über den gegenwärtigen Stand der Planung für den Weihnachtsstand 2020 und das Einvernehmen mit den Münchner Lions.



                                                         
                                                    H.-O. Feldhütter    Horst Schmidt-Bischoffshausen        Hermann Pointl                   Josef Nassauer  

Danach ging  Prof. Josef Nassauer als zukünftiger Präsident auf Eckpunkte der Planung für das LJ 2020/2021. Er dankte zunächst dem scheidenden Präsidenten für ein erfolgreiches Jahr trotz schwieriger Umstände und 

für sein großes Engagement trotz hoher beruflicher Belastung.


Der neue Präsident setzt auf Kontinuität gemäß dem Motto


                                                    " Aus dem Club für den Club - für ein starkes Miteinander"  

                                                                                                                                                                   

Wichtig ist die persönliche Präsenz, das aktive Mitwirken.   Die Termine für die Präsenzveranstaltungen im LJ 2020/2021 sind festgelegt.

Als  Neuerung ist die Möglichkeit der  Einbindung von Mitgliedern, die nicht persönlich teilnehmen können, über Video Meeting vorgesehen,                                                                                                                                                                                                                      
                             
  Der Start in das neue Lions Jahr 2020/2021 erfolgt am 21. September 2020.





Auch das Business Dinner im März 2020 war ein voller Erfolg.


Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter war es gelungen, mit Prof. Dr. Michael Hochgeschwender einen herausragenden Referenten zu einem hochaktuellen Thema zu gewinnen.

            
                                                 »Aktuelle Entwicklungen in Amerika und deren Auswirkungen auf Europa und Deutschland«


Zu diesem Businessdinner am 9. März 2020 haben die Mitglieder wieder zahlreichen Partner aus dem beruflichen Netzwerk sowie Freunde und Bekannte aus dem privaten Umfeld als Gäste eingeladen.
Die erhobene Eintrittsspende
geht voll in unsere sozialen Projekte, speziell im Großraum München.
Die Resonanz war hervorragend trotz einger kurzfristiger Absagen wegen Grippe oder Corona-Virus. Der große Europa Saal im Eden Hotel Wolff war mit rund 90 Teilnehmern bestens belegt, davon rund 75 externe Gäste.
 
Dr. Hans-Otto Feldhütter begrüßte als amtierender Präsident die Gäste, insbesondere den Referenten, sowie als hochrangigen Vertreter der Lions Organisation den früheren Governor-Ratsvorsitzenden Deutschland, Daniel Isenrich , für den Zeitraum 2019/2021 zum International Director im  LIONs Board in Oak Brook , Chicago, gewählt .

Desweiteren waren mit Prof. Dr. Josef Phillip und Dr. Heino Pause hochrangige Vertreter von Rotary Freising anwesend, die sich seit vielen Jahren in hervorrgander Weise in regionale wie auch internatiolae soziale Projekte, z.B. in Nepal, einbringen.


   
               
                               Präsident Dr. Hans Otto Feldhütter                                                                   Wohlfühlatmosphäre                                           Volle Aufmerksamkeit beim Vortrag 
                                                                                                                                                                     Daniel Isenrich mit Gattin                                     



Dann stellte Präsident Feldhütter den Referenten des Abends vor

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität Münche


                                   
                                             Prof. Michael Hochgeschwender                                          Capitol in Washington                                                      Präsident Trump vor dem Kongress

Prof. Hochgeschwender ist gefragter Gesprächspartner auch außerhalb der Wissenschaft. So schreibt etwa der SWR über eine Sendung mit ihm:  Prof. Hochgeschwender ist katholischer Theologe und Geschichtsprofessor.
Er ist nicht nur gefragt, wenn es um die Geschichte der USA geht, sondern auch um die Präsidentschaft von Donald Trump, um das Ende alter Sicherheiten  und um bevorstehende neue Ausrichtungen in der Weltpolitik.

Michael Hochgeschwender lebte viele Jahre in den USA, ist Autor zahlreicher Publikationen und Träger hoher Auszeichnungen..

Prof. Hochgeschwender sensibilisierte gleich zu Beginn seiner Ausführungen hinsichtlich einer Polarisierung in der amerikanischen Gesellschaft mit den zwei Parteien Republikaner und Demokraten
 Hierzu  trägt u.a. eine Emotionalisierung von Informationen durch die Medien bei. Aber auch eine Gestaltung der Politik primär durch die gewählten Präsidenten, da der Kongress , bestehend aus Repräsentantenhaus
 und Senat, seine Machtfülle seit Jahren immer mehr auf den Präsidenten überträgt . So kommt es vielfach zu einer vereinfachenden politischen Beurteilung der Präsidenten wie Trump böse, Obama gut, Bush böse,
Clinton gut. Zugrunde liegen aber strukturelle Veränderungen im politischen Geschehen der USA. Auch wenn die  überparteiliche Zusammenarbeit zurzeit wahrscheinlich schlechter ist als vor 20 Jahren,
Trump
ist nicht Auslöser, sondern Symptom.
Diese Aussagen des Referenten setzten eine erste Orientierung.

Seine umfangreichen Ausführungen gliederte Prof. Hochgeschwender in zwei größere Schritte:
- Abriß politischer Entwicklungen beginnend im 18. Jahrhundert
- Abriß  politischer Entwicklungen seit den 1960-iger Jahren

In den USA ist eine spezielle Situation gegeben. Wie die Geschichte zeigt, ging die Radikalisierung nicht primär von den Evangeliken aus. Gewalt war mehr ein säkulares, nicht ein religiös motiviertes Problem.
Berichte der Medien, der Wahlkampf 2016 sei der schmutzigste gewesen, sind so nicht zutreffend. Amerikanische Wahlkämpfe waren schon immer schmutzig und gewalttätig; bis 1885 gab es immer Tote
Die harte Gangart spiegelt sich u.a. auch in dem Vorschlag von John Adams wieder, dem 2. Präsidenten der USA ( 1797-1801): „ Kritik an der Regierung sollte grundsätzlich verboten werden.“ 

 
                                                                                        

                                                                                                                 Ku Klux Klan

Bezüglich Gewalttätigkeit zu erwähnen ist u.a. der Ku Klux Klan, ein rassistischer Geheimbund, aktiv vor allem in den Südstaaten. Er wurde von 1865 – 1875 und von 1915 bis 1945 als einheitliche Organisation geführt.
Es kam zu antikatholischen, antisemitischen und rassistischen Ausschreitungen mit einer Polarisierung schwarz gegen weiß. 
Eine Folge war Mitte des 19. Jahrhunderts die Androhung verschiedener Bundesstaaten, vor allem des Südens, aus dem Verbund der Vereinigten Staaten auszutreten.

Von der Depression der Wirtschaft in den 1930- iger Jahren waren die USA stärker betroffen als andere. Es herrschte deshalb der Wunsch nach Stabilisierung der Gesellschaft
mit der Zielrichtung: „Big Government, Big Companies, Big Unions.“

Weiße sahen die 1950- 1960 iger Jahre mit großen Erwartungen ( great expectations), grenzenloser Optimismus. Auch kleinere Unternehmen empfanden eine Situation der Stabilität.

Kooperation zwischen Demokraten und Republikaner hat es kaum gegeben. Unterschiedliche Milieus und Strömungen in den einzelnen Parteien waren weitgehend eliminiert. Es gab keine Ansatzpunkte mehr.
Demokraten reagierten auf den Verlust ihres konservativen Flügels mit einem Linksruck, analog die Republikaner auf den Verlust der Liberalen mit einem Rechtsruck.
Oder man könnte es auch so formulieren: „Wirtschaftspolitische Wende nach rechts, kulturpolitische Wende nach links".

Erst Druck von außen durch die Sowjetunion führte zu einer Kooperation von Demokraten und Republikanern mit einer starken international geprägten Außenpolitik.

Ergebnis dieser Entwicklungen war außergewöhnlicher Wohlstand von Wirtschaft und Finanzwelt. Der Dollar wurde zur internationalen Leitwährung. Der Export konnte weiter ausgebaut werden.
Aus einer Position der Stärke heraus wurde die Globalisierung angegangen mit weiterer positiver Entwicklung der USA. Denn nach dem zweiten Weltkrieg war die Konkurrenz am Boden.

Die 1950-iger bis 1960-iger Jahre waren auch die Zeit, in der Neuerungen nicht nur über Wahlen und Politik durchgesetzt wurden, sondern auch durch den Soupreme Court - vergleichbar dem Bundesverfassungsgericht-
 vorwiegend über liberale Richter. Aber liberale Aspekte sind vielfach nicht von Mehrheiten getragen. Beispiel – das Verbot des Schulgebets wird von 80% der Bevölkerung nicht gutgeheißen.
Die Besetzung der Richterposten war als von großer Bedeutung – ideologische Ausrichtung und Ernennung auf Lebenszeit. Ablebende Richter werden jetzt durch Trump mit konservativ orientierten Richtern ersetzt.

In diesen Zeitabschnitt der 1960-iger Jahre fiel auch die Bürgerrechtsbewegung  mit dem  Civil Rights Act, 1964 unterzeichnet von dem damaligen Präsidenten Lyndon B. Johnson. Dieses amerikanische Bürgerrechtsgesetz
hebt u.a. die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen auf.

 Zu erwähnen ist auch die Reagan Revolution 1980. Reagan appellierte an die Wähler, dass die konservativen Prinzipien eine positive Zukunft versprechen. Auf dieser Basis hat er auch die Wahl gewonnen.

Eine weitere gesellschaftliche Veränderung ergab sich 1990 durch das Grass roots movement. Diese war eine stärkere Reaktion auf die 68-iger Bewegung als in Deutschland. Radikal basis-demokratisch ausgerichtet
mit Verdächtigungen der Gegenseite bis hin zum Landesverrat.

Ein wesentliches politisches Element zur Beeinflussung von Wahlchancen ist das Gerrymandering. Alle 10 Jahre erfolgt nach einer Volkszählung ein neuer Zuschnitt der Wahlbezirke.  Dieser
wird in den Vereinigten Staaten zunehmend systematisch per Computer und Data-Mining durchgeführt entsprechend der zu erwartenden Wählerstimmen, um die Chancen der eigenen Partei gezielt zu erhöhen.
Als Folge bietet im Repräsentantenhaus nur noch etwa einer von 15 Sitzen Siegchancen für beide großen Parteien, während die übrigen Sitze weitgehend sicher in der Hand einer der beiden Parteien sind.
Im Senat, dessen Sitze jeweils ganze Bundesstaaten umfassen, ist eine Veränderung der Wahlbezirke nicht möglich.

  

                                                                                                   
 

Unbestritten haben die Medien einen wesentlichen Einfluß. Die Echokammmern der Medien – neue Formate alter Medien und neue Medien …verstärken Wählermeinungen und verhärten Standpunkte.
Dies trägt maßgeblich zu einer Polarisierung bei. Der Typ des eigenen Fahrzeuges, das Interesse an bestimmten Fernsehsendungen oder die Art der Kleidung werden vielfach schon klischeehaft als äußeres Zeichen
einer politischen Grundhaltung gesehen. Elitär und vorwärtsgerichtet  - gleichbedeutend liberal,  bewahrend und erhaltend gleichbedeutend gestrig und konservativ.

2008 folgte die Finanzkrise, welche die Finanzmärkte in dramatische Turbulenzen stürzte. Banken und Finanzinstituten wurden durch den Staat gerettet. Hierfür war Geld da, aber nicht für den Mittelstand,
für Infrastrukturprojekte etc. Die anhaltende Verärgerung, die sich in Teilen der Bevölkerung angesammelt hatte, wurde von Trump aufgegriffen.

                                                
                                                                  Finanzkrise - BörsenCrash
   2008                                                Tea Party Bewegung                                                      

Im Jahr 2009 wurde die Tea Party Bewegung gegründet, anfangs libertär, später zunehmend rechts orientiert als Gegenpol zur sozialistisch empfundenen Wirtschaftspolitik Obamas.

Demokraten und Republikaner spielen auch heute noch ihr Spielchen. Der Super Tuesday zeigte jüngst, die Demokraten wissen eigentlich nicht genau, was sie wollen. Alle Repräsentanten sind über 70 Jahre. 
Sanders scheint erschöpft. Er ist zudem kein Demokrat, sondern ein unabhängiger demokratischer Sozialist. Er erklärte sich zum Demokraten, um für das Präsidentenamt zu kandidieren.
Joe Biden befindet sich im Aufwind. Er könnte mit seiner irischen Abstammung Trump gefährlich werden
Auch Trump gehörte nie einer der wesentlichen staatlichen Institutionen an. Er war prominent, wohlhabend und hatte viele Anhänger. Mit deren Unterstützung vollzog Trump 2016 eine nahezu feindliche
Übernahme der Republikaner.  Als die Partei versuchte das aufzuhalten, fing er an, deren Aussagen als Fake News  abzustempeln.
Trump hat viel interne Macht. Die meisten Republikaner im Kongress fürchten wegen der Polarisierung und der parteiinternen Vorwahlen  eine Herausforderung in den Primärwahlen stärker als den Gegner
in der eigentlichen Wahl, in der Amtsinhaber eine statistische Chance auf den Sieg von 80 Prozent haben
.
Trumps Macht besteht auch darin, dass er diese Chance in der parteiinternen Vorwahl mit einem einzigen Tweet zerstören kann.

Neben den Vorwahlen  gibt es eine Reihe weiterer struktureller Faktoren in den USA, die schon vor Trump existierten. Dazu gehört, dass der Kongress in den letzten Jahrzehnten stetig Macht abgegeben hat.
                                                                                                                                                 

Er scheint nicht mehr in erster Linie daran interessiert zu sein, gesetzgeberisch zu gestalten. Ein Beispiel sind Handel und Wirtschaft. Das ist eine Domäne, welche die Verfassung eindeutig dem Kongress
zuweist. Doch dieser verabschiedet Gesetze, die dem Präsidenten die entsprechenden Befugnisse übertragen. Im gesetzgeberischen Vakuum, das der Kongress hinterlässt, spielen auch die Gerichte eine immer größere Rolle, ebenso die Beamten in der Verwaltung.                      
Seit etwa eineinhalb Generationen gibt es Politiker, die ihre Arbeit im Kongress eher als Chance für ihr eigenes Fortkommen sehen, als wirklich das zu tun, was die Verfassung vom Kongress verlangt und die
Bürger erwarten. Sie haben keine Ambitionen mehr. Das äußert sich schon im Ausdruck der «gleichberechtigten Zweige» der Regierungsführung.
Tatsache ist aber, dass die Verfassung den Kongress eindeutig zur überragenden Instanz macht. 
                   

 
                                                                                                               
                                                                                                                                                           Kongress

Die schleichende Selbstentmachtung des Kongresses – seit dem Zweiten Weltkrieg hat der Kongress zum Beispiel keinen von Amerikas Kriegen mehr erklärt – bereitet den idealen Boden
für einen Präsidenten, der möglichst viel Macht an sich zieht. Dies entspricht immer mehr einem parlamentarischen System, in dem eine Partei an die Macht gewählt wird und diese dann primär
entsprechend den Vorstellungen des Präsidenten agiert.

Damit schließt sich der Kreis. Trump ist nicht die Ursache, sondern das Symptom des politischen Systems, wie Prof. Hochgeschwender gleich zu Beginn ausführte.

Die exzellenten Ausführungen von Prof. Hochgeschwender haben alle Teilnehmer gefesselt. Eine Diskussion schloß sich nahtlos an, in der vor allem Auswirkungen auf Deutschland und Europa und zu
erkennende Parallelen angesprochen wurden
                          

                                               
                                                                                                            ................................Eröffnung der Diskussion .......................................                                      
                           

Die Konzentrierung der USA auf ihre Wirtschaft America First - und die Rivalität mit China hat auch Auswirkungen auf die Export orientierte Wirtschaft  Deutschlands und auf das weltweite Finanzgeschehen.
Außenpolitisch konzentrieren sich die USA nicht mehr primär auf Europa. Neue Allianzen mit  Indien, Japan aber auch mit Großbritannien sind nicht ausgeschlossen.
Parallelen sind zu erkennen u.a. bezüglich des Einflusses der Medien. Auch in Deutschland ist eine zunehmende Polarisierung festzustellen, mit einer Stärkung der Ränder des politischen Spektrums, während
die Mitte an Einfluss verliert. Auch hier zeichnet sich eine vereinfachende Einschätzung ab - kulturpolitisch und nach vorne gerichtet bedeutet links liberal, dagegen bewahrend, werterhaltend und wirtschaftsorientiert
gilt als konservativ und rückwärts gerichtet.
In USA unterstützt ein Medium wie Fox News Channel den Präsidenten und die Republikaner. Andere große Medien wie New York Times dagegen sind auf die Demokraten ausgerichtet
                                                                                

                                 
         
                                             

In Deutschland  sind die  öffentlich rechtlichen Medien vorwiegend  links liberal orientiert…somit auch kritisch gegen Trump.
Über die Atlantikbrücke  mit hohen Vertretern von Politik und Medien verstärken die USA manche ihrer Interessen und Einflußnahmen, ( Beispiele könnten 
Klimadiskussion mit finanziellen Interessen oder die Genderbewegung sein ).
Auch in Deustchland sowie in der EU ist ein Trend festzustellen hinsichtlich Politikern, die mehr an ihrem eigenem Fortkommen interessiert sind, als Aufgaben im Interesse der Bürger wahrzunehmen.
Desweiteren zu erwähnen die Abgabe von Einfluss, Verantwortung und Macht der Regieenden,  z.B. an Expertengremien oder auch an Gerichte.
Letztlich gibt es auch eine Parallele zu den USA bezüglich Kooperation - in der EU jetzt du
rch Druck von außen, z.B. in der Frage der Migration.

                             
                                                    
     
  
                                                                ........................................................................................      Impressionen        .............................................................................................
                  
                                                                                                                             


Prof. Hochgeschwender erhielt lang anhaltenden Beifall für seine so umfangreichen und informativen Ausführungen mit tiefen Einblicken in politische Entwicklungen in den USA. Manche dieser Entwicklungen
  sind nun besser zu verstehen. Weiterführende Information u.a. in seinem Buch „Amerikanische Religion“, erschienen im Suhrkamp Verlag.
 

                                                                                                                           Gut lachen - Prof.  Hochgeschwender                                                                 Verdienter Beifall                                                                                       Dank des Präsident                                          v.l. VP Prof. Josef Nassauer, Daniel Isenrich,
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Präsident  Dr. Hans-O.tto Feldhütter

Präsident Dr. Feldhütter übermittelte mit einer Flasche Wein. den Dank aller an Prof. Hochgeschwender.
Ein Business Dinner, dass alle Teilnehmer inhaltlich noch lange begleiten und auch bezüglich der wiederum so angenhemen  Atmosphäre in bester Erinnerung bleiben wird.

Und auch Lions Director Daniel Isenrich versprach, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Allen die zum Erfolg beigetragen haben, auch an dieser Stelle ein herzlicher Dank

 
              

               


Auf dem 7. Clubabend am 17. Februar 2020 konnte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten Abt Dr. theol. Johannes Eckert begrüßen, den Abt der Benediktiner Abtei St. Bonifaz in München.

                                                                                                  
                                                                                    
                                                                                                                          v.l. Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter, Pater Dr. Johannes Eckert,
                                                                                                                                  Msgnr. Dr. Siegfried Kneissl, Sekretär Hermann Pointl

 
 

Pater Dr. Johannes Eckert trat nach dem Studium an der LMU München mit dem Schwerpunkt „Religionspädagogik und Sozialethik“ im Jahr 1993 in Sankt Bonifaz ein und promovierte 1999 über das Thema „Dienen und Herrschen – Unternehmenskultur und Ordensspiritualität“ zum Doktor der Theologie. Dr. Johannes Eckert, OSB,(Ordo Sancti Bendicti) ist seit 2003 Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz; am 10.2.2015 wählten ihn die Mönche  erneut zum Abt von Sankt Bonifaz in München und Andechs.
2005 erscheint im Herder Verlag die Schrift „Steht auf ! Frauen im Markusevangelium als Provokation für heute“. Er nimmt sich Zeit und Muse, über die Grenzen von Konfessionen und Religionen hinweg in einen vertrauensvollen und offenen Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen einzutreten, die mit den Häusern des Klosters in München und Andechs in Beziehung stehen.

Er arbeitet seit vielen Jahren als Berater im Bildungs- und Ethikmanagement und gestaltet u.a. auch Manager-Exerzitien.

 

                 
                                St. Bonifaz in München                                                                  Gottesdienst und Gebet                                                               Innere Einkehr                             




Er sprach über  
                                                                                 „Die Suche nach dem rechten Maß – benediktinische Impulse“

 
Der Benediktinerorden bekommt keine Kirchensteuer. Er lebt von der Erträgen, die über Wirtschaftsbetriebe erzielt werden, sowie von Spenden.  Pater Dr. Eckert dankte diesbezüglich unserem LC München-Arabellapark für die jährlichen Spenden zur
Bestreitung der Obdachlosenspeisung.
Er begann seine Ausführungen mit einer Episode. Bei Taufen im Familienkreis ist es vielfach üblich, dass Geschwister dem Täufling einen Wunsch mit auf den Weg geben.  Einmal meinte ein dreijähriges Mädchen: "Ich wünsche meinem neu geborenen Bruder,
dass er immer gut balancieren kann." Das war natürlich körperlich gemeint bezüglich Herumturnen am Spielplatz. Aber es trfft im übertragenen Sinn auch eine der Tugenden der Benediktiner: "Balance halten, aus einer innerne Mitte heraus Kräfte entwickeln, nicht in Extreme verfallen", wie es Abt Johannes Eckert formulierte.So ist es auch in den Bendiktinischen Regeln im Kapitel discretia festgehalten.

                                                                                                  
                                                                                                                                          Pater Dr. Johannes Eckert


Vieles über Bendikt wissen wir aus Aufzeichnungen von Papst Gregor dem Großen.( (gestorben 604). Er war in seinen Depressionen interessiert, das Leben von Mönchen aufzuzeichnen,vielleicht um sich damit auch selbst zu helfen. Aber es dürfte auch ein Ziel gewesen sein, einen nationalen Heiligen für Italien herauszuarbeiten,eine Identifikationsfigur, wie sie andere Regionen wie Südgallien schon hatten.
Benedikt von Nursia wurde 480 geboren. Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf und ging zum Studium nach Rom. Dieses brach er nach wenigen Jahren ab und zog sich in eine Höhle zurück, um als Ermemit zu sich selbst zu finden.Aber nach Jahren öffnete er sich für ein klösterliches Leben in Gemeinschaft mit anderen Brüdern. Die ersten Benediktinerklöster wurden im 6. Jahrhundert in der heiligen Grotte Subiaco nahe Rom und deren Umgebung gegründet. Für das von ihm 529 gestiftete Kloster Montecassino schrieb er die Regula Benedicti.  Sie verlangt u.a. Schweigsamkeit, Muse, innere Ruhe, Beständigkeit, Demut und Gehorsam. Gemessen an den Normen der damaligen Ziet forderten diese keine besondere Strenge oder Askese.
Bzeichnend sind die Grundsätze des Ordens, die neben der Ordensregel Regula Bendicti alles enthalten, was den Benediktinreorden auszeichnet "Ora et labora et lege".
Diesbezügliche Erläuterungen sowie Fragen und Anmerkungen aus der Diskussion siehe Seite Jour fixe.
 
                            
                                                                          Interessierte Zuhörer                                                                     Balance in der Diskussion                                                    Dank und Geschenk des Präsidenten
          
                  
Ein interessanter Vortrag mit Inspiration und Impulsen für jeden von uns, gerade in einer hektischen Zeit mit wenig Muse, einem Auseinanderdriften von Standpunkten und einer Flut an medialen Informationen.
Pater Dr. Johannes Eckert
erhielt herzlichen Beifall für seine Ausführunegn und als kleines Geschenk eine Flasche Wein, ein Getränk mit Bezug zu Kapitel 40.





Für den  6. Clubabend am 3. Februar 2020 hatte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten PD Dr. habil. Christian Growitsch eingeladen.

                                       

                                                                                                               
                                                                                                               Dr. Growitsch (li.) u. Dr. Feldhütter (re)

                
 

Dr. Christian Growitsch berät Wirtschaft und Politik in technoökonomischen Fragen bezüglich der Transformation zu einer nachhaltigen Industriegesellschaft., u.a. als Mitglied hochrangiger Kommissionen.

Er ist Research Fellow der Energy Policy Research Group an der University of Cambridge, am Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) und Gastwissenschaftler an der Universität Hamburg. Seit 2017 unterrichtet er
Wirtschaftswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit kurzem Direktor Technologiemarketing bei der Fraunhofergesellschft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.


Er sprach über ein Thema, das uns alle betrifft und noch lange begleiten wird.

                                                                                        

                                                                                                           "Die Ökonomie der Energiewende"

 


                        
                                  Kühltürme Kraftwerk                                                Windkraft                                                                            Photovoltaik                                                                   Referent

   

Dr. Growitsch stellte zunächst die Kernfrage: Was ist die Energiewende? Deren Ziel ist die Reduktion von CO2 Emissionen in allen energieverbrauchenden Bereichen, nicht nur im Stromsektor.
Dies wird u.a. angestrebt durch die schrittweise Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien. Eine Folge davon ist u.a. ein mittelfristiger Ausstieg aus der Kohle, (in Deutschland auch aus der Kernenergie,
nicht
dagegen in Europa.)
Neben dem primären Ziel Umweltverträglichkeit sind Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit sekundäre Ziele, auch wenn sie sehr wichtig sind für Deutschland als Industriestandort Nr. 1 in Europa und
Nr. 4 in der Welt. Ein flächendeckender Stromausfall in Deutschland würde nach wirtschaftlichen Studien rund 600 Mio Euro/ Stunde kosten; eine beachtliche Größenordnung.

Dann adressierte der Referent den gegenwärtigen Stand der Energiewende.Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung lag 2019 in Deutschland bei  46 %. Meist wird nur dieses Ergebnis kommuniziert.
Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Primärenergie  liegt aber bislang nur bei 14%. Davon resultiert die Hälfte aus Biomasse, die aber in ihrer Verfügbarkeit begrenzt ist aufgrund begrenzter Anbauflächen.
Photovoltaik und Windkraft liefern zusammen nur 4,5 %.


  

                                                          
                                                                       Anteil Erneuerbarer Energien ...an der Stromversorgung                                        ..........am Primärenergieverbrauch                                                                           

Hoher Endenergieverbrauch ergibt sich im Verkehr und im Wärmesektor, aber auch in vielen Bereichen der Industrie mit thermischen Verarbeitungsprozessen. Den Bedarf an thermischer Energie über Erneuerbare Energien
zu bestreiten, ist eine große Herausforderung.


Die Erreichung der angestrebten CO2 Reduktion bis 2020 wird knapp. Dennoch konnte eine Minderung an CO2 Emissionen erzielt werden trotz Wirtschaftswachstum. Eine Entkoppelung ist also gelungen,

Grundsätzlich gilt, CO2 dort einzusparen, wo es am günstigsten ist, z.B. durch Erhöhung der Energieeffizienz oder durch Einsatz Erneuerbarer Energien.

Der Anteil der EEG Umlage wird kontinuierlich geringer. Dennoch steigen die Strompreise in Deutschland weiter - obwohl in Europa schon an der Spitze liegend - auch durch Anteile des Staates und Umlagen.
Diese Situation wird zunehmend eine Belastung für die produzierenden Unternehmen, ungeachtet der Möglichkeit von Ausnahmeregelungen

Der Ausstieg aus Kohle und Kernkraft macht den Strom nicht billiger. Das ist eine Belastung für Deustschland als Industriestandort und als Exportnation.
Andererseits gibt es neue Windkraft- und Solaranlagen mit höherer Effizienz. Damit sinkt der spezifische Energiepreis, aber die Strommengen sind noch nicht ausreichend.

Unter Bezug auf das Zieldreieck ging Dr. Growitsch ging dann  auf zukünftige Ansätze ein und erläuterte interessante Aspekte bezüglich effizienter und bezahlbarer Bereitstellung von Energie sowie kurz- und langfristiger
Sicherheit in der Energieversorgung.

                        

                                                  
                                                               Energiepolitiches Zieldreieck                                                                                   Geballte Aufmerksamkeit               
                                                                                       

Letztlich beschrieb er einen marktwirtschaftlichen Ansatz für die Energiewende, mit Technologieoffenheit und globaler statt nationaler Ausrichtung . Dazu mehr auf der Seite Jour fixe

Dr. Christian Growitsch erhielt großen Beifall für seinen exzellenten, Fakten basierten Vortrag, dem alle mit großer Aufmerksamkeit folgten und der zu interessanten Fragen in der Diskussion führte.

Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter dankte dem Referenten im Namen aller Teilnehmer sehr herzlich für seine Ausführugen und seine Bereitschaft, den Vortrag trotz des sehr engen Terminplans zu übernehmen.
Gleich im Anschluss ging es zum Flughafen.

     
                                            Heitere Stimmung                                                                       Volle Konzentration                                                                                                 Der Dank des Präsidenten
 
                  


Für den  5. Clubabend am 20. Januar 2020 hatte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten Heinz Klaus Mertes eingeladen, Geschäftsführer seiner gleichnamigen GmbH für TV-Programmproduktion.
Heinz Klaus Mertes ist als Medienproduzent, Berater und Autor für Verlage, Sender sowie Unternehmen und Verbände tätig. Davor war er u.a. Programmdirektor von Sat 1, Fernseh-Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks und Chefredakteur der „Versicherungswirtschaft“. In seinen Reports und Kolumnen akzentuiert er als Publizist aktuelle Themen und Trends in Medien, Wirtschaft und Gesellschaft aus Generationensicht und historischer Räson. Heinz Klaus Mertes ist Träger des Konrad-Adenauer-Preises für Publizistik.   
Begünstigt durch das Internet der Dinge sind in unserer Gesellschaft  in vielen Bereichen Veränderungen im Gange mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Wettbewerbsfähigkeit und damit letztlich der Lebensbdingungen.     Mit seiner profunden Erfahrung aus Politik, Gesellschaft und Medien ging Heinz Klaus Mertes der Frage nach: "Wie disruptiv ist Deutschland ?"

                                         
                                                                                 Internet der Dinge  (IoT)                                                                  Heinz Klaus Mertes

 

        
                       Technologien
                                        Politik                                                                                                  Jugend                                                                                  Medien  

In seinen einführenden Worten merkte Mertes an, man sollte immer die ganze Welt betrachten, aber auch zu erkennen geben, aus welcher Sicht und Persepktive. 

Disruptiv betrifft  jeden in unserer Gesellschaft.  Mertes adressierte vier Bereiche:

Disruptiv  ist ein gängiger Begriff bezüglich technischer Innovationen. Disruptiv bedeutet in diesem Sektor, mit neuen Entwicklungen bestehende Technologien oder Produkte teilweise zu verdrängen oder langfristig ganz abzulösen, auch mit Auswirkung auf finanzielle Investments. Beispiel Automobil oder zuküftige Mobilität. Die technologsichen Veränderungen beeinflussen Markt, Wettbewerb und Arbeitsplätze
 Der Grad der Disruption ist abhängig von der Entscheidung der Marktteilnehmer.

Disruptiv ist aber auch kennzeichnend für die gegenwärtige politische Situation. Politische Wetterstürze offenbaren neue „Drifts“ und gesellschaftliche Fronten. Eine „Klimastörung“ nach der anderen kennzeichnet zur Jahreswende 2019/2020 die innenpolitische Landschaft. In den medialen Wogen um die Europawahl und sodann um die Landtagswahlen in den ostdeutschen Bundesländern fegte eine Art digitaler Tornado die CDU durcheinander mit erkennbar anhaltender Luftverdünnung, wenn es um die finale Orchestrierung der Merkel-Ära geht. Auch über die SPD ziehen sich dunkle Wolken ruinöser „Wählerebbe“ bei gleichzeitigem Führungsdilemma zusammen. Dazu aufsteigende „Morgenröte“ mit populistischem Zwielicht im Osten, bestrahlt von grünen Spotlights im Westen. Es fehlt an Regierungskomptenz. Die gesellschaftlichen Grundverhältnisse im deutschen Politik- und Informationsklima drohen auf- und auseinander zu brechen. Zu starke Disruption trägt das Risiko der Spaltung in sich.

Engagement der Jugend für politische Belange ist Inspirator für gesellschaftliche Prozesse. Die Jugend hat mit ihren Aktionen über die Medien eine große Reichweite, aber keinen Alleinvertretungsanspruch. Bei allem Drang nach Neuerung sollte es keine Spaltung der Generationen geben in jung und alt. In jedem Fall ist die große Gruppe mittleren Alters zu berücksichigten, der große Teil der Berufstätigen, die am Markt und im Wettbewerb erwirtschaften,
was dann anteilmäßig im sozialen Bereich verteilt werden kann.

Ein weiterer wesentlicher Punkt für disruptive Veränderungen sind die Medien. Kennzeichnend ist die Veränderung von der Informations- zur Meinungsgesellschaft, teilweise mit einem Overkill an Einschötzungen zu  immer gleichen Themen. Sie stehen  unter Erfolgszwang hinsichtlich Auflage oder Einschaltquoten. Die Bandbreite an Themen leidet verschiedentlich. Der Zugang zu Informationen im Ausland eröffnet die Möglichkeit, sich ein breiteres Meinungsild
zu erschließen.

Fazit . Nachhaltigkeit ist essentiell für eine entwickelte Gesellschaft.  Disruptiv als Transformation, aber nicht als Durchtrennen einer Nabelschnur zu Geschichte, Kultur und Wohlstand . Dies ist wichtig für Deutschland mit dem Fehlen einer historischen Räson, im Gegensatz z.B. zu Großbritannien oder Holland.                                                                                                                                  )

           
  Präs. Dr. H.-O. Feldhütter begrüßt Teilnehmer und Referent                             Voll konzentrierte Zuhörer                                                   Dank des Präsidenten                        Präsident, Referent u.VP Prof. Josef Nassauer (re.)

Die Teilnehmer verfolgten die spannenden  Ausführungen von Heinz Karl Mertes mit großem Interesse und bedachten sie mit viel Beifall. Es schloss sich eine intensive und zielgerichtet Diskussion an.
Mehr Informationen über Ausführungen zu einzelnen Themenbereichen, u.a. auch zu außenpolitischen disrutiven Veränderungen siehe Seite Jour fixe
                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                                                             

19. Eisstockschießen 10. - 12. Januar 2020, Freyung - Gemeinsames Winter-Wochenende mit Sport, Frohsinn und Geselligkeit

Das neue Jahr beginnt beim LC München - Arabellapark  traditionell mit einem Wochenende für das Eisstockschießen, das vom 10. - 12. Januar 2020 nun bereits zum 19. Mal in Freyung im Bayerischen Wald stattfand.
Die Tage wurden von Dr. Wolfgang Melzer  in Kooperation mit Rudi Reinhardt wieder bestens organisiert.
Im Gegensatz zum Vorjahr mit einer tief verschneiten Landschaft machte diesmal der Winter eine Pause ..die Wiesen und Hänge in grün, phasenweise strahlend blauer Himmel mit milden Temperaturen, nachts aber schön frostig.

 
  Wetterkapriolen

                               
                                                                           2017                                                       2018                                                  2019                                                                 2020                        
                                            
                                                                                                                                                                                                           
Im Gegensatz zum Vorjahr  mit Unwetterwarnungen aufgrund heftiger Schneefälle  war es  diesmal eine problemlose Anreise auf freien trockenen Straßen.
Wenn die "Lions " aus München über Jahre zum Eisstockschießen nach Freyung kommen, so findet das auch die Aufmerksamkeit der Stadt. 
Am Samstag Vormittag wurden wir vom 2. Bürgermeister  Alexander Muthmann 
begrüßt. Dabei wurden auch die besonderen Grüße von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich überbracht. 
Herr Muthmann weiß die langjährige Treue unseres LC München- Arabellapark zu Freyung besonders zu schätzen, ist er doch als Abgeordneter des Bayerischen Landtages häufig auch in der  Landeshauptstadt.
Bezüglich größerer Projekte in Freyung erwähnte er die Vorbereitung der Landesgartenschau, die im Jahr 2022 in Freyung auf dem Geyersberg stattfinden wird, einem Gelände mit 
herrlichem Weitblick.
 Mit der Erinnerung an einen Vortrag von Dagmar Voß, der Geschäftsführerin der Bay. Langesgartenschau GmbH am 20. Mai 2019 bei uns im Lions Club  konnte  die Bedeutung diese Vorhabens für die Region
gleich treffend eingeordnet 
werden.

Die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Freyung zeigt sich auch in der stets zuvorkommenden Unterstützung bei der Nutzung der Eishalle sowie bei der Durchführung des Turniers.
Die Trainingsstunden  am Samstag waren gleichermaßen konzentriert wie spielerisch. Abends fanden die Tage  jeweils ihren geselligen Ausklang bei vorzüglichem Essen und unterhaltsamen Gesprächen.  

Am Sonntag Vormittag war dann das große Turnier. In diesem Jahr wurde  mit 4 Mannschaften gespielt. Die Teilnehmer wurden den einzelnen Teams zugelost, die dann ihren  Moar (Mannschaftsführer) wählten. 
Die Teams spielten gegeneinander " jeder gegen jeden" in einer Hin- und Rückrunde, wobei jedes Spiel über 4 Bahnen ging
Im  Jahr 2017 gab es ein Ergebnis mit einer nachvollziehbaren Logik. Die Mannschaften 1 bis 3 belegten auch die Plätze 1 bis 3.
Dies wurde im Jahr 2019 übertroffen.  Die Teams 1 bis 5 belegten auch die Plätze 1 bis 5 ! 
Im Jahr 2020 wurde diese Logik gesprengt...die Teams 2 und 3 belegten zwar die Plätze 2 und 3, aber die Teams 1 und 4 tauschten die Plätze. Die Statistik muss überarbeitet werden...

Nach spannenden Wettkämpfen gab Wolfgang Melzer  das Klassement bekannt.
Sieger wurde die Mannschaft 4 mit "Moar" Sebastian  Soballa, Volker Soballa, Carolin Soballa, Wolfgang von Crailsheim und Josef Nassauer. 
Nachdem Sebastian Soballa auch im letzten Jahr  gewonnen hatte, blieb der Wanderpokal im Hause Soballa...man hatte ihn schon vorausahnend zuhause gelassen ..
Platz 2 eroberte das Team 2 mit Andrea Melzer, Eva Kristina Soballa, Konstantin Soballa, Ulla von Crailsheim und Serina Trachtenberg. 
Platz 3 erreichte das Team 3 mit Lore Hock, Wolfgang Melzer, Josephine von Crailsheim, Julia Haas und Marinus Hartmann
Platz 4 ging an die Mannschaft 1  mit Rudi Reinhardt, Sigrid Haas, Hannibal von Crailsheim, Dominik Soballa und Vitus Hartmann. 
 
Mit diesem Gesamt-Ergebnis galt auch in diesem Jahr:" Nichts ist unmöglich....bei den LIONS". ...auch bezüglich individueller Ergebnisse, z.B.  Sebastian Soballa, unser Youngster,  wieder im Sieger-Team,
Josef Nassauer 
aufgerückt vom Verlierer-Team Team 2019 in das Sieger-Team 2020.

Auch in diesem Jahr war es ein herrliches Familientreffen von  jung und alt. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind immer eine besondere Bereicherung.
Die schönen Tage vergingen wieder viel zu schnell, auch jenen, die nicht am Wettkampf teilnahmen. Das lag auch an der herzlichen Aufnahme und der freundlichen Betreuung durch die Besitzerin des Hotels, 
Frau Brodinger und ihrem exzellenten Team sowie der hervorragenden Küche des Restaurants. 

Den Dank an Dr. Wolfgang Melzer übermittelte abschließend VP Prof. Dr. Josef Nassauer stellvertretend für alle  Teilnehmer.
Alle freuen sich schon heute auf das Jubiläum 20 Jahre Eisstockschießen in Freyung, mit der Planung im Jahr 2020 und der Ausrichtung vom 8. - 10. Januar 2021.
Impressionen

                                            
                                                         Ankunft im Hotel am Abend                                                   Blick aus dem Fenster am Morgen                                                  Blick vom Geyersberg am Nachmittag          
        
                           
    
                                                           
                                                                                                             Team 2020                                                               Begrüßung und Erläuterungen 2. Bgm. A. Muthmann                                              


             
                                                     ................................................................................ Gesellige Runden am Abend........................................................................................................                                                                        

 

                               
                                                      ........................................................................................................Eindrücke von Training und Wettkampf ..............................................................................................
                               

                       
 
                                                                                    
                                                                                           ....................................................Teams in der Reihenfolge der Platzierung ........................................................................     

  
                                                                      
                                                                                                                      
                                                                                                   Dank an die Chefin des Hauses    Dank an den Organisator              Auf ein Wiedersehen in 2021                            
                                          



Weihnachtsfeier am 16.12. 2019 - Stimmungsvoller  Ausklang des Jahres


Im  Eden Hotel Wolff, unserem "Stammhaus", begrüßte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter die Gäste zur  Weihnachtsfeier und freute sich über die große Resonanz auch in diesem Jahr.
                                                                                
Den Auftakt der diesjährigenFeier bildete ein Sektempfang unseres langjährien Mitgliedes Rudi Reinhardt, der vor kurzem in gewohnter und bewundernswerter Frische seinen 90. Geburtstag feiern konnte.
In seiner Rede gab er in humorvollen wie auch anrührenden Worten einen kurzen Rückblick auf seine Jahrezehnte lange Mitgliedschaft, auf viele gemeinsame Aktivitäten und auf den großen freundschaftlichen Zusammenhalt
im Lions Club, der ihm und seiner Frau Anneliese immer auch eine besondere Heimat war. Er dankte allen für dieses großatige Miteinander undwünschte sich, dies auch in Zukunft so zu beizubehalten.

Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter stellte den Aspekt des Dankes in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er dankte allen für ihr Engagement und für das harmonische Zusammenwirken. Er nannte namentlich die Funktionsträger, unentbehrlich für das geregelte Ablaufgeschehen im Club, und jene, die sich in besonderer Weise in die Aktivitäten zur Generierung von Einnahmen einbringen, um soziale Projekte zu unterstützen. Ein Musterbeispiel sei wieder der diesjährige Weihnachtsstand in der Münchner Innenstadt, in dessen Durchführung über zwei Wochen sich alle einbringen. Der Dank ging  insbesondere an Ingrid Flugs und ihr Team für die monatelange Vorbereitung der Produkte,
aber auch die
an  Elmar Schiecke für die erfolgreiche Einholung der Standgenehmigung, an Dr. Alois Schneck für die Organisation der Damen- und Herrenschichten.
Dabei wurde auch unseres LF Dr. Dieter Flugs gedacht, der uns vor einigen
Monaten völlig überraschend für immer verlassen hat.

Auf die Einführungen des Präsidenten folgte eine kurze Weihnachtsansprache unseres LF Msgnr. Dr. Siegfried Kneissl. Er ging auf den tieferen Sinn von Weihnachten ein, das trotz überhöhter Emotionialsierung und überzogener Kommerzialsierung unverändert seine besondere Bedeutung hat. Im Mittelpunkt steht die Sehnsucht nach Frieden, das Warten auf den Retter und Erlöser, Mensch geworden als Kind in der Krippe. Letztlich ließe sich die Weihnachtsbotschaft in die knappen Worte fassen:" Mache es wie Gott, werde Mensch".  Und besinne Dich darauf nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern generell in deinen gelebten Werten.

Für den dann folgenden Ablauf hatte Präsident Dr. Feldhütter ein neues, sehr stimmiges Programm zusammengestellt. Ein Damentrio "M" sorgte für eine dezente, musikalische Umrahmung , ergänzt durch die Fuxien,
drei Geschichtenerzählerinnen. Die drei ausgewählten Geschichten wurden gekonnt und humorvoll vorgetragen, waren durchaus doppelsinng und endeten stets mit einer kleinen Botschaft für uns alle.
Das Zusammenspiel von Musik- und Redebeiträgen  zwischen den einzelnen Gängen des Menüs bewirkte eine gelöste Stimmung und initiierte viele Gespräche an den einzelnen Tischen .
Ein wahrlich harmonischer und kurzweiliger Verlauf des Abends.

Den Abschluss der Weihnachtsfeier bildete schon fast traditionell das Transeamus, gesungen von unserem Tenor Dr. Alois Schneck.
Mit dieser weihnachtlichen Einstimmung ging es hinaus in eine milde Winternacht und in die bevorstehenden Festtage.


Impressionen

                                           
                                  Präsident Dr. H.-O. Feldhütter                                    Erwartungsfrohe Teilnehmer                                                                                            LF Rudi Reinhardt (li.)
     
             
                          Msgnr. Dr. Siegfried Kneissl                                                      Das Musik - Trio "M"                       Runder Tisch: v. re.: Präs. Dr. H.-O. Feldhütter, PP Dr. Herbert Bauer,
                                                                                                                                                                                                                     Activity Beauf. Dr. Alois Schneck, VP Prof. Josef Nassauer, jeweils mit Gattin


 
          
                                           ......................Gesellige Tischrunden .........................................                                                        Transeamus von Dr. Alois Schneck                   Prasident mit (v. re). Trio M und den Fuxien                                                                                                                                                                     
                                                                                                                            

Für den  4. Clubabend am 11. November 2019 hatte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten Prof. Dr. Alexander J. Wurzer eingeladen, geschäftsführender Gesellschafter der Wurzer und Kollegen GmbH für 
strategisches IP Management .
Die rapide voranschreitende Digitalisierung führt zu einer zunehmend wissensbasierten Gesellschaft mit hoher Innovationsdynamik, in welcher der Schutz von geistigem Eigentum ( Intellectual Property ), einem immateriellen Gut,  von essentieller Bedeutung wird für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und damit auch für unseren Wohlstand.Vor diesem Hintergrund sind Ausrichtung und Titel des Vortrages zu sehen:

                                    Herausforderung Wissensökonomie – Wie aus immateriellen Gütern materieller Wohlstand wird 

                                    
     
                                               Digitale Welt                                                           Internet der Dinge (IoT)                                                            IP Management Beratung
                                       

Prof. Wurzer studierte Physik, Mikro- und Molekularbiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und promovierte zum Dr. rer. nat. an der Fakultät für Physik. Seit Mitte der 90er Jahre ist er selbstständig im IP-Management für internationale Institutionen  und Unternehmen tätig.
Prof. Wurzer ist ein  herausragender Experte auf dem Gebiet IP Management. Er ist Leiter des Steinbeis-Transfer-Instituts für Intellectual Property Management der Steinbeis-Hochschule Berlin, Professeur Associé und Studiengangsleiter am Centre d’Etudes Internationales de la Propriété Industrielle, CEIPI, der Universität Strasbourg. Seine Schwerpunkte sind hierbei die Strategieentwicklung für das betriebliche IP-Management, dessen unternehmensweite Umsetzung und das wertorientierte Design von IP sowie die Bewertung von Schutzrechten. 
Prof. Dr. Wurzer ist der Obmann des DIN-Ausschusses für Patentbewertung und Vorstand des Deutschen Instituts für Erfindungswesen e.V. (D.I.E.) sowie Kuratoriumsvorsitzender zur Verleihung der Dieselmedaille, dem ältesten Deutschen Innovationspreis.
                                                                                                                                                                                                                             

 
     
                                     Gespannte Zuhörer                                                                                Technik wird eingerichtet - Prof. Wurzer und Dr. Feldhütter                                                        Vortrag Prof. Dr. Alexander J. Wurzer
 

Zunächst ging Prof. Wurzer auf die Struktur des CEIPI in Straßburg ein. Es ist das zentrale europäische Ausbildungszentrum für am Europäischen Patentamt zugelassene Vertreter, ist ein Institut der Rechtsfakultät der Exzellenzuniversität Straßburg. Die europäischen IP Institutionen führen das Executive Board.

Die Digitalisierung ist ein Effekt, der über Branchen, Unternehmensgrößen und Grenzen hinweg zunehmend an Dynamik gewinnt. Grundlage für diese Entwicklung bilden riesige Mengen an verfügbaren, auslesbaren Daten, Hochleistungsrechner, die über Algorithmen diese Daten zum Teil in Echtzeit in Echtzeit nach gewünschten Zielgrößen auswerten können, sowie die Vernetzung  mit nahezu beliebig vielen Teilen und Produkten.

Damit können vollkommen neue Informationen gewonnen werden - zur Erhöhung der Sicherheit in Wertschöpfungsketten, der Steigerung der Effizienz in der Produktion bis hin  zum individuellen Kundenverhalten.  
In diesem Internet der Dinge (IoT) kann „jede Kaffeetasse, jeder Duschkopf“, zu einer Art Mobilfunkgerät werden, sofern ausgestattet mit Minisensoren und vernetzt mit anderen Geräten und Servern,  z.B. über WLAN.

Was heute digital mit Künstlicher Intelligenz u.a. schon machbar ist ,erläuterte  Prof. Wurzer  anhand von conditional Generative Adversarial Networks (cGNA). Mit dieser Software können z.B. Portraits  von Personen 
über 32 Mimik Bilder dargestellt werden. So kann z.B.  ein sprechender Obama simuliert werden, der von dem echten nicht zu unterscheiden. Dieses Beispiel sollte nur die Leistungsfähigkeit der SW demonstrieren.
Diese  kann in vielen technischen Bereichen erfolgreich und wertschöpfend angewendet werden. 

Es ist weit verbreitete Meinung, Software (SW) kann nicht patentiert werden. Das stimmt für den Code. Aber die Ziele, die man mit intelligenter SW oder künstlicher Intelligenz erreichen will, können patentiert werden.
Die Patente im digitalen Bereich bilden dabei nicht notwendigerweise schon technische Realität ab. Sie beschreiben vielfach in Zukunft denkbare technische Lösungen in Bereichen, in denen großes wirtschaftliches Potential 
gesehen wird. Denn Patente schützen nicht nur den eigenen Rechtsanspruch, sonder hindern Wettbewerber, derartige Produkte auf den Markt zu bringen, oder erlauben dies nur auf der Basis von Lizenzzahlungen.

Die Anzahl von Patentanmeldungen nimmt rapide zu.  Die Anmeldungen am Europäischen Patentamt sind in den letzten Jahren um 8 % gestiegen,  im Bereich der Digitalisierung aber um 53 %. 
Weltweit führend sind dabei China und die USA

                                      
                                                                      Anstieg der Patentanmeldungen                                                             Patente re Seite -   oben USA, Mitte D , unten China

Gerade im Umfeld Mobilfunk nehmen die Standard Essentiell Patents (SEP) jährlich nahezu exponentiell zu.
Bei GSM waren es 140 / Jahr, bei UMTS 1 200, bei LTE  4000 und bei  5 G nun schon 35 000. Bei der Einführung eines  5 G Standards wird man an zahlreichen Patenten von Huawei nicht vorbeikommen. 
Das Unternehmen beschäftigt in Standardisierungsgremien rund 4 500 Mitarbeiter.
 

Wo steht Deutschland? Deutschland ist traditionell stark und sehr innovativ im Maschinen – und Automobilbau. Dort werden Patente primär erst angemeldet, wenn eine Erfindung sich als technisch  realisierbar  erweist. Vorausschauende Patentanmeldungen werden meist nur in Betracht gezogen zur Erstellung einer begleitende Patentfamilie rund um eine besonders schützenswerte Erfindung.  

Aber Deutschland öffnet sich nun immer mehr gegenüber den IP Management Strategien für den digitalen Bereich. Denn nichts tun könnte gefährlich sein, wie beispielhaft  die Klage eines IT Unternehmens  gegenüber einem Automobilhersteller auf 18 Patentrechtsverletzungen zeigt  mit einer Forderung von rund 1 Mrd Euo. Weitere Information zum IP Management mit Beispielen  auf der Seite Jour fixe                                                 

                                            Heiterer Auftakt                                                                                                  Angeregte Diskussion                                                                                      Herzlicher Dank des Präsidenten     
                     
                                                         
Ein mitreißender Vortrag von Prof. Wurzer. Im übertragenen Sinn „Standing  Ovations“ für diesen so packenden Einblick in Bereiche der digitalen Welt von heute und von morgen mit vielen interessierten Fragen in der 
anschließenden Diskussion. Präsident Dr. Hans-Otto  Feldhütter verband  den Dank aller Teilnehmer wie immer mit einem feinen Geschenk.... nicht digital sondern analog zu genießen. 
 


Für den dritten Clubabend  am 21. Oktober 2019 hatte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten Dr. Franz Glatz eingeladen, Geschäftsführer Digitales Gründerzentrum
Region Ingolstadt GmbH,  um über Gründer und Startups zu sprechen. Ein Thema, das uns nahezu täglich in den Medien begegnet und in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Der Titel des Vortrags kurz und prägnant :

 

                                        „How Startups work“


                                       
                               
                                                    Digital                                                                 Fokussiert                                                              Über Technologien hinweg
      

 

Dr. Franz Glatz ist promovierter Chemiker und  begann seine berufliche Laufbahn als persönlicher Referent von Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, dem langjährigen Präsidenten der Technischen Universität München.
Seine ersten Berührungspunkte mit Gründern hatte er bereits wenig später als Senior Manager in der Investment Banking Abteilung der Bayerischen Landesbank. Dorthin führte in sein besonderes Interesse am Bereich Venture Capital.
2002 wurde Glatz Geschäftsführer des Garchinger Technologie- und Gründerzentrums (gate). 2007 übernahm er zusätz
lich die Geschäftsführung eines Inkubators in Unterföhring, an dem neben dem Freistaat Bayern unter anderem auch der Medienkonzern ProSiebenSAT.1 beteiligt ist. 

Aus diesem Projekt entwickelte sich das heutige WERK1 in München auf dem früheren Pfanni Gelände, welches Franz Glatz von März 2013 bis Mai 2017 als Geschäftsführer leitete. Das vom Freistaat geförderte Gründerzentrum  ist der zentrale Treffpunkt der digitalen Startup-Szene der Landeshauptstadt.

Dr. Franz Glatz wurde zum 1. Juni 2017 Geschäftsführer der "Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt GmbH". Er versteht sich  als Vernetzer und Vermittler zwischen Startups, Wirtschaft, Politik und der Öffentlichkeit. Mit seiner Historie und Erfahrung gilt Dr. Franz Glatz als ein bedeutendes Gesicht der Deutschen Startup-Szene

                                                                                                           
                                                                                                                                          Dr. Franz Glatz

Er war für mehrere Jahre  Vorstand des europäischen Verbandes für Inkubatoren und Akzeleratoren, hat Lehraufträge an Hochschulen und Universitäten zu den Themen „Design Thinking“ und „Lean Startup“ inne und ist Mitglied im Hochschulrat der Universität Eichstätt.


              
              Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter begrüßt Gäste und Referent         Wiedersehen: VP Prof. Nassauer und Dr. Glatz                                            Feinabstimmung

Startups werden immer wichtiger für die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes wie Bayern oder Deutschland, so Dr. Glatz. Dies gilt insbesondere in Anbetracht der rapide zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung in allen Bereichen, in Forschung und Entwicklung, in Produktion und Dienstleistung, im privaten Sektor. Stellvertretend hierfür für eine Zahl - 6 Mrd Menschen haben Zugang zu mobilem Internet.

Daraus resultieren schnelle Veränderungen, eröffnen sich neue Produkte und Ansätze.Cross Industries zusammenarbeiten in Gruppen und Teams über Branchen und Technologien hinweg für neue Lösungen

 Deshalb start ups. Sie gelten als unkonventionell, innovativ und  schnell. Sie suchen keine Gewerbeflächen, sondern ein passendes Umfeld, z.B. über Gründerzentren. Deren Etablierung wird staatlich gefördert.

In ihrer Zeit als Bayerische Wirtschaftsministerin hat Ilse Aigner  mit dem "Gründerland Bayern"  insgesamt 80 Mill Euro für einen Wettbewerb zur Etablierung von Gründerzentren ausgeschrieben mit dem Ziel, ein Gründerzentrum für jede Region.  
Bedingung ist Zusammenwirken von Hochschule, Stadt und Wirtschaft. Das ist auch in Ingolstadt in hervorragender Weise gegeben mit der Hochschule, der, Stadt und Firmen wie Audi , Media Markt, Conti, Airbus          Dr. Glatz erläuterte die Unterschiede in der Vorgehensweise von Gründern und Großunternehmen vereinfachend, aber sehr anschaulich am fiktiven Beispiel  eines innovativen Bleistifts, der nicht stumpft.

Ein Startup wird alles hinterfragen, ein Stück aus dem 3 D Drucker fertigen, eine vertraute Person um erstes Feedback bitten. Auf Basis dieser Rückmeldung Verbesserungen vornehmen, dann einige Stücke fertigen
und potentiellen Kunden zeigen z.B. Handwerkern . Auf der Basis von deren Feedback und Kundenerwartung wir er eine überschaubare Zahl an Stiften herstellen. 
Also mit wenig Budget ein neues Produkt kreieren -
kurze Wege und schnelle Entscheidungen, von der Idee über Prototyp und Feedback vom Kunden bis zur Fertigung einer ersten Kleinserie.

Ein Großkonzern  hat aufgrund der Größe, Vielfalt und Marktposition für alles Spezialisten. Das Vorgehen erfolgt in etablierten Bahnen, Ausschreibung für Produktion einer großen  Stückzahl, Auftragsvergabe
 an Zulieferer, Vertrieb über Schreibwarenhändler, begleitenden Marktstudie, Preis durch Vergleich am Markt

Großkonzerne und Startups sind gegensätzlich, aber komplementär   Airbus sucht Kontakt zu Gründern,  aber auch Audi, (Audi Akademie liegt in Ingolstadt in unmittelbarer Nachbarschaft des GZ  brigk)

Ein Startup will schnell wachsen und groß werden. Das Erreichen von Skalierbarkeit ist ein wichtiges Ziel. Ein Start up wird  meist von 2 bis 3 Personen gegründet. Diese besitzen in der Regel einige Jahre Berufserfahrung,  sind  in einem Alter von 35 - 40 Jahrenhaben Probleme im Markt identifiziert und überlegen sich hierfür Lösungsmöglichkeiten als eigene Geschäftsidee.
Start ups haben in der Regel kein Interesse, im Auftrag anderer Probleme zu lösen .

Anschließend nannte Dr. Glatz einige Beispiele für erfolgreiche Startups wie  Flixbus, Here, Spotify. Die Gründer von Flixbus haben z.B. Kundeninteressen erhoben für Reisen mit dem Bus. Auf Basis dieser Information wurden Busse angemietet und das Unternehmen zu einem großen Erfolg. Strategie - Daten, Digitales know how, geringes Investment, geringes Risiko.
Der Vorgänger Deinbus war kein Erfolg. Dort wurde versucht, Investoren  für den Kauf von Bussen zu gewinnen und dann erst Kunden zu akquirieren.

Abschließend ging Dr. Glatz noch auf die Dienstleistung des Gründerzentrums brigk.digital in Ingolstadt ein. 

                                     
                                                              Konzept                                                        Formate der Zusammenarbeit                                                 Zukünftige Heimat des GZ brigk.digital

Der Name ist eine Kombination von Brick ( Ziegelstein) und Kavalier Dallwigk, einer historischen Stätte in Ingolstadt,die renoviert wird und in die das brigk 2020/2021 einziehen wird.
Der Standort ist dann ein weiteres  klassisches Beispiel für Tradition und Moderne.


                   
                                                       Erwartungsfrohe Teilnehmer                                                              Anerkennender Beifall                                                                                                    Der Dank des Präsidenten


Es war ein spannender Einblick in die Arbeitswelt von Start ups und Gründerzentren, von Dr. Franz Glatz mitreißend vorgetragen. Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter dankte ihm  herzlich für seine Ausführungen, die großen Beifall erhielten, viel Interesse weckten und zu einer lebhaften Diskussion führten.
Weitere Informationen, insbesondere über die Formate der Zusammenarbeit für Start ups im Umfeld von Gründerzentren sowie das zukünftige brigk.Air  siehe
 Seite Jour fixe


Auf dem zweiten Clubabend am 7. Oktober 2019 konntPräsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referentin Frau Prof. Dr. Martina Schraudner gewinnen zu einem Thema, das uns alle direkt oder indirekt betrifft. 


                                                                             "Wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert"

                                        
                                       Digital Twin von Produktionsanlagen                                      Tele-Learning in der Arbeit                                                    Home Office - Dezentrales Arbeiten

Prof. Dr. Martina Schraudner leitet das Fraunhofer „Center for Responsible Research and Innovation“ und das Fachgebiet „Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung“ an der Technischen Universität Berlin. Im Januar 2018 wurde sie in den Vorstand und in das Präsidium  der „acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V.“ berufen. Deren Ziel ist die Beratung von Politik und Gesellschaft - unabhängig, faktenbasiert, gemeinwohlorientiert. 
Prof. Dr. Schraudner ist in Expertengruppen u.a. für „Structural Change“ der EU und in nationalen und international
en Auswahlgremien für anwendungsnahe Forschungs- und Innovationsprojekte tätig. Sie ist Mitglied im Hochschulrat der Universität Paderborn, im Kuratorium der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) sowie im Vorstand des Kompetenzzentrums „Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.“

   

Digitalisierung ist der in den letzten Monaten am häufigsten verwendete Begriff in der öffentlichen Kommunikation. Entsprechend groß war das Interesse. Der Vortragsraum  war brechend voll. 

Die aktuelle Stufe der Digitalen Transformation beruht auf der zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Dies ist nicht Selbstzweck, sondern dient der weiteren Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch höhere Effizienz sowie vollkommen neue Innovationen in Produkten und Dienstleistungen. 

                       
                                     Vollbesetzter Vortragssaal                              Prof. Dr. Martina.Schraudner - sofort "mitten drin"                  Präsident. Dr. H.-O. Feldhütter begrüßt Gäste und Referentin


So hat Prof. Schraudner an den Beginn ihrer Ausführungen eine Kurzinformation  über die neu gegründete Bundesagentur für Sprunginnovationen gestellt, die in Leipzig aufgebaut wird und für die vom
BMBF bereits erste  Pilotbereiche gefördert werden, alle nur unter Einbeziehung von künstlicher Intelligenz zu lösen...Organersatz aus dem Labor, Künstliche Intelligenz mit geringem Energieverbrauch, nachhaltige dezentrale Energiespeicher.

Was ist nun künstliche Intelligenz ? Im Kern beruht sie auf neuen technischen Möglichkeiten  -  Hochleistungsrechnern, neuartigen Sensoren, schelleren Datennetzen, innovativen Softwarelösungen für neue Algorithmen zur Analyse großer Datenmengen und damit zur Gewinnung neuer Erkenntnissen und Schlussfolgerungen für komplexe Aufgabenstellungen. Dies ermöglicht letztlich auch selbstlernende Roboter.

Prof. Schraudner stellte die Stufen des Entwicklungspfades Industrie 4.0 dar. Zu Zeit befinden wir uns in der Stufe 4,  Analyse und Auswertung großer Datenmengen ( Big Data). Die nächsten Stufen zeichnen sich schon ab - Prognosefähigkeit über Rechenmodelle und Adapiertbarkeit mit dem Beispiel autonomes Fahren.


                                      

                                                                                     ..... .........Prof. Dr. Martina Schraudner bei ihren Ausführungen...... .............................                                                                            


Die Digitalisierung verändert intern signifikant Bereiche der Unternehmensstruktur, insbesondere in der Entwicklung. Es entstehen z.B. neue Prozesse, interdisziplinäre Teams mit flachen Hierarchien. 

Es  erweitern sich Kommunikationswege und erlauben dezentrales Arbeiten wie Home office . Selbst tiefgreifende Änderungen werden fallweise erforderlich, z.B. neue Gebäude mit entsprechender IT Ausstattung wie Hochgeschwindigkeitsrechnern und Datennetzen.

Extern ändern sich durch die fortschreitende Digitalisierung das Produktportfolio und das Spektrum an Dienstleistungen. Digitalisierung ermöglicht radikale Neuerungen, sprich Sprunginnovationen  für Vorsprung im Wettbewerb mit der Chance auf Erschließung neuer Märkte. Die Bereiche Produktion und  Markterschließung werden auch von Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren. Aber hinsichtlich der Ergebnisverantwortung werden  klassische Hierarchiestufen bestehen bleiben.

 Digitalisierung liefert auch im gemeinwohlorientierten Bereich wie staatlicher oder karitativer Administration höhere Effizienz und verbesserte Dienstleistung

                                                                                                                                            

Aber es gibt auch Hürden für die digitale Transformation. Prof. Schraudner nannte starre Organisationsstrukturen, Archaische IT Systeme, Fehlen einer klaren  Vision und fehlende digitale Kompetenz.

So haben zahlreiche befragte Unternehmen eine Qualifizierungslücke ausgemacht. Diese gilt es, durch konsequente Aus-und Weiterbildung im Bereich Digitalisierung zu schließen.

Zu dem stehen die Möglichkeiten offen, eine zukunftsfähige Innovationskultur aktiv zu gestalten - Möglichkeitsräume zu erweitern, Trends als Innovationstreiber zu nutzen, sofern sie in unserer
Marktwirtschaft vom Markt angenommen werden. 

                       
                                                                 ...............Die Diskussion ist eröffnet .................                                                                                         Herzlicher Dank des Präsidenten

Ein spannender Einblick in eine neue Arbeitswelt durch zunehmende Digitalisierung mit der Chance auf neue Produkte und Dienstleistungen für uns alle.
Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter dankte Prof. Dr. Martina Schraudner  herzlich für ihre hervorragenden Ausführungen, die großen Beifall erhielten, viel Interesse weckten und zu einer
intensiven konstruktiven Diskussion führten. Weitere Informationen siehe Seite Jour fixe




Auf dem ersten Clubabend des neuen Lions Jahres am 16. September 2019 konnte der neu gewählte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter zahlreiche Teilnehmer begrüßen.

Nach der Sommerpause haben viele die Gelegenheit gesucht, sich wieder zu treffen und auszutauschen.

Großes Interesse galt auch dem  Thema des Abends

               "Zukunft der Energiewende – Erfolgreiche dezentrale Geschäftsmodelle als Basis für eine nachhaltige Transformation des Energiesystems

Unser Präsident konnte als Referenten Herrn Dr. Karsten Schmidt gewinnen, Gründer und Geschäftsführer von AMPEERS Energy, einem digitalen Enabler für dezentrale Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft.

Ein Thema von besonderer Bedeutung in Anbetracht der aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung mit einem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien  


Dr. Karsten Schmidt ist - neben seiner Geschäftsführertätigkeit für AMPEERS ENERGY - noch verantwortlich für das Corporate Business Development im Bereich Energie der Fraunhofer Gesellschaft und stellvertretender Vorstand des Open District Hub e.V. Zuvor war er in verschiedenen leitenden Funktionen der Energiewirtschaft tätig, u.a. als Senior Manager bei E.ON SE und als Gründer eines Start-up-Unternehmens im Bereich erneuerbarer Energien. Als Betriebswirt promovierte er an der Philipps Universität Marburg im Bereich Marketing und studierte zudem Renewable Energy Management in St. Gallen.

 

                                                                 
                                                                                       Dr. Karsten Schmidt                    Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter begrüßt die Teilnehmer und den Referenten

Unter Transformation des Energiesystems versteht man die Energiewende mit einem schrittweisen Ersetzen fossiler Energieträger durch Erneuerbare Energien aus Sonne, Windkraft, Wasserkraft
und Biomasse. In Deutschland verläuft das Ersetzen unter Ausschluss der  Kernenergie. 
  

                                    
                                                           Sonnenenergie über Photovoltaik                                                        Windkraft                                                                                       Wasserkraft
                                                                                                                              
Nach Dr. Schmidt liegt das nationale Ziel bei 50 % Anteil Erneuerbarer Energien in 2030.
Die etappenweise Realisierung der verstärkten Nutzung Erneuerbarer Energien läßt sich in 4 Phasen unterteilen. Zur Zeit befinden wir uns in der Phase 2.

     
                                                                     Ausführungen Dr. Karsten Schmidt bei seinen Ausführungen
                                                                                                                           
Hohe Anteile Erneuerbarer Energien müssen dabei in das Energiesystem integriert werden. Die Energiewende ist zu einem gewissen Anteil dezentral und kommt in die Städte.
Stadtwerke, Wohnungswirtschaft aber auch industrielle Knotenpunkte werden lokale Partner.
Die Wohnungswirtschaft zum Beispiel betreibt eine Vorwärtsintegration und kann in technisch geeigneten  Gebäudekomplexen sogar zu einem lokalen  Energieversorger werden.
In derartigen Quartieren - zum wohnen, arbeiten und leben - lassen sich über diese neue innovative IT-Plattform  Sektoren koppeln und übergreifend optimieren.
Die technische Realisierung erfordert dabei umfassende Entwicklungen. 
Als Beispiele führte Dr. Schmidt das Quartier Brucklyn in Erlangen und den Sortimo Innovationspark  in Zusmarshausen an. Mehr Information dazu auf der Seite Jour fixe.
            

 

                                                 
                                                                              Großes Interesse                                               Der Dank des Präsidenten

Ein spannender Einblick in ein neues Geschäftsfeld, das mit seinen digitalen Lösungen, basierend auf energietechnischen Kenntnissen, einen wesentlichen Beitrag zu einer tragfähigen Integration der Erneuerbaren Energien ermöglicht, mit besonderer Relevanz für den Endverbraucher.
Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter dankte Dr. Karsten Schmidt   herzlich für seine hervorragenden  Ausführungen, die  neue Chancen aufzeigten für einen effizienten Einklang zwischen Erzeugung und Verbrauch von Energie.


 Lions-Jahr 2018/2019

„Wir fahren nach Wien“ -   Abschlussfahrt vom 28. - 30.06. 2019 - eine herrliche Reise bei tropischen Temperaturen

 

Vom 28. - 30. Juni 2019 fand zum Ende des Lions-Jahres die schon traditionelle Abschlussfahrt  statt. Nach der Reise im vergangenen Jahr in unsere Bundeshauptstadt  Berlin wir diesmal Wien unser Ziel, Bundeshauptstadt unseres Nachbarlandes Österreich und eine der kulturellen Hochburgen in Europa.


Die Fahrt wurde von Präsident Dr. Herbert Bauer geplant und bestens organisiert. exzellent unterstützt von seiner Gattin Beatrix. Leider waren einige Mitglieder kurzfristig verhindert. Dennoch fand die Reise mit rund 30 Teilnehmern eine erfreuliche Resonanz.

 

Die meisten entschieden sich für eine Gruppenanreise aus München mit einem Schnellzug der österreichischen Bundes-Bahn.


Als Hotel wurde das Hilton Wien Mitte gewählt, zentral am Stadtpark gelegen, mit exzellenter Verkehrsanbindung über Straßen - und U-Bahn.


             
                                     .......... Fahrt nach Wien ......................                                                                                  "Grenzübertritt Salzach"                            1. Station in Wien -  Cafe Oberlaa                                     
                                                                                                                                                                                                                                        


Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel ging es auf eine ausgedehnte Stadtrundfahrt …durch die Innenstadt von Wien


     
 Stadtführer Heinz Bucher (2.v.l.)
mit Beatrix und Dr. Herbert Bauer                                          .........................................Impressionen  Stadtrundfahrt........................................


.............und dann hinaus nach Schloss Belvedere mit einer kurzen Besichtigung.

   
           ............................................Impressionen Belvedere....................................

Danach führte die Busfahrt über die Donau hinauf zum Kahlenberg, einem beliebten Ausflugsziel mit einem herrlichen Rundblick über die Stadt.



              
                  Im Hintergrund der Kahlenberg                                               ........................Herrlicher Rundblick....................................

Die Rückfahrt führte wie geplant an Grinzing vorbei mit einer Einkehr in einem der Heurigen Lokale. Es wurde ein geselliger Abend bei lauen Sommertemperaturen.
Dabei kam es auch zu einem verabredeten Treffen mit Mag. Karin Widermann vom Lions Club Tulln an der Donau, die zur Zeit das Amt des Governors im Distrikt 114-Ost bekleidet.
   
             Eintreffen beim Heurigen                            Auf einen schönen Abend                                  Lauschige Atmosphäre                                 Karin Widermann (Mitte) mit
                                                                                                                                                                                                                                  Prof. Horst u. Helga Schmidt-Bischoffshausen
Zu vorgerückter Stunde wurde dann in individuellen Fahrgemeinschaften die Rückfahrt in das Hotel angetreten.
 
Am nächsten Morgen stand ein Besuch der Nationalbibliothek auf dem Programm

Eine der Hauptaufgaben der Nationalbibliothek ist die Sammlung aller in Österreich erscheinenden Publikationen, auch aller Dissertationen.


                                                                          
                 Zugang zur Nationalbibliothek                                                     .....................................Impressionen Prunksaal...................................... 

Es wurde eine Führung in zwei Gruppen durch den Prunksaal organisiert. Aktueller Anlass war eine besondere Ausstellung anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I.
Der Prunksaal liegt im ersten Gebäude, das eigens für die Hofbibliothek gebaut wurde, fertiggestellt im Jahr 1726. 

Der Prunksaal ist entsprechend der Aufstellung der Bücher in eine  Kriegs - und in eine Friedensseite geteilt, eine Anordnung, die sich auch in den Fresken widerspiegelt.

               

Nach dieser Führung stand der Rest des Tages zur freien Verfügung. Beliebte Ziele einzelner Gruppen waren das Museum auf Schloss Belvedere, eine Führung durch Schloss Schönbrunn oder
der Besuch eines der zahlreichen Museen.  

 

Der Abend startete mit einem Sekt-Empfang  auf der kleinen Terrasse des Hotels.  Beste Stimmung, beste Laune, ein farbenfrohes Bild bei herrlichem Sonnenschein.


     
         
                                                   .....................................Impressionen vom Sekt-Empfang.......................


Im Anschluss an den Empfang begann das Gala-Abendessen im Saal Brahms mit Aussicht auf den Stephansdom.


Im Mittelpunkt  stand zunächst der Rückblick des scheidenden Präsidenten Dr. Herbert Bauer auf das Lions Jahr 2018/2019 mit zahlreichen

Fakten und einigen amüsanten Anekdoten. Er erhielt viel Beifall für sein erfolgreiches Präsidentenjahr.

Seine letzte Amtshandlung war die Übergabe der „Julia“, Zeichen der Präsidentschaft in unserem Lions-Club, an den neu gewählten Präsidenten Dr. Hans-Otto Feldhütter.


Dieser zeichnete  gelassen einige Vorstellungen bezüglich seines Präsidentenjahres und schilderte erste Eckpunkte seines Programms.

Der erste Clubabend wird etwas vorgezogen bereits am 16. September 2019 stattfinden. Fest eingeplant ist wieder ein Business Dinner, dessen Temin mit dem 9. März 2020

bereits feststeht. Da der Erfolg dieser Activity von der Anzahl teilnehmender Mitglieder und deren Einwerbung von Freunden und Bekannten abhängt, bat er, diesen Termin bereits
jetzt fest im Kalender vorzumerken.

Schließlich hat sich  Dr. Hans-Otto Feldhütter auch schon auf die Abschlussfahrt für das Jahr 2020 festgelegt. Diese wird vom 26. - 28.Juni 2020 nach Dresden gehen.


         

       
                   Rückblick von Dr. Herbert Bauer                           Übergabe an Dr. Hans-Otto Feldhütter              Souverän und gelassen seine Einführung  Kleine Aufmerksamkeit für Herbert Bauer                                                      
                                                                                                                                                                                                                                                 (Geburtstag) und  Gattin Beatrix                                                                   
  
      
                                                                          
                                                                                    Am Präsidententisch  mit VP Prof. Josef Nassauer (4.v.l.) und
(                                                                                                           Past Präsident Paul Hendrys (3.v.re)


                                                                                                                                                                                        

 Die interessanten und kurzweiligen Ausführungen trugen in besonderer Weise zur heiteren und geselligen Stimmung bei.

                          
                                .......................................................................  Impressionen vom Abend   ................................................................

       

                           

Die Zeit verging wie im Flug. Ehe man sich versah, war es kurz vor Mitternacht. Viele ließen dann den Abend noch in der Hotelbar ausklingen.


Am Morgen wurde die Option „ Frühstück ab 7.00 Uhr“  trotz morgendlicher Kühle kaum gezogen. Man ließ es gemächlich angehen, nutzte die Zeit für individuelles Schlendern

in der näheren Umgebung oder auch für den Besuch eines Gottesdienstes.

 
Kurz vor Mittag trafen sich alle pünktlich  zu einer  Sight Seeing Tour mit dem Schiff. Auf der Donau  ging es zunächst Richtung Donau City und Kahlenberg. Nach einer Wende
an der Schleuse führte die Tour durch den Donau-Kanal  zurück zum Ausgangspunkt. 


  
                    Jubiläumskirche                                    l


Nach dieser Schifffahrt war es auch schon Zeit, zum Bahnhof aufzubrechen für die Rückreise nach München. 
 
                   
                             Noch schnell ein Eis                                  "Ein Zug wird kommen .."                            ....... Zurück nach München..........

              
Die herrliche  Abschlussfahrt 2019 nach Wien, geprägt vom freundschaftlichen Zusammenhalt in unserem Club, wird allen noch lange in bester Erinnerung bleiben. 
Ein großes Kompliment allen Teilnehmern, die bei tropischen Temperaturen von 35 Grad Celsius das Programm voll mitgemacht haben
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 Für den letzten Clubabend am 3. Juni 2019 war es über LF Dr. Alois Schneck gelungen, Herrn Dipl.sc.pol.Univ. Tobias Winkler, Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in München zu einem Vortrag zu gewinnen mit dem Thema

                                            

                                                      „ Die Europäische Union verstehen: Aufbau, Aufgaben, Ausblick"

                                                                                                                                                 


Die Förderung des Friedens und der Völkerverständigung bilden mit die wichtigsten Ziele von Lions Clubs International. Sie werden in den Grundsätzen von Lions und unserem Leitbild Vielfalt präzisiert. Diese Ziele besitzen aufgrund der Geschichte für europäische Lions eine besondere Bedeutung und sind inhaltlich in gleicher Weise als Präambel des Gründungsvertrages der EWG von Rom vorangestellt. Der deutsche Governorrat hat uns gebeten, aktiv für dieses unser Europa zu wirken und in Diskussionen und Vorträgen für Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzutreten. Am europäischen Projekt ist manches noch zu verbessern, aber es ist ohne Alternative und essentiell für unsere Zukunft.
Mit einem einstimmigen Votum vom Governorrat 2018/2019 und dem Distrikt-Governor-Elect 2019/2020 am 
12.1.2019 in Erfurt wurde hierzu die Grundsatzerklärung „Lions für Europa“ verabschiedet.

Wir haben daher dieses Projekt „Lions für Europa“ zum Thema dieses Lionsabends gemacht.


Vor diesem Hintergrund konnte Vizepräsident Dr. Hans-Otto Feldhütter in Vertretung von Präsident Dr. Herbert Bauer den Referenten zu einem für dieses Thema idealen Zeitpunkt begrüßen, hatten doch auch die Europawahlen erst gut eine Woche vorher stattgefunden.

                                                                       

                                                                        VP Dr. Hans-Otto Feldhütter begrüßt Tobias Winkler;

                                                                        li. Dr. Alois Schneck, Activity Beauftragter


Tobias Winkler hat Politikwissenschaften an der Hochschule für Politik in München studiert und war 10 Jahre engster Mitarbeiter von Europaabgeordneten, davon 7 ½ Jahre in Brüssel und Straßburg. Als Büroleiter von Vizepräsident Dr. Ingo Friedrich gewann er tiefe Einblicke in die Abläufe und Hintergründe Europäischer Politikgestaltung. Ab 2009 leitete er das Büro des ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments Dr. Hans-Gert Pöttering und begleitete ihn als Berater zu zahlreichen politischen Gesprächen mit Staatspräsidenten, Regierungschefs und hohen Kirchenvertretern in über 25 Länder.

Seit 2015 leitet er das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München und vertritt die Institution in Bayern und Baden-Württemberg gegenüber den Staatsregierungen, den Landtagen und Kommunen sowie im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern in Vereinen, Verbänden oder Schulen. Seit 2016 ist Tobias Winkler Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm.


Im Vorspann ging Tobias Winkler kurz auf das Netzwerk der Verbindungsbüros ein. Alle 28 Mitgliedsstaaten haben ein Verbindungsbüro in der jeweiligen Hauptstadt. In den sechs größten Mitgliedstaaten  gibt es ein zweites Büro. So auch in Deutschland - ein Büro in Berlin und ein zweites in München, zuständig für die Länder Bayern und Baden-Württemberg. Das Büro hat jetzt 25 Abgeordnete zu betreuen. Bayern ist dabei ein wesentlicher Partner. Es würde als Mitgliedsland in der EU an achter Stelle bezüglich Bevölkerung und an sechster Stelle bezüglich Wirtschaftskraft rangieren.


Die Zielsetzungen der Europäischen Union erläuterte Tobias Winkler mit Bezug auf Artikel 3 des Lissabonner Vertrages - Frieden, Stabilität, Nachhaltigkeit, Freiheit und Sicherheit sowie Solidarität

 

                  
                                                 Tobias Winkler erläutert die Ziele der EU

                                                                          

Der Lissabonner Vertrag ist im Dezember 2009 in Kraft getreten und bildet eine Weiterentwicklung früherer Verträge wie Maastricht (EU) oder Rom (EWG, Euratom). 
Winkler nahm dabei auch noch Bezug auf die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, oft auch als Montanunion bezeichnet, die ein Vorläufer der EU war. Die Organisation wurde am 18. April 1951 durch den Vertrag von Paris gegründet, der am 23. Juli 1952 in Kraft trat und auf 50 Jahre ausgelegt war. Die Mitgliedsstaaten waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Zugrunde lag eine Initiative des französischen Außenministers Robert Schuman, der dem deutschen Kanzler Konrad Adenauer die Hand reichte und den Vorschlag einer gemeinsamen Kontrolle der kriegswichtigen Montanindustrie durch die Mitgliedsstaaten ohne Zoll unterbreitete. Konrad Adenauer nahm dieses Angebot sofort an. Denn  das bedeutete, dass das Ruhrgebiet, das unter Kontrolle der internationalen Ruhrbehörde und britischer Besatzung stand und dessen Anlagen bis 1949 zum Teil als Reparationen demontiert wurden, eine Chance für neues Wachstum bekam. Diese geschichtlichen Wurzeln sind nicht unbedeutend für ein besseres Verständnis mancher Zusammenhänge in der EU. 

  

Die EU ist Garant für Frieden in Europa. Dies zeigte Tobias Winkler an einem Zeitstrahl mit der längsten Friedensperiode Europas seit der Unterzeichnung der römischen Verträge am 25.3.1957 zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom).

Unterzeichner der Römischen Verträge waren die sechs Staaten, die auch die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl EGKS bildeten. Ziele waren eine Zollunion mit einemgemeinsamen Außenzoll, der Abbau interner Handelshemmnisse und die Errichtung eines gemeinsamen Marktes, Bewegungsfreiheit für Personen, Waren und Dienstleistungen sowie die engere Zusammenarbeit in der friedlichen Nutzung der Atomenergie. 

                             
                                                         Tobias Winkler erläutert Phasen von Krieg und Frieden in Europa seit 1500

Die hieraus weiterentwickelte EU erhielt 2012 den Friedensnobelpreis. Sie umfasst heute 28 Mitgliedsstaaten, hat einen Haushalt von 150 Mrd. Euro und vertritt 510 Mio Menschen. Alle Debatten werden simultan in die 24 Amtssprachen der Mitgliedsstaaten übersetzt.

                                   
                                                                                Kenndaten der EU                                               Institutionelles Dreieck der EU

                                                                              



Mit diesem Zusammenschluss will man in der Welt Einfluss gewinnen. Dies dient der Stärkung der Wettbewerbsposition auf den Weltmärkten, ein essentieller Aspekt in Anbetracht der wirtschaftlichen Größe und Dynamik von z.B. China, USA und Russland. Mit einer Position der Stärke will man auch Regeln in der Globalisierung mitgestalten - Produktionsbedingungen, Behandlung von Arbeitnehmern, Lösung von Umweltfragen bis hin zu Grundzügen sozialer Sicherungssysteme. Eine große Herausforderung sind auch die politischen Klimaziele, die nur im Zusammenschluss mit Verbündeten zu realisieren sind.

Die wesentlichen Institutionen der EU sind das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union  und die Europäische Kommission. Die Abgeordneten im EU Parlament sind ihren politischen Überzeugungen verpflichtet, nicht den jeweiligen Ländern. Im Rat der Europäischen Union sind die Minister der jeweiligen Ressorts aus den 28 Mitgliedsstaaten vertreten. Die EU Kommission mit 28 Kommissaren entspricht letztlich der Regierung.



Alle Debatten im Europäischen Parlament sind öffentlich zugänglich und können auch über Livestreams verfolgt werden. Alle Plenarsitzungen der letzten 20 Jahre sind jederzeit in allen Sprachen mobil abrufbar.


                                                                               
                                                                                Möglichkeit der Online Verfolgung von Debatten der EU


Ziel von Tobias Winkler war es, mit sachlicher Information ein besseres Verständnis und auch Gefühl für die EU zu vermitteln. Am Ende des  beeindruckenden Vortrages waren sich alle einig: "Ziel erreicht."

Tobias Winkler erhielt lang anhalten Beifall für seine geschliffene Rede. Es war ein guter Europa Tag im Lions Club. 


      

                                   Gut besuchter Clubabend bei hochsommerlichen Temperaturen                                                                     Strahlende Gesichter

  

Weitere Information zu EU Parlament mit Bezug zu den jüngsten Wahlen sowie Diskussion siehe Seite Jour fixe.

 

Auf dem Clubabend am 20. Mai 2019 konnte  Präsident Dr. Herbert Bauer als Referentin

Frau Dagmar Voß begrüßen, Landschaftsarchitektin und Geschäftsführerin der Bayerischen Landesgartenschau GmbH.

Im Zusammenwirken mit unserem LF Wolfram Vaitl-Gloo war es gelungen, sie für einen Vortrag zu gewinnen zu dem Thema

             

                                     „Vierzig Jahre Bayerische Gartenschauen – Vom Zeitlosen im Zeitgeist“

      

Damar Voß hat 1984 ihr Diplom als Dipl.-Ing. (FH) der Landespflege an der Fachhochschule Weihenstephan erworben. Sie war von 1984 bis 1992   bei Landschaftsarchitekturbüros, im Planungsreferat der Stadt München (Grünordnungsplanung)
 und bei der Landesgartenschau Ingolstadt (1992) tätig.
Seit 1993 ist sie Mitarbeiterin der Bayerischen Landesgartenschau GmbH und seit 2001 deren Geschäftsführerin. In ihrer Tätigkeit hat Frau Voß seit 1994 bis 2016 viele Landesgartenschauen betreut, z.B. in 
Hof (1994), Neumarkt (1998), 
Cham (2001), Burghausen (2004) Marktredwitz-Cheb/Eger (2006), Waldkirchen (2007), Rosenheim (2010) und Bayreuth (2016).
                           
                                                                                                           
                  Präs. Dr. Herbert Bauer begrüßt Dagmar Voß (li)                  Die Referentin beim Vortrag...                                  .. im Gespräch mit Prof. Rudolf Klingshirn (re)  
                   re. Dorothee Römisch, Lions Chairperson R1 / Z2                                                                                                  und Prof. Horst Schmidt-Bischoffshausen
                 
                                                                                                                                                                                                 
                

Die Ziele der Bayerischen Gartenschauen wurden 1978 benannt und gelten auch heute noch. Sie sind in der Satzung der gemeinnützigen Landesgartenschau GmbH und im Förderprogramm des Freistaates Bayern festgeschrieben.

Federführend hierfür ist das Bayerische Umweltministerium. Als Ziele der Gartenschauen sind u.a. zu nennen die Schaffung von neuen dauerhaften grünen Naherholungsflächen in Siedlungsräumen, die wesentliche Weiterentwicklung

von bestehenden Anlagen und Freiflächen sowie die Schaffung eines Präsentations- und Informationsforums für vielfältige Gartenbau-und Umweltthemen durch temporäre Ausstellungen.  Diese Ziele entsprechen dem Zweck der Förderung

des Freistaates - einer dauerhaften  Verbesserung der Naherholungsmöglichkeiten in Siedlungsräumen sowie der Föderung einer integrierten Stadt- und Stadtumlandentwicklung .

Kommunen haben die Möglichkeit, sich zu bewerben bzw. werden pro aktiv kontaktiert.
Die Landesgartenschau GmbH  wirkt beratend, auch in der Phase der Entscheidungsfindung. Die Entscheidung für den Zuschlag einer Kommune wird  durch das Umweltministerium getroffen, in Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium.

Gefördert werden Projekte mit einer Pespektive von 25 Jahren. Die max. Förderung beträgt 50% und ist auf 5 mio Euro beschränkt.

Maximale Investitionen einer Landesgartenschau bewegen sich also in einer Größenordnung bis zu ca. 10 mio Euro. Da es möglich ist, weitere Förderquellen zu erschließen, lassen sich Förderungen von 75 - 80% realisieren. Damit bleiben die

Belastungen für die siegreichen Kommunen überschaubar.
Nach getroffener Entscheidung unterstützt die Landesgartenschau Gmbh auch bei der Umsetzung, gerade auch im Hinblick auf die Einhaltung der Vergaberichtlinien
.


Dagmar Voß hat dann verschiedene Beispiele von Landesgartenschauen vorgestellt, alle mit ihrer eigenen Geschichte und ihrem eigenen Umfeld. Dieser Überblick vermittelte Eindrücke von der Erfolgsgeschichte von 40 Jahren

Bayerische Landesgartenschauen hinsichtlich nachhaltiger grüner Stadtentwicklung unter ökologischen und ökonomischen Aspekten. Das imagefördernde Potential der Gartenschauen für die Städte und Regionen wurde

deutlich, ebenso eine höhere Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt. Weitere Informationen gerade auch im Hinblick auf zukünftige Gartenschauen siehe Seite Jour fixe

Die Ausführungen von Dagmar Voß wurden mit großem Interesse verfolgt und mit herzlichem Applaus bedacht.

 

          
                                    ....................... Gut besuchter Clubabend ..................                                                              Der Dank des Präsidenten




Für den Clubabend am 06. Mai 2019 konnte  Präsident Dr. Herbert Bauer als Referenten unseren LF Dr. phil. Jürgen Böddrich gewinnen  zu dem  Thema

 

                100 Jahre Verträge von Versailles und deren Wirksamkeit bis heute

                                                      inkl. der Vorort Verträge von Paris

          



        

Diese  Versailler Verträge  veränderten signifikant die politische Situation in Europa und im Nahen Osten und sind auch heute noch von Bedeutung und eine der Ursachen für manch instabile Region.

 Dr. phil. Jürgen Böddrich hat 1953 das Abitur am Alten Real Gymnasium München abgelegt.  1953 – 1958 folgte das Studium Germanistik mit Hauptfach Geschichte, Geographie und Geologie an der LMU München.
Von 1958 – 1962 promovierte er am Geographischen Institut München über den  wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel i Münchner Norden ( Schwabing)seit 1850.
In der Zeit von 1962 - 1972 wirkte er als Studiendirektor am Sophie Scholl Gymnasium sowie am Luisen Gymnasium und war Gründungsdirektor am Bert Brecht Gymnasium in Pasing
Von 1966 – 1986 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag für den Münchner Norden, stellvetretender Landesvorsitzender der SPD und stellvertretender SPD- Fraktionsvorsitzender sowie  Mitglied im Landes-Denkmalrat.
In den Jahren 1970 2017 wirkte an der  Hochschule für Politik in München als Dozent und Kuratoriumsvorsitzender.

Dr.Jürgen Böddrich ist Träger zahlreicher hoher Auszeichnungen – Bayerischer Verdienstorden, Bayerische Verfassungsmedaille in Gold, Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, National Preis für Denkmalschutz Deutschland.                                                                                            

Mit tiefgreifendem Wissen über die jüngere Geschichte sowie mit seiner langjährigen  politischen Erfahrung zeichnete Dr. Jürgen Böddrich ein Bild von der Bedeutung der Versailler Verträge, wie es vielen von uns in dieser Form  nicht bewußt war.

                                                                                                              
                                                           Am PC - Brigitte Böddrich

 
Um die Härte der Versailler Verträge für Deutschland zu verstehen, ist es wichtig, auf das Jahr 1871 zurückzublicken. Mit dem Sieg gegen Frankreich wurde eine gewisse Reichseinheit hergestellt und Deutschland rückte  zu einer Großmacht im europäischen Konzert auf.  Bismarck versuchte mit seiner Politik ausgleichend zu wirken. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass sich Wilhelm I. gerade im Schloss Versailles zum ersten deutschen Kaiser ausrufen ließ , dem kulturellen Herz Frankreichs. Diese Demütigung und Provokation  wurde von der gegnerischen Seite nicht vergessen. Bismarck versucht mit seiner ausgleichenden Politik moderierend zu wirken. Mit Bismarcks Entlassung durch Kaiser Wilhelm II. zerbrach diese moderierende Wirkung und wurde von der Gegenseite genutzt. So befand sich Deutschland bei der Kolonienverteilung nur mehr am Katzentisch der imperialen Großmächte.

Der europäische Imperialismus sowie die  Kriegsbereitschaft der konkurrierenden Staaten  führte  letztlich zum Ersten Weltkrieg 1914 - 1918, für den das Attentat von Sarajewo nur der Auslöser war.

Als die deutschen Truppen dem Druck der Alliierten - USA hatte sich ab 1917 an den Kriegshandlungen beteiligt,  nicht mehr Stand halten konnten, unterbreitet die Deutsche Heeresleitung im September 1918 ein sofortiges Waffenstillstandsabkommen an den US Präsidenten Woodrow Wilson, der sich für einen Frieden ohne Sieg aussprach. Aber ihm wurde nicht gefolgt. Die Härte der Bedingungen für den Waffenstillstand ließen nichst Gutes erwarten. Der Waffenstillstand wurde vom Verhandlungsführer auf deutscher Seite, Mathias Erzberger, am 11.11.1918 unterzeichnet. Die Bedingungen waren extrem - u.a. die Räumung besetzter Gebiete In Frankreich und Belgien, die Räumung des linken Rheinufers , eine 10 km breite neutrale Zone rechts des Rheins sowie die Ablieferung von Waffen wie U-Boote, Hochseeflotte und Kriegsflugzeuge.

Am 18. Januar 1919 wurde die sog. Friedenskonferenz im Spiegelsaal von Versailles eröffnet, zunächst mit 70 Delegierten. In einigen Schritten wurde dann ein Konsortium von 4 Staaten ( USA, Frankreich, Großbritannien und Italien) gebildet, aus dem letztlich Italien noch ausschied. Im Rahmen dieser Konferenz  wurde auf Initiative der USA der Völkerbund gegründet. Er sollte auf Dauer den Weltfrieden  garantieren. Seltsam, dass dieser von den USA nicht unterzeichnet wurde

Am 7. Mai 1919 wurde Deutschland das Ergebnis der Vertragsverhandlungen zugestellt mit der Aufforderung zu unterzeichnen. Angesichts der militärischen Bedrohung der Alliierten und der Androhung einer weiteren Hungerblockade  beschloss die Deutsche National Versammlung am 23. Juni 1919 die Annahme des Versailler Vertrages mit schwer zu akzeptierenden Forderungen.

                                                                                                     

Vor allem die Reparationsbestimmungen waren von unrealistischer Härte. Deutschland mußte z.B. jahrlich 5 Mrd Goldmark zahlen. Keine deutsche Regierung konnte dies erfüllen. Als Ende 1992 nur 1,6 % der Zahlungen noch ausstanden, wurde mit alle Härte reagiert, nämlich dem Einmarsch in das Ruhrgebiet.

Im Jahre 1932 äußerte sich Großbritanniens Präsident David Lloyd George rückblickend, dass die Härte dieser Bedingungen von keinem Land zu schultern gewesen sei.

Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit waren die Folge, vor allem in Deutschland, und einer der Auslöser für das Erstarken nationalistischer Strömungen, die letztlich zum Zweiten Weltkrieg führten.

In den Vorort Verträgen von Paris -  Saint Germain, Neuilly, Trianon, Sevres -  wurde über die Jahre eine weitreichende  territoriale Neuordnung gewachsener Strukturen in  Ländern in Zentral- und Osteuropa  sowie im Nahen Osten vorgenommen.
( Erläuterungen siehe Seite Jour fixe.)

Das Ergebnis der Versailler Verträge sowie der Vorort-Verträge war also insgesamt kein "Frieden ohne Sieg", sondern einer mit territorialen Eingriffen in gewachsene Strukturen zahlreicher Länder. Die dadurch ausgelösten Spannungen sind auch heute  im weltpolitischen Geschehen immer wieder zu sehen. Wir in Deutschland und Frankreich hatten jedoch das Glück, mit Adenauer und de Gaulle aktive Versöhner zu haben.

Dieser beeindruckende  Einblick in die Geschichte, den Dr. Jürgen Böddrich und seine Gattin Brigitte erstellten, war eine faszinierende Reise durch bedeutende Ereignisse  unserer jüngeren Geschichte. Rhetorisch exzellent vorgetragen, war dieser fesselnde Vortrag einer der Höhepunkte in unserem Lions Jahr.

Präsident  Dr. Herbert Bauer dankte Dr. Jürgen Böddrich  herzlich mit einer freundschaftlichen Umarmung ...und der obligatorischen Flasche Rotwein.

      
                                   Großer Andrang                                                                        Der Referent                                                           Der Dank des Präsidenten                                                 Glücklich zufriedenes Team                                                    


 


Für den Clubabend am 25. März 2019 konnte  Präsident Dr. Herbert Bauer als Referenten Prof. Dr. Gerhard Haszprunar gewinnen zu dem  Thema

 

                            „Artenvielfalt – 10 Tipps für mehr Biodiversität

           


 Prof. Dr. Haszprunar, Jahrgang 1957, hat 1988 an der Universität Innsbruck für das Fachgebiet Zoologie habilitiert. Er ist u.a. seit 2006 Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns und seit 2018 Präsident des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO). Neben weiteren Ehrungen wurde er 2008 mit dem „Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst“ ausgezeichnet. Er hat mehr als 185 Fachartikel und 3 Bücher veröffentlicht.


                       

                                                  Tipp 1 des Referenten...                                       ........Blühende Wiesen


Biodiversität hat besondere Aktualität in Anbetracht des kürzlich in Bayern erfolgreiche verlaufenen Volksbegehrens "Rettet die Bienen", das u.a. den Erhalt der Artenvielfalt zum Ziele hat.

Mit natürlichem Charme  hat  sich Prof. Haszprunar in diesem Vortrag auf die  biologischen Aspekte konzentriert und persönlichem oder politischem Übereifer die Spitze genommen mit dem Kommentar,
vorgetragen mit einem Lächeln im Gesicht:  " Wer meint, die ganze Welt retten zu müssen, ist meist selbst nicht zu retten."

Dennoch die Aktivitäten zu Biodiversität sind eingebettet in globales Denken. Empfohlen wird, regional zu planen und lokal zu handeln.

Der Vortrag hat sich auf insgesamt 10 praktikable Vorschläge fokussiert, mit denen man unter vertretbarem Aufwand die Artenvielfalt in Gärten, Schulen, Betrieben oder anderen Freiflächen, auch im heimischen Umfeld,  erhöhen

und damit unmittelbar genießen kann.

 Tipp Nr. 1 Wiese statt Rasen. Vorteile sind viele Blüten von April bis Oktober ... dies ist bunt und schön und freut die Bestäuber. Und es ist in der Regel nur 1 bis 2 mal pro Jahr zu mähen.

Ein weiterer Tipp...Blütenhecken...Thujen nur dort, wo ganzjährig grün als Sichtschutz erforderlich ist. 

Ein weitere interessanter Tipp: Betonwände begrünt mit Wildem Wein, Efeu etc.

Ein abschließender Tipp. "Tue Gutes und rede darüber". Mit vielfältigen Kommunikationsmitteln können Belegschaft, Besucher und Gäste über getroffene Maßnahmen informiert werden .
Damit kann man Misverständnissen vorbeugen ( zu faul zum Mähen), aber auch ein Beispiel setzen, motivierend für andere Unternehmer und Hausbesitzer.

Die Ausführungen von Prof. Haszprunar wurden mit großem Interesse verfolgt und  mit herzlichem Beifall bedacht. Viel Wahrheit und Neues, einfach verpackt und mit Charme kommuniziert.

Fragen in der Diskussion drehten sich vorwiegend um Aspekte, was man im häuslichen Umfeld für die Artenvielfalt tun kann. Weitere Details zu den Tipps ( s. Seite Jour fixe)  

Aufgrund des Interesses hat Prof. Haszprunar die Lions spontan zu einem Besuch in die zoologische Staatssammlung in München eingeladen. Dies wurde schon im Terminkalender vorgemerkt.   

           
                                Gut besuchter Clubabend                                                      
    


 Am Clubabend am 11. März 2019 konnte Präsident Dr. Herbert Bauer als Referenten Annette Arand und Gerhard Sturm von wohlBEDACHT e. V. aus München begrüßen, deren Organisation sich in besonderem Maße der

                                                                            Begleitung und Pflege von Menschen mit Demenz

verschrieben hat.


Die demographische Entwicklung der Bevölkerung  in Deutschland zeigt, dass der Anteil der älteren Menschen kontinuierlich zunimmt. Damit wächst die Zahl derer, die im Alter einer pflegerischen Begleitung bedürfen.

                        
                                          Bedürfnisse erkennen                                        Gewohnheiten berücksichtigen                                      Emotionen zulassen

Damit einhergeht auch eine Zunahme der Anzahl an Menschen mit demenzieller Erkrankung. Eine große gesellschaftliche Herausforderung - gerade in einem Ballungsraum wie München,- der sich auch unsere Lions Club nicht verschließt.Vor zwei Jahren wurde ein erster Kontakt zu wohlBEDACHT e.V. aufgebaut und im Rahmen unserer 50 000 Euro Challenge auch ein Projekt gefördert.                                                                                                            
wohlBEDACHT - Wohnen für dementiell Erkrankte e.V. in München wurde vor ca. 20 Jahren gegründet. Annette Arand ist Gründungsmitglied und Gerhard Sturm ist einer der Gründer von deren Tagestätte Rosengarten.
Beide sind seit über 20 Jahren in der Pflege von Menschen mit Demenz engagiert. Eine besondere Herausforderung. Denn bei Demenz gehen die kognitiven Fähigkeiten  zurück, während Emotionen stärker zutage treten. .

                                                                                                                    
                            Präsident Dr. Herbert Bauer ( re.) begrüßt Annette Arand und Gerhard Sturm                   Vorbereitung der Präsentation


    

     

 
wohlBEDACHT e.V. ist dabei ein  Projekteverein, der bedürfnisorientiert Angebote für dementiell Erkrankte und ihre Familien entwickelt und umsetzt.
Entstanden sind z.B. Demenz-WGs ( in Riem und Allach), ein Demenzkrisendienst, eine Demenz-Nachtbetreuung, der Rosengarten als Tagesstätte für Demenzkranke in München. und eine Bay. Beratungsstelle für seltene Demenzerkrankungen. Denn es gibt ca. 250 Demenzerkrankungen  mit sehr unterschiedlichen Auffälligkeiten
 wohlBEDACHT e.V. versorgt überdurchschnittlich viele Demenzkranke  mit ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten. Hierzu wurde mit  sanftMUTIG eine besondere Charta zur Demenzpflege entwickelt. Sie läßt Demenzkranken ihre Freiheit, ihr Leben zu führen, wie sie es jetzt möchten. Und sie geben ihren Mitarbeitern die Freiheit, auf diese Wünsche einzugehen. Kennzeichnend ist also die Kombination von innovativen Hilfsangeboten  mit einer besonderen Form der Betreuung . Zur Zeit gibt es 21 Gruppen mit je einem hauptamtlichen und ehrenamtlichen Betreuer.
Mobilität ist dabei sehr wichtig. In diesem Zusammenhang wurde auch unsere Förderung einer E- Rikscha - gemeinsam mit Münchner für Münchner e.V. - sehr lobend erwähnt. Die Rikscha erfährt viel wohlwollende Aufmerksamkeit
in den Straßenvon München.  Mit dem gut sichtbaten Lions Logo ist die E-Rikscha ein  vielfach und vielerorts präsenter Botschafter für unser soziales Engagement.

Impressionen
Annette Arand  und Gerhard Sturm erhielten herzlichen und anerkennenden Applaus für den informativen Einblick in ihre Arbeit und für ihr großes soziales Engagement.
                                                                        
                                                                                   Als Dank ein kleines Präsent des Präsidenten

Die Angebote von wohlBEDACHT e.V. sind sehr gefragt. Weitere Projekte sind im Entstehen ( s. Seite Jour fixe)
                                                              

 
Fischessen am Aschermittwoch am 6. März 2019 -  christliche Tradition wird gelebt

Am Aschermittwoch war wieder zum traditionellen Fischessen unseres Lions Clubs eingeladen. Auch in diesem Jahr fand es  in unserem Stammhotel Eden Wolff in einem  gemütlichen Nebenraum statt.
Der Aschermittwoch steht für den Beginn der Fastenzeit. Seit der Spätantike mußten im Christentum Menschen, denen eine Buße auferlegt wurde, ein Büßergewand tragen und sie wurden mit Asche bestreut.
Nachdem sich immer mehr Menschen mit den Büßern solidarisierten, setzte sich im 11.Jahrhundert die Aschebestreuung für alle durch. Papst Urban II. empfahl schließlich auf der  Synode von Benevent im Jahr 1091 die Aschbestreuung für die gesamte Kirche. Dieses Ritual erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens und mahnt zur Besinnung auf geistliche Werte und damit auch auf Gott.
Der auch symbolisch durch Fasten vollzogene Abschied vom Fleisch soll helfen, sich mehr auf das Geistliche zu konzentrieren. Deshalb traditionell Fisch am Aschermittwoch, einem der wichtigsten Fastentage.
Und die Lions pflegen diese christliche Tradition. Präsident Dr. Herbert Bauer begrüßte die Gäste des Abends, die in gleicher Anzahl wie im Vorjahr erschienen waren.
Mit dieser Einstimmung  ging es in einen kurzweiligen Abend mit interessanten Diskussionen, unterhaltsamen Gesprächen und mancher Anekdote aus dem persönlichen Leben. Die Zeit verging wie im Flug und mancher hat eine S-Bahn später genommen als ursprünglich geplant.
 
   
              Zum Hauptgang Fisch.....                                        ...aber bitte "Nachtisch mit Sahne"



Für den  Clubabend am 18. Februar 2019 konnte Präsident Dr. Herbert Bauer als Referent District Governor Hans - Ludwig Rau gewinnen, Governor 2018/2019 für unseren District 111 Bayern Süd.


DG Rau war  Soldat und Strahlflugzeugführer; neben ministeriellen Verwendungen war er als Führungs-, Stabs- und Lehroffizier eingesetzt. Seit 20 Jahren ist er Lionsmitglied und war von 1999 – 2003 Mitglied des LC Wichita Falls/Texas, einem der Founder Clubs, die beim ersten Lions Kongress 1917 in Dallas gegründet wurden. 

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er u.a. Präsident, Sekretär und Mitgliedschaftsbeauftragter des LC Bad Wörishofen. Seit 5 Jahren ist er im District Kabinett tätig. 


Er sprach über das                  

                                            District Hilfs-Projekt                         WaSH in Kagera, Tansania,

das er mit Führungsqualität und Teamkompetenz in besonderer Weise vorantreibt und vor Ort in Afrika mit den Menschen  bei der Erstellung  der notwendigen Anlagen zusammenarbeitet,

                        
              DG Hans-Ludwig Rau mit Präs. Dr. Herbert Bauer ( re.)                ....beim Vortrag                                  .... beim Wasserholen in Kagera                       ...bei der Installation des Filterystems

WaSH steht für Wasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene.  Die Projekt- Aktivität unseres Districts ist eingebettet in die Lions Europe WaSH Working Group.

Aber wie bekam der District den Ansatzpunkt für die Umsetzung eines konkreten Projektes  in Afrika?  Über den Kontakt zu der Organisation Jambobukoba e.V.in München wurde ein Zusammenarbeit mit der Region Kagera in Tansania gestartet und an einem von vier ausgewählten Orten mit dem ersten Projekt begonnen.

Dieses erste WaSH Projekt unseres Distrikts wurde im August 2018 gestartet und wird bereits Anfang April 2019 fertiggestellt sein. Allein an diesem Ort werden u.a. über 1 200 Schulkinder mit sauberen Wasser versorgt, können Sanitäreinrichtungen benutzen und wurden in grundlegender Hygiene geschult.

Nach dem Vorgriff auf das so beeindruckende Projektergebnis  nun aber der Reihe nach zu den Daten und Fakten.

Das UNICEF Programm WaSH ist seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen unserer Lions Organisation. Ende 2017 betrug die Weltbevölkerung  rund 8 Mrd Menschen.

2,5 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu menschenwürdigen Sanitäranlagen. 1,3 Mrd Menschen nur Zugang zu kontaminiertem Wasser. 0,8 Mrd keinen Zugang zu Trinkwasser.

Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind durch verunreinigtes Wasser.

                                                                                    

Diese Problematik stellt sich auch in besonderem Maße in Afrika mit 1,5 Mrd. Menschen. Rahmenbedingungen für das Projekt in Kagera/ Tansania

      

                       Komplettes Wassersystem

Zugang zu Wasser: Mädchen und Buben mußten Kilometer weit zu einem Fluß gehen, um mit Kanistern Wasser zu holen und dieses dann über hunderte von Höhenmetern in das Dorf schleppen.

Nun wurden an den Dächern der Häuser Auffangeinrichtungen für das Regenwasser installiert. In den 2 Monaten des Monsunregens können 400 000 ltr Wasser aufgefangen und in Zisternen gespeichert werden, der Bedarf für ein ganzes Jahr. 

Durch ein Filtersystem PAUL  wird das Wasser dekontaminiert. Den Menschen steht somit erstmals sauberes Trinkwasser zur Verfügung.

Rahmenbedingungen Sanitär Einrichtungen.  Es wurden  30 Toiletten gebaut. Da keine Kläranlage vorhanden, werden die Fäkalien in der Versitzgrube für ca. 1,5 Jahre luftdicht gehalten und nach einer Art Kompostierung zum Düngen verwendet.

Hygiene:  Die Kinder werden spielerisch an die Problematik herangeführt und aufgeklärt.  Oberstes Gebot ist Händewaschen. Dadurch wird der Kreislauf der Kontamination von Menschen und Gegenständern durchbrochen. Hierzu wurden einfache Spender für Seifenlauge und klares Wasser aufgebaut. In baulicher Hinsicht wird zudem ein Hygieneraum für Mädchen erstellt.

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Bis auf das Filtersystem  PAUL wurden alle Vorrichtungen im Lande von und mit den Einheimischen gefertigt, in Zusammenarbeit auf Augenhöhe, wie Hans-Ludwig Rau mit leuchtenden Augen erzählte.

Ein vorbildliches Projekt nach dem Motto:"Hilfe zur Selbsthilfe"


Für seinen mitreißenden Vortrag und sein Engagement erhielt Hans-Ludwig Rau "Standing Ovations". Eine derartige WaSH-Anlage für über 1 000 Menschen kostet 100 000 Euro. Hans-Ludwig Rau ist sehr stolz, dass sein District in nur wenigen Monaten 93 000 Euro aufgebracht hat. Die zur Zeit noch bestehende kleine Finanzierungslücke wird sich sicher schließen lassen.

 Zitat von Hans-Ludwig Rau: " Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung der Lions aus unserem Distrikt  und es erfüllt mich mit besonderem Stolz, den Lions in unserem Distrikt in diesem Jahr dienen zu dürfen"

In der Diskussion wurden von den Teilnehmern des Abends vor allem Möglichkeiten und Wege angesprochen, z.B. über Stiftungen,   Finanzmittel zu erschließen, um weitere Projekte in Kagera zu realisieren, zum Wohle der Menschen.

Hans-Ludwig Rau wird nach den Ende seiner Governorzeit  WaSH-Projekte weiterführen und vielleicht auch einen ersten Lions Club in Afrika gründen. In all diesen Aktivitäten erfährt er die volle Unterstützung und Mitarbeit seiner Frau. Mit ihr wird er im Juni 2019 nach Tansania reisen, um eine feierliche Übergabe der Anlagen des ersten WaSH Projektes zu organisieren


                    
                     Präsident Dr. Bauer eröffnet die Diskussion                                       Strahlende Gesichter

Präsident Dr. Herbert Bauer dankte Hans Ludwig Rau sehr herzlich für diesen außergewöhnlichen Abend, mit dem er uns ein Hilfs-Projekt im fernen Afrika so nah gebracht hat.

Ein Clubabend, der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.



 

Auch  Business Dinner  2019 ein voller Erfolg -


Hochinteressanter Vortrag von Dr. Gudrun Wacker, von der Stiftung  Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, über
                                                                 Chinas neue Seidenstraße(n) - ökonomische und strategische Dimensionen

Zu diesem Businessdinner am 4. Februar 2019 haben die Mitglieder wieder zahlreichen Partner aus dem beruflichen Netzwerk sowie Freunde und Bekannte aus dem privaten Umfeld als Gäste eingeladen. Die erhobene Eintrittsspende geht voll in unsere sozialen Projekte, speziell im Großraum München.
Die Resonanz war hervorragend. Der große Europa Saal im Eden Hotel Wolff war mit 120 Teilnehmern maximal belegt, davon rund 100 externe Gäste, primär aus den Bereichen Industrie und Banken.
 
Dr. Herbert Bauer begrüßte als amtierender Präsident die Gäste, insbesondere die Referentin, sowie als hochrangigen Vertreter der Lions Organisation  den früheren Governor-Ratsvorsitzenden Deutschland, Daniel Isenrich ,
der im vergangenen Jahr für den Zeitraum 2019/2021 zum internationalen Vertreter im  LIONs Board in Oak Brook , Chicago, gewählt wurde

  
                                       Anregende Gespräche

               
Dann stellte Präsident Bauer die Referentin  des Abends vor.
Dr. Gudrun Wacker ist seit 2008  Senior Fellow in der Forschungsgruppe Asien der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Diese Stiftung ist eine unabhängige Forschungseinrichtung mit Nähe zur jeweiligen Bundesregierung.
Zuvor war sie von 2001 - 2007 Leiterin dieser Forschungsgruppe. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Innenpolitische Entwicklung Chinas, die chinesische Außen- und Sicherheitspolitik sowie Sicherheitsarrangements im asiatisch-pazifischen Raum.
Darüber hinaus ist Frau Dr. Wacker  Mitglied in hochrangigen Experten-Gremien in Europa und Asien. Im Jahr 2018 wurde Frau Dr. Wacker das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
                             

                       
                              Dr. Herbert Bauer und Dr. Gudrun Wacker                                      Auftakt zu einem großen Vortrag


Frau Dr. Wacker ging zunächst auf den Start dieses gigantischen Seidenstraßen-Projektes ein. Im Jahr 2013 lancierte Chinas Ministerpräsident Xi Jinping zunächst " Belt" und dann "Road", den Seidenstraßengürtel in Kasachstan und die Maritime Seidenstraße in Indonesien. Das ganze Vorgehen erfolgte nach traditionell chinesischem Muster. Zunächst vage und schwach definiert, dann progressive Ausgestaltung,  begleitet von positiver Rhetorik. Es werden  Erwartungen geweckt bei  Politikern und Firmen in vielen Staaten. Letztlich geht es um Wirtschaftskorridore und neue Räume, von Asien, speziell China bis nach Europa und Afrika.
  
                    Ausschnitt aus dem Vortrag                                                      Exzellente Referentin                                                       Voll fokussierte Teilnehmer
 
 
Bezüglich geschichtlicher Einordnung dieser Belt- and Road Initiative ( BRI) kann man auf das Jahr 1990 zurückgehen. Damals begann der Bau von  Verbindungswegen zwischen der chinesischen Nordwestprovinz Xinjiang und den Nachbarrepubliken in Zentralasien sowie die Planung einer neuen Eurasischen Landbrücke bis nach Rotterdam als Alterative zur Transsibirischen Eisenbahn.
Ende der 90-iger Jahre dann die große Erschließung des Westens Chinas mit Bau von Infrastruktur für wirtschaftliche Entwicklung der westlichen Peripherie...

Im Vergleich zu diesen Anfangsprojekten sind Chinas Interessen aber heute viele größer - Export von Überkapazitäten, Internationalisierung der Währung, Durchsetzung eigener Normen und Standards, strategische Positionierung weltweit.
Letztlich wird das Ziel einer Projektion des eigenen Entwicklungsansatzes über die Grenzen Chinas hinaus verfolgt, getragen von der Überzeugung, dieser sei westlichen Initiativen überlegen. 

Die Belt & Road Initiative (BRI) wurde zur Marke für ein zukunftsweisendes Mega-Projekt aufgebaut. Positive Resonanz wird u.a. erzielt  durch ohrgängige Musik-Videos,  mit denen auch die Jugend erreicht wird.
Eckpunkte  der Umsetzung dieses Vorhabens sind u.a die Bereitstellung finanzieller Ressourcen , Gipfelkonferenzen  zur Seidenstraße 2017 und 2019. 
Mehr als 60 tangierte Länder sind in BRI einbezogen und viele unterzeichneten ein Memorandum of Understanding in der Zuversicht auf wirtschaftliche Impulse. 
Darüberhinaus ist eine Ausdehnung der Initiative vorgesehen mit einer polaren Seidenstraße durch die Arktis mit Einbeziehung von Südamerika und des Südpazifik.  Desweiteren ist eine digitale Seidenstraße geplant mit einem eigenen chinesischen Satelliten-Navigationssystem. Letztlich wurde im Oktober 2017 das BRI Projekt im Parteistatut der KPCh festgeschrieben und garantiert Langfristigkeit.

Die Reaktionen waren zunächst allgemein positiv, auch in der EU. Russland war jedoch zunächst skeptisch wegen der Konkurrenzsituation zur Eurasischen Union. Widerstand zeigte sich insbesondere in Indien wegen des geplanten Wirtschaftskorridors von China nach Pakistan, der durch das umstrittene Kashmir verläuft.
Es begannen erste Überlegungen bezüglich einer Gegeninitiative, z.B durch Wiederbelebung des QUAD mit  USA, Australien, Japan und Indien. Die EU entwickelte in 2018 eine eigene Konnektivitätsstrategie EU - Asien.
Kritikpunkte wurden zunehmend lauter. Verschuldung beteiligter Länder, restriktiver "All in One" Ansatz des BRI  ...Chinesische Kredite, chinesische Unternehmen, chinesische Arbeiter, chinesische Materialien.
Keine Ausschreibungen für eine mögliche Beteiligung ausländischer Firmen an  Projekten. Verschiedene Staaten stellten nach  Regierungswechsel die weitere Teilhabe an  BRI in Frage. Auch in China selbst wird Initiative mittlerweile kontrovers disktutiert.
                                                                          

Was sind konkret die Auswirkungen auf Europa? Zunächst war die Reaktion positiv.  Aber "16 + 1", ein Format, in dem sich China mit 16 mittel- und osteuropäischen Staaten ( davon 11 EU- Mitgliedsstaaten) trifft -  hat das Potential für Zwiespalt in Europa.
Und China hat mit "Made in China 2025" Ziele formuliert, in verschiedenen Wirtschaftssektoren die Marktführung zu gewinnen und sich als Cyber Großmacht zu etablieren. 

Abschließend fasste Frau Dr. Wacker Ihre Ausführungen u.a. wie folgt zusammen. 
China hat unter Xi Jinping  bis Mitte des Jahrhunderts klare Ziele formuliert. In Europa und USA fehlt eine vergleichbare Vision. Das chinazentrische, multidimensionale Konnektivitäts-Projekt BRI hat das Potential, die Weltkarte geografisch, geo-ökonomisch und geo-strategisch zu verändern. Nicht auszuschließen, dass  mit BRI auch das Ziel einer neuen internationalen Ordnung mit chinesischen Charakteristika verfolgt wird,

Frau Dr. Wacker erhielt für Ihren exzellenten Vortrag langanhaltenden Applaus. Ihre Ausführungen weckten bei den Zuhörern großes Interesse, aber auch so manche Überlegung, ob wir in Europa Chancen und Risiken von BRI angemessen einordnen und z.B. in Deutschland ausreichend registrieren, dass die BRI Chinas mit einem Projekt bereits im Hafen von Duisburg angelangt ist.
Eine ausführliche Diskussion schloss sich an mit weiteren Interessanten Einschätzungen der Referentin. ( einige Details siehe Jour fixe)
                 
                  Finale des Vortrages - Auftakt zur Diskussion                                                Herzlicher Applaus                                          Dank des Präsidenten

Abschließend dankte Präsident Dr. Herbert Bauer  Frau Dr. Wacker für Ihren herausragenden Vortrag und ihr  Engagement für unsere Lions- Ziele und überreichte ein Geschenk, das sie positiv überraschte nach dem Motto "Woher wissen die nur?"
 
Dieses zweite Business Dinner, bestens organsiert, war ein Abend, den die Teilnehmer noch lange in  Erinnerung behalten werden. Ein herzlicher Dank an alle, die dazu beigetragen haben.  


Für den  Clubabend am 21. Januar 2019, den ersten im Jahr 2019 und den fünften im Lionsjahr 2018/2019, konnte Präsident Dr. Herbert Bauer als Referent Herrn Josef Kraus, Lehrer und Bildungskritiker, gewinnen.

Nach der Begrüßung des Referenten verlieh der Präsident an Prof. Dr. Horst Schmidt-Bischoffshausen den Centennial Award für seinen herausragenden Einsatz als Mitgliedschaftsbeauftragter.
Und er begrüßte Marcus Baer, langjähriges Lions-Mitglied, der seit Jahren beruflich in Norddeutschland tätig ist und eine Reise in den Süden (Deutschlands) zu einer Teilnahme am Clubabend nutzte.
Ein Zeichen für langjährige und anhaltende Verbundenheit.
                                                          
                                                                       Präsident Dr. Bauer (2.v.r) begrüßt den Referenten (Mitte)                       Verleihung des Centennial Award an 
                                                                       und  Marcus Baer ( 2.v.l.)                                                                            Prof. Horst Schmidt-Bischoffshausen 



Josef Kraus sprach dann zu dem Thema                                 Bildung in Deutschland – Dichtung und Wahrheit


Die Bildungsnation Deutschland steht zwischen Dichtung und Wahrheit. Die offiziellen Auswertungen (Abiturquote, Noten) werden immer besser, die Leistungen der jungen Leute aber immer schwächer. Es ist eine Schieflage eingetreten: hier eine Pseudoakademisierung, dort ein Fachkräftemangel. Der Referent ging den Ursachen der Schieflage auf den Grund und skizzierte Ausblicke.

 


                                 
                   
Josef Kraus (Jahrgang 1949) war von 1995 bis 2015 Rektor eines bayerischen Gymnasiums, Diplom-Psychologe, von 1987 bis 2017 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, 1990 bis 2013 Mitglied im Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung, Kolumnist, 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2018 mit dem Deutschen Sprachpreis ausgezeichnet, Bestsellerautor u.a. mit „Helikoptereltern“ (2013),  „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“ (2017), „Sternstunden – Große Texte deutscher Sprache“ (2015),  „50 Jahre Umerziehung – Die 68er und ihre Hinterlassenschaften“ (2018) und  war vielfach Teilnehmer bekannter Talkrunden in ARD und ZDF.
                                                                                                          


                               
                                                    ..................................................................Der Referent..................................................................................

Bildung ist unser wichtigstes Kapital in Deutschland -   hochindustrialisiert  mit Spitzenpositionen im internationalen Wettbewerb, aber arm an Rohstoffen.

So begann Josef Kraus seine Ausführungen mit einer mehr rhetorischen Feststellung: "Auf den ersten Blick wird niemand bezweifeln, dass wir als Bildungsnation gut aufgestellt sind - die Wirtschaft wächst, die Schulnoten werden kontinuierlich besser, die Studierquote steigt bald über 20 %".
Doch der Schein trügt. Viele Schulabgänger sind in ihrer Leistungsfähigkeit kommenden Anforderungen nicht gewachsen. So bieten z.B. viele Hochschulen "Liftkurse" für Studienanfänger an.

Gründe für die Schieflage: " Dichtung statt Wahrheit" so Kraus. Oder ideologisierte politische Zielsetzung statt Blick für Anforderungen im realen Berufsleben.
Dieser Prozess wird unterstützt durch sprachliche Verschleierungen - "Demotiviert statt faul, einseitig befähigt statt weniger gut " waren  nur zwei der zitierten Beispiele.
Verantwortlich für diese Situation sind nicht die Schüler, sondern Politik und Teile der Elternschaft. Eine der Ursachen ist die  angestrebte Erhöhung der Anzahl an Abiturienten "um jeden Preis".
Die Folge ist ein Ausbluten des Handwerks mit einem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Die Vorteile unseres  international so geschätzten Dualen Systems werden somit nicht ausreichend genutzt.
Auch  Organisationen wie die Bertelsmann Stiftung oder auch die OECD kommen in ihren Bewertungen zu dem Schluss, Deutschland fällt zurück. Ein ähnliches Ergebnis zeigen PISA Studien.

Man darf sich Sorgen machen um unsere Zukunft. In anderen Ländern sind viele junge Leute, intellektuell hungrig und mehr gefordert.
Wie kommen wir aus dieser Situation heraus? Nur Drehen am Lehrplan wird nach Kraus nicht reichen. Auf dem Gebiet der Digitalisierung gehört in den Schulen sicher nachgebessert.
.Andererseits ist IT in der Schule verantwortungsbewusst einzusetzen, Nur "Downloading Kompetenz" wird nicht reichen; Basis- und Allgemeinwissen sind weiterhin gefordert.

Eine wesentliche Ursache für die Schieflage sieht Kraus in den Irrwegen der Deutschen Pädagogik seit 1968. Die damals entwickelten ideologisch verbrämten  Strategien  sind zäh und anhaltend.
Josef Kraus nannte drei der Irrwege:
Egalitarismus                      Hierfür steht z.B. der Slogan "Abitiur für alle"
Machbarkeitswahn             Möglichkeit der zielgerichteten soziologischen Konditionierung von Menschen. Individuelle Begabung und genetische Veranlagung treten in den Hintergrund ( nicht bei Sport, Musik, Kunst)
Empirismus                        Konzentrierung auf messbare Indikatoren für Bildung. So erfasst PISA nur 10  % des Bildungsniveaus.

Im Ausblick forderte Kraus eine Ideologie freie kritische Auseinandersetzung mit der Bildungssituation und die Umsetzung von mindestens drei Faktoren:
Stärkeres Leistungsprinzip für alle Schüler, Aktualisierung von Lehrplänen mit inhaltlicher Anreicherung, Mut von Lehrern zu leistungsgerechten Noten.
Wir brauchen wieder mehr auch eine Ausbildung von Eliten - in beruflicher Leistung, der Übernahme von Verantwortung, dem Vorleben von Werten.
Abschließend betonte  Kraus, dass er als Vertreter des Deutschen Lehrerverbandes gegen einen Bildungszentralismus ist. Aber in Anbetracht der signifikanten Unterschiede in den Bundesländern ist er auch gegen
einen schlappen Bildungsföderalismus. Vielmehr ist ein kompetitiver Bildungsföderalismus gefordert.  Leistungsprinzip also auch für die Bildungspolitik in den einzelnen Ländern.
Josef Kraus erhielt großen  Applaus für seine exzellenten Ausführungen, die zu einer regen Diskussion führten
Es war eine Bereicherung, einem Referenten zu folgen mit breitem Überblick aus seiner Verbandstätigkeit, aber auch dem tiefen Verständnis aus seiner langjährigen beruflichen Erfahrung in dem Metier, über das er sprach.
Präsident Dr. Herbert Bauer dankte Josef Kraus für seinen mitreißenden Vortrag und überreichte zum Dank ein kleines Geschenk für "Geist und Seele".

Impressionen

    
       Noch schnell ein Blick auf das Smartphone                      Mit Zuversicht in das neue Jahr                                            Dank des Präsidenten



18. Eisstockschießen 11. - 13. Januar 2019, Freyung - Gemeinsames Winter-Wochenende mit Sport, Frohsinn und Geselligkeit

Das neue Jahr beginnt beim LC München - Arabellapark  traditionell mit einem Wochenende für das Eisstockschießen, das vom 11. - 13. Januar 2019 nun bereits zum 18. Mal in Freyung im Bayerischen Wald stattfandIm Gegensatz zum Vorjahr machte diesmal der Winter keine Pause und zeigte sich in voller Pracht mit einer tief verschneiten Landschaft.

Trotz zeitweiser Unwetterwarnungen aufgrund heftiger Schneefälle auch für den Landkreis Freyung-Grafenau sind alle angemeldeten Teilnehmer zu dieser Wintereise aufgebrochen und auch gut angekommen.

Auch in diesem Jahr war es ein herrliches Familientreffen von  jung und alt. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind immer eine besondere Bereicherung.  .
Die Tage wurden von Dr. Wolfgang Melzer  wieder bestens organisiert.

Wenn die "Lions " aus München über Jahre zum Eisstockschießen nach Freyung kommen, so findet das auch die Aufmerksamkeit der Stadt. Am Samstag Vormittag wurden wir von Herbert Schiller, 3. Bürgermeister,
und Renate Jäckel-Liebl vom Tourist Büro begrüßt. Dabei wurden auch die besonderen Grüße von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich überbracht.  
Die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Freyung zeigt sich auch in der stets zuvorkommenden Unterstützung bei der Nutzung der Eishalle sowie bei der Durchführung des Turniers.

Die Trainingsstunden  am Samstag waren gleichermaßen konzentriert wie spielerisch. Abends fanden die Tage  jeweils ihren geselligen Ausklang bei vorzüglichem Essen und unterhaltsamen Gesprächen. 

Am Sonntag Vormittag war dann das große Turnier. In diesem Jahr wurde nur noch mit 5 Mannschaften gespielt. Die Teilnehmer wurden den einzelnen Teams zugelost, die dann ihren  Moar (Mannschaftsführer) wählten.


Jedes Team spielte gegen jeden, wobei jedes Spiel über 6 Bahnen ging

Im  Jahr 2017 gab es ein Ergebnis mit einer seltsam anmutenden Logik. Die Mannschaften 1 bis 3 belegten auch die Plätze 1 bis 3.
Dies wurde im Jahr 2019 übertroffen und maximiert  Die Teams 1 bis 5 belegten auch die Plätze 1 bi 5 ! Im Leben scheint doch so manches vorherbestimmt zu sein....

Nach spannenden Wettkämpfen gab Wolfgang Melzer  das Klassement bekannt.

Sieger wurde die Mannschaft 1 mit "Moar" Sebastian  Soballa, dem "Nestküken", der wieder ganz hervorragend gespielt,  zusammen mit Marinus Hartmann, Marco Haas und Wolfgang Melzer.
Platz 2 eroberte das Team 2 mit Konstantin Soballa, Julia Haas,Vitus Hartmann und Heid Erwand. 
Platz 3 für das Team 3 mit Andrea Melzer, Eva Christina Soballa, Carolin Soballa und Volker Soballa.
Platz 4 ging an die Mannschaft 4  mit Benedikt Soballa, Kajetan Soballa, Serena und Sigi Haas. 
Platz 5 belegte das Team 5 mit Josef Nassauer,  Ulla von Crailsheim, Lore Hock und Uschi Zieglmeier, nur hauchdünn getrennt vom 4. Platz durch das  schlechtere Stockverhältnis.

Mit diesem Gesamt-Ergebnis galt auch in diesem Jahr:" Nichts ist unmöglich....bei den LIONS". 


Die schönen Tage vergingen wieder viel zu schnell, auch jenen, die nicht am Wettkampf teilnahmen. Das lag auch an der herzlichen Aufnahme und der freundlichen Betreuung durch die Besitzerin des Hotels, Frau Kobatsch, und ihrem exzellenten Team sowie der hervorragenden Küche des Restaurants. Herzlicher Dank an Dr. Wolfgang Melzer und allen Teilnehmern für das harmonische Zusammensein. 

Alle freuen sich schon heute auf die Winterreise im nächsten Jahr vom 10. - 12. Januar 2020.

Impressionen    -   "Winter" in Freyung

 
    Ankunft im Hotel Brodinger-Kobatsch                                                  


   
                   Eishalle  2017                                                                    ................... 2018                                                                ................2019
                                                               

 Guter Start in den Tag

        
                           im Kreis der Familie                                     Begrüßung durch 3. Bürgermeister Herbert Schiller       


   Gesellige Abende
  
      
                                                                                                                                                    
 
Eindrücke vom Training
   
 
                             .............................................................Auf los geht`s los  ...................................................................
              
                                                         
                   
Eindrücke vom Wettkampf-Tag
      
          Nochmals kräftig Neuschnee über Nacht                                               Frohgelaunt zum Start                                                                Konzentration und Maß nehmen

                                                                                                      

                                                                                              


Siegerehrung - Teams in der Reihenfolge der Platzierung

    



                                                                                          
                                                                                   Dr. Wolfgang Melzer dankt Frau Kobatsch, der Chefin des Hauses



    

                         2018 vergleichsweise mild                                                                  2019 kalt und Schneefall

                                                                           Auf ein Wiedersehen in 2020




 
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Abschluss Sonder-Spendenaktion LJ 2017/2018


  100 Jahre Lions                                                   
                          50 000 Euro für soziale Zwecke in München und Bayern  


                                   
                                                                                     
Initiiert vom damals amtierenden Präsidenten Paul Hendrys  hatte sich die Vorstandschaft des LC München-Arabellapark ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, das auf der Mitgliederversammlung im November 2017  volle Unterstützung erfuhr.



Zusätzlich zu den jährlich ausgereichten Förderungen an soziale Einrichtungen wurden im Jubiläumsjahr 2017/2018 in einer  
                                                            
                                                            "Jahrhundert Aktion“ weitere 50 000 Euro  

generiert und ausgereicht.
Das Vorhaben war immer voll im Plan und wurde Ende Mai 2018  erfolgreich abgeschlossen. Die Gelder sind vollumfänglich  an gezielt ausgewählte soziale Einrichtungen für spezielle Projekte ausgereicht und deren Anschaffungen schon weitgehend getätigt.
 Auch an dieser Stelle ein Herzlicher Dank allen, die zum Erfolg dieses großen Gemeinschaftsprojektes beigetragen haben!
 Abschlussbericht mit Kurzbericht über die investiven Projekte sowie Beitrag im internationalen Magazin LION siehe Seite ISARA Hilfsfonds

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Lions-Jahr 2017/2018
Clubabende 2018

Auf dem dreizehnten Clubabend am 11. Juni 2018 stand zunächst der Abschlussbericht über das erfolgreiche Sonder-Projekt 50 000 Euro Challenge auf dem Programm, das Präsident Paul Hendrys initiiert und maßgeblich mitgetragen hat.
Der PR Beauftragte Prof. Josef Nassauer stellte eine Präsentation zusammen mit den diesbezüglichen Aktivitäten über mehr als 9 Monate, von der Generierung der Gelder bis zu deren zielgerichteter Verwendung mit einer Kurzbeschreibung der 6 investiven Projekte in sozialen Einrichtungen in München.
Diese konzentrierte und mit Bildern unterlegte Darstellung ließ noch einmal aufleben, was hier von unserem Lions Club geleistet wurde. Entsprechend groß waren Freude, Genugtuung und Beifall.
    
                                                                 Einführung von Präsident Paul Hendrys                                        Präsentation Past Präsident Prof. Josef Nassauer











 2017  siehe Archiv Startseite 2017                                           

Besondere Ereignisse    -  Abschlussfahrt und Business Dinner                                           
                                    

Erstes Business Dinner ein voller Erfolg -
egeisternder Vortrag von Prof. Dr. Ing. Gerd Hirzinger über die Bedeutung von Mechatronik und Robotik für Innovation und Fortschritt

Der für den 27. März 2017 angesetzte Clubabend wurde relativ kurzfristig  zu einem ersten Business Dinner erweitert. Referent und Thema blieben unverändert. Aber die Mitglieder haben zahlreichen Partner aus dem beruflichen Netzwerk sowie Freunde und Bekannte aus dem privaten Umfeld als Gäste eingeladen. Die erhobene Eintrittsspende geht voll in unsere sozialen Projekte, speziell im Großraum München.
Die Resonanz war hervorragend. Der große Europa Saal im Eden Hotel Wolff war mit 120 Teilnehmern maximal belegt, davon rund 100 externe Gäste, primär aus den Bereichen Industrie und Banken.
 
Prof. Josef Nassauer begrüßte als amtierender Präsident die Gäste, insbesondere den Referenten sowie Vertreter der Lions Organisation  - die früheren Governor-Ratsvorsitzenden Deutschland, Daniel Isenrich und Dr. akob Reinhardt sowie den amtierenden District Governor Bayern-Süd, Dr. Claudia Spieß-Kiefer.
Präsident Nassauer informierte kurz über das 100 jährige Jubiläum, das  Lions International dieses Jahr begeht, also das Centennial, sowie über die Zielsetzungen dieser mittlerweile weltgrößten Wohltätigkeitsorganisation. Keimzellen für deren erfolgreiches soziales Engagement sind die lokalen Clubs wie z.B. der LC München-Arabellapark.

 
                     Im Gespräch - re. Daniel Isenrich, Claudia Spieß-Kiefer                                Beste Unterhaltung

Dann stellte Präsident Nassauer den Referenten des Abends vor. Prof. Dr.-Ing.  Gerd Hirzunger wär 40 Jahre beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen tätig, davon 30 Jahre in leitender Position. Er gilt weltweit als einer der Pioniere von Mechatronik und Robotik. Er hat als einziger Wissenschaftler auf dem Gebiet der Robotik alle international hochrangigen  Auszeichnungen verliehen  bekommen. 

                                                                            
Zum Einstieg betonte Prof. Hirzinger, dass die Luft- und Raumfahrt ein wesentlicher Treiber von Technologien ist, die in vielen Branchen Anwendung finden. Als Beispiele nannte er Entwicklungen im Bereich Ultraleichtbau, in robuster und leistungsfähiger Elektronik und Datenübertragungstechnik sowie in der Softwareentwicklung. Er beschrieb einige Meilensteine dieser Entwicklungen z.B. 1993 den ersten Roboter im Weltraum, der von der Erde aus ferngesteuert wurde oder den ersten frei fliegenden Roboter im Rahmen einer Mission im Jahre 1999.
 
Die Anwendung hierbei entwickelter Technologien "auf der Erde"machte er an einigen Beispielen fest. Ultraleichte  zitterfreie Roboter waren Grundlage für den Siegeszug von KUKA, dem wichtigsten Kooperationspartner des DLR in den letzten zwanzig Jahren. Dieser Erfolg in der Industrierobotik ist maßgeblich für die hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Automobilindustrie. Ein weiteres Beispiel ist die Anwendung von Technologien des DLR in der chirurgischen Robotik. Diese  ermöglichen höchste Präzision und Effizienz in den Operationen. Sie werden z.B. in den USA bereits täglich mit Tausenden von Operationen eingesetzt. Die Innovation des zitterfreien Agierens  bzw. der Unterdrückung  von pulsierenden Bewegungen am Bildschirm eröffnet in Zukunft auch die Chance der Operation am schlagenden Herzen mit deutlich weniger Belastung für den Patienten.

       
                     Industrierobotik                                 Robotik in der Chirurgie                                                       Robomobil                                                            Drohne


Hinsichtlich Mobilität sprach Prof. Hirzinger mehrere Beispiele an - sich bionisch bewegende Robotersysteme als Lastenträger, autonome Fahrzeuge wie das Robomobil oder ferngesteuerte Drohen.
Im Ausblick verwies Prof. Hiezinger auf das anbrechende  Zeitalter von Assistenzrobotern, die als Kooperationspartner des Menschen das Leben in der Produktion aber auch im Alltag signifikant beeinflussen werden. Der Roboter Franka, basierend auf Technologien von Prof. Hirzinger, war einer der "Stars" auf der CeBIT 2017 in Hannover, der weltweit größten Messe für Computer und Digitalisierung ( s.Jour fixe). 

Zur inhaltlichen Abrundung ging Prof. Hirzinger noch auf die Kombination von Technik und Kultur ein. Mithilfe von Luftaufnahmen z.B über Drohen, sowie neuester Computergraphik-Technologien lassen sich Landschaften, Schlösser  etc. virtuell absolut naturgetreu darstellen mit teilweise einzigartigen Perspektiven. Heute sind schon  zahlreichen Beispiele im Internet unter "Virtuelles Bayern" verfügbar.
Im Deutschen Museum in München werden diesbezüglich ebenfalls bahnbrechende Ansätze verfolgt. Stumme Zeitzeugen wie alte Maschinen werden durch Visualisierung ihrer Funktionsweise wieder zum Leben erweckt, ein deutlicher Informationsgewinn für den Besucher. Ein Blick in die ferne Zukunft wird die naturgetreue Simulation einer Fahrt über den Mond bilden, die zur Zeit in der Entsteh


Die Vortragsreise  von Prof. Hirzinger war einzigartiges Erlebnis, vermittelte Staunen und Faszination gleichermaßen.und wurde mit lang anhaltendem Beifall bedacht. Sie stimulierte viele Gespräche und Diskussionen. Das erste Business Dinner, bestens organisiert, war ein Abend, den die Teilnehmer noch lange in  Erinnerung behalten werden. Ein herzlicher Dank an alle, die dazu beigetragen haben.  


   
    
  

Hinweis: Informationen zum 1. HJ 2017 siehe Archiv Startseite 2017,  Ereignisse aus dem  Jahr 2016 wie Weihnachtsfeier, Clubabende u.a. Besuch im Bayerischen Landtag, Abschlussfahrt etc,.sind über den link zur 
Archiv Startseite 2016 zu finden (  Menü-Führung  ganz oben).

Regelmäßige Aktualisierung des Internetportals. Letzte Aktualisierung 25. November 2020. Redaktion: Prof. Dr. Josef Nassauer