Lions Club München-Arabellapark
Willkommen auf unserer Homepage ! 

Präsenztreffen wurden  Ende Juni 2020 wieder aufgenommen, natürlich unter Einhaltung der jeweils aktuell geltenden Corona-Auflagen.

Siehe weiter unten Bericht über den Clubabend am  29.06.2020 zum Abschluss des LJ 2019/2020
                               Bericht über den Clubabend am  21.09.2020 zum Auftakt in das  LJ 2020/2021
                               Bericht über die Clubabende am 05.10.2020 und am 19.10.2020
                               

Dann aber infolge des "Lockdown light" bis auf weiteres keine Präsenzveranstaltungen. Basis Kommunikation erfolgt über verschiedene digitale Möglichkeiten und eine online Plattform.
                             Bericht über den online Clubabend am 23. 11.2020
                             Bericht über die online Weihanchtsfeier am 14.12.2020
Online hält die kommunikation aufrecht, ersetzt aber keinesfalls Präsenzabende, die den gemeinschaftlichen Zusammenhalt und Überlegungen für neue Activities fördern, essentiell zur Erzielung
von Einnahmen für die finanzielle Unterstützung sozialer Projekte in München.
Denn durch die Corona Maßnahmen sind alle bisherigen Activities und deren Einnahmen weggebrochen, die eine wesentlich Säule unserer Fördermöglichkeiten bildeten.
Dennoch Unterstützung von 2 Corona Projekten in München durch individuelle Spenden von Mitgliedern.. siehe ebenfalls weiter unten.

Schauen sie herein, informieren Sie sich über unserer Aktivitäten und nehmen Sie bei Interesse Kontakt auf. 

Die Homepage wird regelmäßig aktualisiert; letzte Änderung 22.12.2020    
     
Gründung
Der Lions Club München-Arabellapark wurde 1971 im Stadtteil Bogenhausen im Umfeld des Arabellapark gegründet.  
Der Club gehört der internationalen Vereinigung der Lions Clubs ( Lions International) an und ist  Mitglied des Gesamt-Districts 111 und des Districts 111-BS. 
Er erkennt deren Ziele, allgemeinen Grundsätze und Statuten als verpflichtend an:
 -  Aktivitäten und Spenden für soziale Projekte  - Information und Diskussion aktueller Themen - Freundschaftliches und geselliges Miteinander

Der LC München Arabellapark steht für Tradition und Moderne - es sind noch einige Gründungsmitglieder aktiv, über die Jahre aber natürlich viele neue Mitglieder  dazu gekommen. Heute umfaßt der Club 35 Mitglieder mit einem breiten Spektrum an Berufen und einer altersmäßigen Bandbreite von 40 bis 75 Jahren. Zudem einige ältere Mitglieder aus der Gründungszeit, also ein Mehr-Generationen Club mit besonderem Charme und stets offen für neue Mitglieder. Unsere Mitglieder kommen aus dem gesamten Stadtgebiet  München sowie aus umliegenden Städten.
Im Vereinsleben, den  Activities und gesellschaftlichen Ereignissen engagieren sich unsere Frauen und Männer gleichermaßen. 
Wir unterstützen über unseren Lions ISARA Hilfsfonds e.V. Projekte in Bayern, vorwiegend in München, von einem Kinderhospiz über Kindergarten- und Jugendprojekte oder Obdachlosenspeisung St. Bonifaz sowie Projekten der Altenhilfe  sowie fallweise auch internationale Lions Hilfsprojekte wie Wash oder Sight First. 
Wir engagieren uns aber auch mit persönlichen Einsatz und in spontanen Hilfsaktionen wie
in der Hochwasserhilfe Deggendorf im Juni 2013 .
Die Einnahmen zur Unterstützung sozialer Projekte generieren wir über Activities wie Konzertabende, Verkaufsstände oder Business Dinner sowie über Spenden
Unser ISARA Lions Hilfsfonds e.V. ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt zur Ausstellung von Spendenquittungen.
Auf unseren Clubabenden (Jour fixe) haben wir renommierte Referenten zu aktuellen, zukunftsorientierten Themen aus Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft getreu dem Motto "Continous learning" und mit der Zielsetzung, neue Netzwerkkontakte zu knüpfen.
 
Neuer Vorstand ( 2020 / 2021)
 

Präsident                                                             


Prof. Dr. Josef Nassauer
Vizepräsident
 Dr. Siegfried Kneissl
 Pastpräsident  Dr. Hans-Otto Feldhütter
 Sekretär  Hermann Pointl
 Schatzmeister  Prof. Dr. Rupert Stettner

Clubmaster

 Peter Prasser

 Activity-Beauftragter  Hermann Pointl

PR-Beauftragter
--------------------------------
LEO-  Beauftragter         

 Prof. Dr. Josef Nassauer
---------------------------------------
 
Torsten Adam

 Mitgliedschafts-Beauftragter 

Prof. Dr. Horst Schmidt-Bischoffshausen

Inhalte auf der Startseite

Lions Jahr 2020/2021
- online Weihnachtsfeier 14. Dezember 2020, online Clubabend 23. Novmebr 2020, Clubabend  19. Oktober 2020, Clubabend 5. Oktober 2020, Clubabend 21.September 2020,
Lions Jahr 2019/2020
- Clubabend  29. Juni 2020, Clubabend 14. Februar 2020, Clubabend 3. Februar 2020, Clubabend 20. Januar 2020, Clubabend  Eisstockschießen 10. - 12. Januar 2020, Weihnachtsfeier 16. Dezember 2019
- Clubabend 11. November 2019,  Clubabend 21. Oktober 2019, Clubabend, 7. Oktober 2019, Clubabend 16. September 2019
Lions Jahr 2018/2019
- Abschlussfahrt LJ 2018/2019  vom 28. - 30.06. 2019 nach Wien, Clubabende 2019 ( Kurzfassung Vorträge), Eisstockschießen 2019 Freyung
2018  Clubabende 2018 ( Kurzfassung Vorträge), Abschluss Spendenaktion LJ 2017/2018 zu 100 Jahre Lions, Fischessen 14.02.2018, Eisstockschießen 12. - 14. Januar 2018 in Freyung

 Lions Jahr 2016/2017

-  Abschlussfahrt LJ 2016/2017 30.6. - 02.07. 2017 nach Lindau/Bodensee, Erstes Business Dinner mit Vortrag 27. März 2017
-  weitere Information siehe Archiv Startseite  2017


              --------------------------------------------------------------------------------------------------------


 

Lions-Jahr 2020/2021 


  

Erstmals eine online Weihnachtsfeier am 14.12.2020  - Große positive Resonanz 

 

Wie im Jahresplan vorgesehen, haben wir am 14. Dezember 2020 unsere diesjährige Weihnachtsfeier organsiert.

 Aufgrund der Beschränkungen infolge der Corona Pandemie war uns diesmal kein festlicher Präsenzabend  möglich. 

Was wäre die Alternative gewesenErsatzlos ausfallen lassen oder einen online Weihnachtstreff wagen?

 

Die Initiative haben ergriffen Präsident Prof. Dr. Josef Nassauer im Tandem mit Sekretär Hermann Pointl, unterstützt von seinem Sohn Oliver für das IT Management eines derartigen Meetings.


                                                                                         

                                                            

Und auch unsere VP Monsgnr. Dr. Siegfried Kneißl hat sofort seine Mitwirkung zugesagt. So sind wir  dieses Wagnis angegangen. 


Ziel war, uns in der Vorweihnachtszeit noch einmal zu treffen, zu sehen und zu sprechen, besinnlich wie auch fröhlich, um im vertrauten Kreis das Miteinander zu pflegen.

Das online Meeting lief meist in der Galerieansicht..  so konnte jeder  jeden sehen.

Entspannt wurde es gleich zum Einstieg, als sich die einzelnen Teilnehmer einwählten, sich gegenseitig kurz begrüßten und zuwinkten und mit einem Glas Wein in der Hand auf den Abend anstießen 

 Die vorweihnachtliche Stunde verlief dann exakt noch dem entworfenen Programmablauf. 


Den musikalischen Auftakt bildet eine stimmungsvolle Kantate von Johann Sebastian Bach.


                                                                                             

 

Danach ging Präsident Josef Nassauer  in seiner kurzen Rede auf die Schwierigkeiten bei der Organisation der Clubabende ein unter fast schon wöchentlich verschärften Auflagen mit einem Lockdown seit Beginn November.

Er unterstrich  die Intention eines gemeinsamen Treffens . Bestärkt wurde er hierin in der Einladungsphase zusätzlich durch Statements im Fernsehen, u.a. von Prof. Jonas Schmidt- Chanasit, einem Virologen, der die Bedeutung der sozialen Gesundheit hervorhebt; dazu gehören essentiell die Begegnungen mit anderen Menschen. 

Und er nahm Bezug auf Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, der kürzlich in einer Talkrunde das Grundrecht auf soziale Kontakte unterstrich und das Bedürfnis der Menschen betonte, soziales Leben auch zu leben

 

VP Msngr. Siegfried Kneißl wählte für seine weihnachtlichen Worte als Bezugspunkt das Lied " Lobt Gott ihr Christen alle gleich". Den Vorspann bildete eine wunderbare Interpretation dieses Liedes von vier befreundeten Künstlern der 

Bayer. Staatsoper, als Video zur Verfügung gestellt und eingespielt

               

 Monsgnr. Sigfried Kneißl ging dann auf die Geschichte dieses Liedes ein, um 1550 von Nikolaus Herman geschaffen. Die Botschaft dieses Weihnachtsliedes hat auch  starken Bezug zur heutigen Zeit. 

 Danach folgte ein Rorate  von den Waldramer Sängern aus dem Bayerischen Oberland. 

 

Anschließend berichtete der Activity Beauftragte Hermann Pointl über die diesjährige Weihnachtsaktivität, die durch Verkauf von Plätzchen und Marmelade im Direktvertrieb sowie durch eine Verkaufsmöglichkeit in der Kirche St. Maximilian  einen beachtlichen vierstelligen Betrag erlöste. Er dankte allen Mitwirkenden für dieses wieder hervorragende Engagement.

 

 Mit dem Song  "What  a Wonderful World" von Louis Armstrong wurde auf die Gesprächsrunde übergeleitet.


                                                                                           


Es kamen aber nur wenige Wortmeldungen. Zu gefangen war man offensichtlich vom bisherigen Verlauf, den Wortbeiträgen  und den stimmigen musikalischen Einspielungen.

 

Den musikalischen Ausklang bildete dann das Lied "Driving Home for Christmas" von Chris Rea. 


                                                         
                      

Dem folgte noch ein kurzes Schlusswort des Präsidenten mit einem herzlichen Dank an alle Beteiligten und den besten Wünschen für frohe Festtage.

 

Es waren in Summe 25 Kameras zugeschaltet mit insgesamt 34 Teilnehmern !...davon einige Lions Freunde, die nur selten mit dabei sein können, da z.B  beruflich in Norddeutschland tätig

Es war beeindruckend, wie alle Teilnehmer diesem gelungenen vorweihnachtlichen online Treffen gefolgt sind, und sich dann winkend und frohgemut, wieder mit einem Glas Wein in der Hand,
von einander verabschiedet haben.


Ein kurzer Auszug von Reaktionen:

Während der Sendung.

Vielfach freundliches Zwinkern und erfreutes Daumen hoch sowie positive Chat Meldungen. Ein Teilnehmer machte nach ungefähr der Hälfte des Programmes spontan folgenden Anmerkung. "Bitte alle das Mikrofon anschalten, damit wir gemeinsam den Organisatoren des Abends Beifall klatschen können".

In den folgenden Tagen.

Präsident Josef Nassauer hatte mit mehreren Lions Freunden aus verschiedenen  LCs Kontakt gehabt. Dabei kam er auch auf unsere online Weihnachtsfeier zu sprechen. Alle räumten ein, dass sie nichts Ähnliches unternommen hatten.

Sie waren alle sehr interessiert und aufgeschlossen bezüglich unserer Erfahrung. 

Vielleicht hat der LC München-Arabellapark mit dieser online Weihnachtsfeier ein Beispiel gesetzt, das anderen Mut machen kann, ähnliches zu wagen, sollten es die Umstände wieder einmal erfordern. 


                                                                                 Frohe Weihnachtstage  und alles Gute im Neuen Jahr !


 



Clubabend am 23.11.2020 -  Erster Online Clubabend 


Aufgrund der Corona Beschränkungen wurde dieser 4. Clubabend online durchgeführt...eine erfolgreiche Premiere.


                                                                    


Für den Abend war kein Vortrag vorgesehen. Er  wurde genutzt, um interne Punkte zu besprechen.
Zunächst erläuterte LF Msgr. Dr. Siegfried Kneißl die Chance auf eine Activity noch in diesem Jahr, die er unserem LC erschlossen hat und die von uns auch tatkräftig genutzt wird. Einnahmen sind wichtig, denn wir wollen auch weiterhin unsere sozialen Projekte unterstützen.
Hermann Pointl erläuterte die Spendenplanung für 2020, die teilweise auch durch individuelle Spenden 
ermöglicht wird.

Prof. Dr. Josef Nassauer, Präsident und Kommunikationsbeauftragter, informierte dann kurz über die Öffentlichkeitsarbeit im vergangenen Jahr. Sie umfasste Information über das Business Dinner im März 2020 und über die Clubabende; ausführliche 

interne Kommunikation über e-mail  sowie zugehörige Kurzberichte  in diesem Internet-Portal.

Dann ging er auf die weitere Planung des LJ 2020/2021 ein. Es besteht die klare Zielsetzung, die vorgesehenen wie gepalnt Clubabende durchzuführen, als Präsenzveranstaltung oder, wenn notwendig, als online Meeting. Die Detailplanung erfolgt aufgrund der gegenwärtigen Situation jeweils sehr kurzfristig.

Zudem informierte er kurz über die District-Versammlung am 17.10.2020, die online durchgeführt wurde mit 199 Teilnehmern  und an der als Delegierter des LC München-Arabellapark teilnahm. Explizit erwähnte er das neue WaSH Projekt,  das in 2021
in Kenia starten wird sowie Kernaussagen eines Kurzbeitrages von Prof. Dr. Franz Josef Radermacher, einem bekannten Klimaexperten, zum Themenkomlex Atmosfair.

Abschließend gab Prof. Dr. Horst Schmidt- Bischoffshausen  als Mitgliedschaftsbeauftragter einen Überblick zum gegenwärtigen Stand der Einwerbung neuer Mitglieder, der durchaus optimistisch stimmt.


Es war ein informativer und konstruktiver Abend, von Hermann Pointl als Host bestens geleitet. Man hatte sich online wieder gesehen und gesprochen, wenn auch der persönliche Kontakt nicht zu ersetzen ist. 

Zum Ausklang ein Anstoßen mit einem Glas Wein auf den erfolgreichen online Abend und auf die Zielsetzung für 2021, auch in schwieriger Zeit unser soziales Miteinander im Lions Club lebendig zu halten.



Clubabend am 19.10.2020 - Garten- und Landschaftsbau in Bayern 


Den Auftakt  zum 3. Clubabend bildete ein kleiner Sektempfang, zu dem unser LF Prof. Dr. Horst-Schmidt-Bischoffshausen einlud, der vor wenigen Wochen einen runden Geburtstag feiern konnte. 

Präsident Prof. Dr. Josef Nassauer begrüßte dann die Teilnehmer des  Abends. Neben dem Jubilar im besonderen LF Dr. Volker Soballa, sonst dienstlich viel unterwegs, dem es dank Homeoffice möglich war,
an diesem Clubabend teilzunehmen. Desweiteren  unseren Clubmaster Peter Prasser,  begleitet von seinen beiden Töchtern - mit Interesse für das Studium der Landschaftsarchitektur.
Ein herzlicher Gruß galt auch unserem Gast Franz Glatz, der im  letzten Lions-Jahr auf einem unserer Clubabende einen interessanten Vortrag über die Gründerszene in Ingolstadt hielt und mit seiner Tochter anreiste,
die Landschaftsarchitektur in Weihenstephan studiert. Wie schön, wenn junge Leute Interesse an Themen unserer Clubabende zeigen! 


Anschließend berichtete der Präsident kurz über die online Distrikt- Versammlung am 17.10.2020, der er als Delegierter beiwohnte. An der Versammlung nahmen 199 Mitglieder teil, davon 72 stimmberechtigte Delegierte.
Eine riesige Resonanz. Und der Ablauf über 3,5 Stunden wurde perfekt gemanagt von DG Gerald Kreuwel und unserem IT Experten Christoph Wíeser. 


Zwei Punkte die der Präsident kurz erwähnte...ein Programm Leos2Lions, das von den Leos initiiert wurde und den Zugang jüngerer Interessenten zu Lions erleichtern soll, und ein neues WaSH Projekt, (Wasser, Hygiene Sanitär),
das unser Kabinettsmitglied Hans-Ludwig Rau im Oktober 2021 in Kenia starten wird.

Den Vortrag des Abends hielt unser  LF Prof. Rudolf Klingshirn, in dieser Branche seit Jahren in maßgeblichen Funktionen tätig.

                                                                                           
 "Landschaftsbau in Bayern - eine Branche stellt sich vor"-
  

 
Gärten und Parkanlagen im privaten, gewerblichen oder öffentlichen Bereich prägen in besonderer Weise das Orts- und Landschaftsbild.
Hierzu vermittelte Rudolf Klingshirn gleich zu Beginn einen bleibenden Eindruck mit wunderbaren Bildern von Parkanlagen, Begrünung von Straßenzügen, prachtvollen Gärten bis hin zum Zierpflanzenbau.

Der Garten-und Landschaftsbau verzeichnet auch jetzt  einen erfreulichen Auftragseingang. Allein in Bayern liegt der Umsatz bei rund 1,1 Mrd Euro, in Deutschland bei 8,4 Mrd. Euro.
Die weit gefächerte Branche verzeichnet rund 18 250 meist kleineren Handwerks-Betrieben; davon 13 300 mit  0-5 MA  und nur 30 größere Betriebe mit über 80 MA.
Mit ihrem vielfältigen Aufgabenprofil ist die Branche sehr attraktiv. Die Anzahl Mitarbeiter ist über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen und liegt  bei rund 16 000
Zur Gewinnung junger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen trägt auch ein sehr gelungener Imagefilm bei, in dem Landschaftsgärtner aus ihrer vielseitigen Tätigkeit berichten..
vom Fahren von Radladern beim Bewegen von Erdmassen über das Arbeiten mit verschiedenen Materialien z.B. Terrassen und Pergolen und die Realisierung von Parkanlagen bis zur Pflanzung von Staudengärten.

Abschließend warf Prof. Rudolf Klingshirn noch einen Blick auf die Themen der Zukunft im Landschafts- und Gartenbau. 

Eine wunderbare Reise, der die Teilnehmer mit großem Interesse folgten. Viel Beifall für seine Ausführungen!
Der Präsident überreichte abschließend als kleines Dankeschön eine Flasche Wein...ein landwirtschaftliches Produkt, denn der Weinbau gehört zur Landwirtschaft,  nicht zum Produktionsgartenbau...  
 .

   

                     
    
                                       Ein harmonischer Clubabend im Kreis von Freunden ... eine Oase der Erholung.... mit einem Thema, zu dem jeder von uns Bezug hat.



  

Clubabend am 05.10.2020 - Corona Pandemie - ein Thema, das jeden tangiert 


Präsident Prof. Dr. Josef Nassauer hat sich auf vielfachen Wunsch von Mitgliedern bereit erklärt, Hintergrundinformation zur Corona Pandemie zu geben. Dabei nahm er in seinen Ausführungen nur Bezug auf ein breites Spektrum verläßliche Originalquellen.

Er verfolgt diese  komplexe Thematik seit Monaten sehr intensiv...er gehört u.a. selbst zu einer Risikogruppe und hat über familiäre Ereignisse nachhaltige Erfahrungen mit den Auswirkungen so mancher Corona Maßnahme gemacht.

Die Teilnehmer des Clubabends sind seinen Ausführungen mit großem Interesse gefolgt auf dem Fakten basierten Weg von Definitionen der WHO, über die Fülle Angst machender Berichten in den Medien, über eine differenzierte Betrachtung 
steigender "Neuinfektionen" bis hin zu den jüngsten Irritationen bezüglich 7 Tage Inzidenz 

 

Die Diskussion und positive Kommentare auch im individuellen Gespräch haben den Eindruck bestärkt, das Ziel des Vortrages wurde erreicht : Vorsicht und Respekt vor Corona, aber sich nicht in übertriebene Angst und Isolation drängen lassen.
Clubabende im Kreis langjähriger verantwortungsvoll agierender Lions Freunde sind eine Möglichkeit, gemeinschaftliches  Miteinander zu pflegen..auch im Sinne der sozialen Projekte, die wir unterstützen.


                                                                                   
             
    


Clubabend am 21.09.2020 - Offener Gesprächsabend zum Auftakt in das neue LJ 2020/2021 


Nach dem gelungenen Abschlussabend am 29. Juni 2020 hat auch der erste Clubabend des LJ 2020/2021 am  21. September 2020 mit 20 Teilnehmern gute Resonanz gefunden.

Alle waren frohgestimmt, nach der langen Sommerpause sich wieder im vertrauten Kreis der Lions Freunde zu treffen, selbstredend unter Beachtung aller aktuell geltender Hygienerichtlinien. 

Past-Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter hat zunächst die Julia, Zeichen der Präsidentschaft, an seinen Nachfolger Prof. Dr. Josef Nassauer übergeben.
Dieser hat die Teilnehmer herzlich begrüßt, und als Gast Herrn Christian Gmeiner, der schön öfters an Abenden unseres LC teilgenommen hat.


Dann sprach der Präsident im Namen aller  Glückwünsche an Frfr. Ulla von Crailsheim und Prof. Dr. Horst Schmidt- Bischoffshausen aus, die vor einiger Zeit jeweils einen runden Geburtstag feiern konnten.
Danach ging er kurz auf das LJ 2020/2021 ein, für das er das Motto wählte: 

                                                    " Aus dem Club für den Club - für ein starkes Miteinander"

Er erwähnte nochmals die gesamten Termine des LJ 202/2021 und erläuterte die konkreten Planungen bis zum Ende des Kalenderjahres 2020.

Dabei sprach er auch die Notwendigkeit an, neue Activities anzudenken, um wieder Einnahmen zu generieren zur Förderung unserer sozialen Projekte.

 Zudem wurden Überlegungen vorgestellt, die Voraussetzungen zu schaffen für online Meetings, sollten z.B. Präsenzabend wieder einmal temporär nicht möglich sein.
Der technische Ansprechpartner für die Organisation von online Meetings ist LF Hermann Pointl. Sollte er einmal verhindert sein, wird ihn  LF Prof. Rudolf Klingshirn vertreten.

In der Diskussion hat Dr.  Jürgen Böddrich unterstrichen, dass die persönliche Präsenz bei Clubabenden im Vordergrund stehe für ein gelebtes Miteinander. 

Die Möglichkeit eines online Meetings sollte nur in Ausnahmesituationen verfolgt werden. Hybridveranstaltungen werden nicht weiter angedacht, u.a. auch wegen limitierter
WLAN Übertragungsgeschwindigkeit aus dem Tagungsraum.


Die Ausführungen des Präsidenten  mit der Planung auf Sicht und der Flexibilität für möglicherweise kurzfristig notwendiger Änderungen fanden große Zustimmung. 



              
                                      
                                     
          

Danach ging es wieder  in angeregte individuelle Gespräche, so wie es  für den Einstieg in das neue LJ 2020/2021 auch vorgesehen war.
Die Zeit verging wie im Flug. Alle haben letztlich frohgemut den Heimweg angetreten und versichert, sie werden beim nächsten Clubabend wieder dabei sein..




Lions-Jahr 2019/2020 

                                                              


 Unterstützung von 2 Corona Projekten im Großraum München - Juni 2020                                                                  

- Beteiligung an einem Spendenprojekt der Münchner Lions zur Unterstützung von Lichtblicke Seniorenhilfe e.V. 
- Spende eines digitalen Arbeitsplatzes für PSU - Helpline
 s. Seite ISARA Hilfsfonds 


Clubabend am 29.06.2020 - Harmonischer Ausklang des LJ 2019/2020


Die Corona bedingten Beschränkungen hatten auch starke Auswirkungen auf unser Club-Leben.

Seit dem Business Dinner am 9. März 2020 gab es keine Präsenztreffen mehr und auch die Abschlussfahrt mußte abgesagt werden.

 

Aufgrund der positiven Entwicklungen der letzten Wochen waren wir zuversichtlich, dass die Lockerungen soweit voranschreiten, auch bezüglich Vereinssitzungen, dass wir zum Abschluss noch einen 

Clubabend ausrichten können. Und so ist es auch gekommen.

 

Unter Beachtung aller aktuell gelten Hygienerichtlinien und der Lions Guidelines haben wir uns  wieder treffen können. 


Unser Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter hat zunächst einen Rückblick auf das ungewöhnliche Lions Jahr 2019/2020 gegeben.

Anfangs lief alles nach Plan...die Clubabende, auch die Activities wie Weihnachtstand und Business Dinner.

Aber mit Beginn des Lockdown mußte dann auf Sicht gefahren werden. Auf digitalem Wege wurde die Funktionsfähigkeit unseres

Lions Clubs aufrecht erhalten, u.a. auch mit der  Wahl der neuen Vorstandschaft für das LJ 2020/2021.

 Er dankte dem Vorstand und den Beauftragten für deren Unterstützung und allen Mitgliedern und assoziierten Damen für ihre so aktive Mitwirkung. 

 

MGB Prof. Horst Schmidt-Bischoffshausen gab dann einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand der Gewinnung neuer Mitglieder, essentiell für das langfristige Fortbestehen unseres Lions Clubs.
E
s bestehen einige konkrete Optionen, die zielgerichtet verfolgt werden.

 

Sekretär und Activity Beauftragter Hermann Pointl vermittelte dann einen ersten Entwurf der  Spendenplanung 2020 zur Unterstützung sozialer Projekte über unseren  ISARA Lions Hilfsfonds e.V.

Desweiteren erwähnte Hermann Pointl zwei Corona Sonderprojekte, die über private Spenden von Mitgliedern kurzfristig unterstützt wurden...ein  Projekt der Münchner Lions, dessen Erlös der Institution 

Lichtblicke Seniorenhilfe e.V. in München  zugute kommt,  sowie die Unterstützung einer PSU Helpline, ein PC Arbeitsplatz für Mediziner zur psychosozialen  Unterstützung von Rettungskräften über Video Besprechung.

 Abschließend informierte Hermann Pointl über den gegenwärtigen Stand der Planung für den Weihnachtsstand 2020 und das Einvernehmen mit den Münchner Lions.



                                                         
                                                    H.-O. Feldhütter    Horst Schmidt-Bischoffshausen        Hermann Pointl                   Josef Nassauer  

Danach ging  Prof. Josef Nassauer als zukünftiger Präsident auf Eckpunkte der Planung für das LJ 2020/2021. Er dankte zunächst dem scheidenden Präsidenten für ein erfolgreiches Jahr trotz schwieriger Umstände und 

für sein großes Engagement trotz hoher beruflicher Belastung.


Der neue Präsident setzt auf Kontinuität gemäß dem Motto


                                                    " Aus dem Club für den Club - für ein starkes Miteinander"  

                                                                                                                                                                   

Wichtig ist die persönliche Präsenz, das aktive Mitwirken.   Die Termine für die Präsenzveranstaltungen im LJ 2020/2021 sind festgelegt.

Als  Neuerung ist die Möglichkeit der  Einbindung von Mitgliedern, die nicht persönlich teilnehmen können, über Video Meeting vorgesehen,                                                                                                                                                                                                                      
                             
  Der Start in das neue Lions Jahr 2020/2021 erfolgt am 21. September 2020.





Auch das Business Dinner im März 2020 war ein voller Erfolg.


Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter war es gelungen, mit Prof. Dr. Michael Hochgeschwender einen herausragenden Referenten zu einem hochaktuellen Thema zu gewinnen.

            
                                                 »Aktuelle Entwicklungen in Amerika und deren Auswirkungen auf Europa und Deutschland«


Zu diesem Businessdinner am 9. März 2020 haben die Mitglieder wieder zahlreichen Partner aus dem beruflichen Netzwerk sowie Freunde und Bekannte aus dem privaten Umfeld als Gäste eingeladen.
Die erhobene Eintrittsspende
geht voll in unsere sozialen Projekte, speziell im Großraum München.
Die Resonanz war hervorragend trotz einger kurzfristiger Absagen wegen Grippe oder Corona-Virus. Der große Europa Saal im Eden Hotel Wolff war mit rund 90 Teilnehmern bestens belegt, davon rund 75 externe Gäste.
 
Dr. Hans-Otto Feldhütter begrüßte als amtierender Präsident die Gäste, insbesondere den Referenten, sowie als hochrangigen Vertreter der Lions Organisation den früheren Governor-Ratsvorsitzenden Deutschland, Daniel Isenrich , für den Zeitraum 2019/2021 zum International Director im  LIONs Board in Oak Brook , Chicago, gewählt .

Desweiteren waren mit Prof. Dr. Josef Phillip und Dr. Heino Pause hochrangige Vertreter von Rotary Freising anwesend, die sich seit vielen Jahren in hervorrgander Weise in regionale wie auch internatiolae soziale Projekte, z.B. in Nepal, einbringen.


   
               
                               Präsident Dr. Hans Otto Feldhütter                                                                   Wohlfühlatmosphäre                                           Volle Aufmerksamkeit beim Vortrag 
                                                                                                                                                                     Daniel Isenrich mit Gattin                                     



Dann stellte Präsident Feldhütter den Referenten des Abends vor

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität Münche


                                   
                                             Prof. Michael Hochgeschwender                                          Capitol in Washington                                                      Präsident Trump vor dem Kongress

Prof. Hochgeschwender ist gefragter Gesprächspartner auch außerhalb der Wissenschaft. So schreibt etwa der SWR über eine Sendung mit ihm:  Prof. Hochgeschwender ist katholischer Theologe und Geschichtsprofessor.
Er ist nicht nur gefragt, wenn es um die Geschichte der USA geht, sondern auch um die Präsidentschaft von Donald Trump, um das Ende alter Sicherheiten  und um bevorstehende neue Ausrichtungen in der Weltpolitik.

Michael Hochgeschwender lebte viele Jahre in den USA, ist Autor zahlreicher Publikationen und Träger hoher Auszeichnungen..

Prof. Hochgeschwender sensibilisierte gleich zu Beginn seiner Ausführungen hinsichtlich einer Polarisierung in der amerikanischen Gesellschaft mit den zwei Parteien Republikaner und Demokraten
 Hierzu  trägt u.a. eine Emotionalisierung von Informationen durch die Medien bei. Aber auch eine Gestaltung der Politik primär durch die gewählten Präsidenten, da der Kongress , bestehend aus Repräsentantenhaus
 und Senat, seine Machtfülle seit Jahren immer mehr auf den Präsidenten überträgt . So kommt es vielfach zu einer vereinfachenden politischen Beurteilung der Präsidenten wie Trump böse, Obama gut, Bush böse,
Clinton gut. Zugrunde liegen aber strukturelle Veränderungen im politischen Geschehen der USA. Auch wenn die  überparteiliche Zusammenarbeit zurzeit wahrscheinlich schlechter ist als vor 20 Jahren,
Trump
ist nicht Auslöser, sondern Symptom.
Diese Aussagen des Referenten setzten eine erste Orientierung.

Seine umfangreichen Ausführungen gliederte Prof. Hochgeschwender in zwei größere Schritte:
- Abriß politischer Entwicklungen beginnend im 18. Jahrhundert
- Abriß  politischer Entwicklungen seit den 1960-iger Jahren

In den USA ist eine spezielle Situation gegeben. Wie die Geschichte zeigt, ging die Radikalisierung nicht primär von den Evangeliken aus. Gewalt war mehr ein säkulares, nicht ein religiös motiviertes Problem.
Berichte der Medien, der Wahlkampf 2016 sei der schmutzigste gewesen, sind so nicht zutreffend. Amerikanische Wahlkämpfe waren schon immer schmutzig und gewalttätig; bis 1885 gab es immer Tote
Die harte Gangart spiegelt sich u.a. auch in dem Vorschlag von John Adams wieder, dem 2. Präsidenten der USA ( 1797-1801): „ Kritik an der Regierung sollte grundsätzlich verboten werden.“ 

 
                                                                                        

                                                                                                                 Ku Klux Klan

Bezüglich Gewalttätigkeit zu erwähnen ist u.a. der Ku Klux Klan, ein rassistischer Geheimbund, aktiv vor allem in den Südstaaten. Er wurde von 1865 – 1875 und von 1915 bis 1945 als einheitliche Organisation geführt.
Es kam zu antikatholischen, antisemitischen und rassistischen Ausschreitungen mit einer Polarisierung schwarz gegen weiß. 
Eine Folge war Mitte des 19. Jahrhunderts die Androhung verschiedener Bundesstaaten, vor allem des Südens, aus dem Verbund der Vereinigten Staaten auszutreten.

Von der Depression der Wirtschaft in den 1930- iger Jahren waren die USA stärker betroffen als andere. Es herrschte deshalb der Wunsch nach Stabilisierung der Gesellschaft
mit der Zielrichtung: „Big Government, Big Companies, Big Unions.“

Weiße sahen die 1950- 1960 iger Jahre mit großen Erwartungen ( great expectations), grenzenloser Optimismus. Auch kleinere Unternehmen empfanden eine Situation der Stabilität.

Kooperation zwischen Demokraten und Republikaner hat es kaum gegeben. Unterschiedliche Milieus und Strömungen in den einzelnen Parteien waren weitgehend eliminiert. Es gab keine Ansatzpunkte mehr.
Demokraten reagierten auf den Verlust ihres konservativen Flügels mit einem Linksruck, analog die Republikaner auf den Verlust der Liberalen mit einem Rechtsruck.
Oder man könnte es auch so formulieren: „Wirtschaftspolitische Wende nach rechts, kulturpolitische Wende nach links".

Erst Druck von außen durch die Sowjetunion führte zu einer Kooperation von Demokraten und Republikanern mit einer starken international geprägten Außenpolitik.

Ergebnis dieser Entwicklungen war außergewöhnlicher Wohlstand von Wirtschaft und Finanzwelt. Der Dollar wurde zur internationalen Leitwährung. Der Export konnte weiter ausgebaut werden.
Aus einer Position der Stärke heraus wurde die Globalisierung angegangen mit weiterer positiver Entwicklung der USA. Denn nach dem zweiten Weltkrieg war die Konkurrenz am Boden.

Die 1950-iger bis 1960-iger Jahre waren auch die Zeit, in der Neuerungen nicht nur über Wahlen und Politik durchgesetzt wurden, sondern auch durch den Soupreme Court - vergleichbar dem Bundesverfassungsgericht-
 vorwiegend über liberale Richter. Aber liberale Aspekte sind vielfach nicht von Mehrheiten getragen. Beispiel – das Verbot des Schulgebets wird von 80% der Bevölkerung nicht gutgeheißen.
Die Besetzung der Richterposten war als von großer Bedeutung – ideologische Ausrichtung und Ernennung auf Lebenszeit. Ablebende Richter werden jetzt durch Trump mit konservativ orientierten Richtern ersetzt.

In diesen Zeitabschnitt der 1960-iger Jahre fiel auch die Bürgerrechtsbewegung  mit dem  Civil Rights Act, 1964 unterzeichnet von dem damaligen Präsidenten Lyndon B. Johnson. Dieses amerikanische Bürgerrechtsgesetz
hebt u.a. die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen auf.

 Zu erwähnen ist auch die Reagan Revolution 1980. Reagan appellierte an die Wähler, dass die konservativen Prinzipien eine positive Zukunft versprechen. Auf dieser Basis hat er auch die Wahl gewonnen.

Eine weitere gesellschaftliche Veränderung ergab sich 1990 durch das Grass roots movement. Diese war eine stärkere Reaktion auf die 68-iger Bewegung als in Deutschland. Radikal basis-demokratisch ausgerichtet
mit Verdächtigungen der Gegenseite bis hin zum Landesverrat.

Ein wesentliches politisches Element zur Beeinflussung von Wahlchancen ist das Gerrymandering. Alle 10 Jahre erfolgt nach einer Volkszählung ein neuer Zuschnitt der Wahlbezirke.  Dieser
wird in den Vereinigten Staaten zunehmend systematisch per Computer und Data-Mining durchgeführt entsprechend der zu erwartenden Wählerstimmen, um die Chancen der eigenen Partei gezielt zu erhöhen.
Als Folge bietet im Repräsentantenhaus nur noch etwa einer von 15 Sitzen Siegchancen für beide großen Parteien, während die übrigen Sitze weitgehend sicher in der Hand einer der beiden Parteien sind.
Im Senat, dessen Sitze jeweils ganze Bundesstaaten umfassen, ist eine Veränderung der Wahlbezirke nicht möglich.

  

                                                                                                   
 

Unbestritten haben die Medien einen wesentlichen Einfluß. Die Echokammmern der Medien – neue Formate alter Medien und neue Medien …verstärken Wählermeinungen und verhärten Standpunkte.
Dies trägt maßgeblich zu einer Polarisierung bei. Der Typ des eigenen Fahrzeuges, das Interesse an bestimmten Fernsehsendungen oder die Art der Kleidung werden vielfach schon klischeehaft als äußeres Zeichen
einer politischen Grundhaltung gesehen. Elitär und vorwärtsgerichtet  - gleichbedeutend liberal,  bewahrend und erhaltend gleichbedeutend gestrig und konservativ.

2008 folgte die Finanzkrise, welche die Finanzmärkte in dramatische Turbulenzen stürzte. Banken und Finanzinstituten wurden durch den Staat gerettet. Hierfür war Geld da, aber nicht für den Mittelstand,
für Infrastrukturprojekte etc. Die anhaltende Verärgerung, die sich in Teilen der Bevölkerung angesammelt hatte, wurde von Trump aufgegriffen.

                                                
                                                                  Finanzkrise - BörsenCrash
   2008                                                Tea Party Bewegung                                                      

Im Jahr 2009 wurde die Tea Party Bewegung gegründet, anfangs libertär, später zunehmend rechts orientiert als Gegenpol zur sozialistisch empfundenen Wirtschaftspolitik Obamas.

Demokraten und Republikaner spielen auch heute noch ihr Spielchen. Der Super Tuesday zeigte jüngst, die Demokraten wissen eigentlich nicht genau, was sie wollen. Alle Repräsentanten sind über 70 Jahre. 
Sanders scheint erschöpft. Er ist zudem kein Demokrat, sondern ein unabhängiger demokratischer Sozialist. Er erklärte sich zum Demokraten, um für das Präsidentenamt zu kandidieren.
Joe Biden befindet sich im Aufwind. Er könnte mit seiner irischen Abstammung Trump gefährlich werden
Auch Trump gehörte nie einer der wesentlichen staatlichen Institutionen an. Er war prominent, wohlhabend und hatte viele Anhänger. Mit deren Unterstützung vollzog Trump 2016 eine nahezu feindliche
Übernahme der Republikaner.  Als die Partei versuchte das aufzuhalten, fing er an, deren Aussagen als Fake News  abzustempeln.
Trump hat viel interne Macht. Die meisten Republikaner im Kongress fürchten wegen der Polarisierung und der parteiinternen Vorwahlen  eine Herausforderung in den Primärwahlen stärker als den Gegner
in der eigentlichen Wahl, in der Amtsinhaber eine statistische Chance auf den Sieg von 80 Prozent haben
.
Trumps Macht besteht auch darin, dass er diese Chance in der parteiinternen Vorwahl mit einem einzigen Tweet zerstören kann.

Neben den Vorwahlen  gibt es eine Reihe weiterer struktureller Faktoren in den USA, die schon vor Trump existierten. Dazu gehört, dass der Kongress in den letzten Jahrzehnten stetig Macht abgegeben hat.
                                                                                                                                                 

Er scheint nicht mehr in erster Linie daran interessiert zu sein, gesetzgeberisch zu gestalten. Ein Beispiel sind Handel und Wirtschaft. Das ist eine Domäne, welche die Verfassung eindeutig dem Kongress
zuweist. Doch dieser verabschiedet Gesetze, die dem Präsidenten die entsprechenden Befugnisse übertragen. Im gesetzgeberischen Vakuum, das der Kongress hinterlässt, spielen auch die Gerichte eine immer größere Rolle, ebenso die Beamten in der Verwaltung.                      
Seit etwa eineinhalb Generationen gibt es Politiker, die ihre Arbeit im Kongress eher als Chance für ihr eigenes Fortkommen sehen, als wirklich das zu tun, was die Verfassung vom Kongress verlangt und die
Bürger erwarten. Sie haben keine Ambitionen mehr. Das äußert sich schon im Ausdruck der «gleichberechtigten Zweige» der Regierungsführung.
Tatsache ist aber, dass die Verfassung den Kongress eindeutig zur überragenden Instanz macht. 
                   

 
                                                                                                               
                                                                                                                                                           Kongress

Die schleichende Selbstentmachtung des Kongresses – seit dem Zweiten Weltkrieg hat der Kongress zum Beispiel keinen von Amerikas Kriegen mehr erklärt – bereitet den idealen Boden
für einen Präsidenten, der möglichst viel Macht an sich zieht. Dies entspricht immer mehr einem parlamentarischen System, in dem eine Partei an die Macht gewählt wird und diese dann primär
entsprechend den Vorstellungen des Präsidenten agiert.

Damit schließt sich der Kreis. Trump ist nicht die Ursache, sondern das Symptom des politischen Systems, wie Prof. Hochgeschwender gleich zu Beginn ausführte.

Die exzellenten Ausführungen von Prof. Hochgeschwender haben alle Teilnehmer gefesselt. Eine Diskussion schloß sich nahtlos an, in der vor allem Auswirkungen auf Deutschland und Europa und zu
erkennende Parallelen angesprochen wurden
                          

                                               
                                                                                                            ................................Eröffnung der Diskussion .......................................                                      
                           

Die Konzentrierung der USA auf ihre Wirtschaft America First - und die Rivalität mit China hat auch Auswirkungen auf die Export orientierte Wirtschaft  Deutschlands und auf das weltweite Finanzgeschehen.
Außenpolitisch konzentrieren sich die USA nicht mehr primär auf Europa. Neue Allianzen mit  Indien, Japan aber auch mit Großbritannien sind nicht ausgeschlossen.
Parallelen sind zu erkennen u.a. bezüglich des Einflusses der Medien. Auch in Deutschland ist eine zunehmende Polarisierung festzustellen, mit einer Stärkung der Ränder des politischen Spektrums, während
die Mitte an Einfluss verliert. Auch hier zeichnet sich eine vereinfachende Einschätzung ab - kulturpolitisch und nach vorne gerichtet bedeutet links liberal, dagegen bewahrend, werterhaltend und wirtschaftsorientiert
gilt als konservativ und rückwärts gerichtet.
In USA unterstützt ein Medium wie Fox News Channel den Präsidenten und die Republikaner. Andere große Medien wie New York Times dagegen sind auf die Demokraten ausgerichtet
                                                                                

                                 
         
                                             

In Deutschland  sind die  öffentlich rechtlichen Medien vorwiegend  links liberal orientiert…somit auch kritisch gegen Trump.
Über die Atlantikbrücke  mit hohen Vertretern von Politik und Medien verstärken die USA manche ihrer Interessen und Einflußnahmen, ( Beispiele könnten 
Klimadiskussion mit finanziellen Interessen oder die Genderbewegung sein ).
Auch in Deustchland sowie in der EU ist ein Trend festzustellen hinsichtlich Politikern, die mehr an ihrem eigenem Fortkommen interessiert sind, als Aufgaben im Interesse der Bürger wahrzunehmen.
Desweiteren zu erwähnen die Abgabe von Einfluss, Verantwortung und Macht der Regieenden,  z.B. an Expertengremien oder auch an Gerichte.
Letztlich gibt es auch eine Parallele zu den USA bezüglich Kooperation - in der EU jetzt du
rch Druck von außen, z.B. in der Frage der Migration.

                             
                                                    
     
  
                                                                ........................................................................................      Impressionen        .............................................................................................
                  
                                                                                                                             


Prof. Hochgeschwender erhielt lang anhaltenden Beifall für seine so umfangreichen und informativen Ausführungen mit tiefen Einblicken in politische Entwicklungen in den USA. Manche dieser Entwicklungen
  sind nun besser zu verstehen. Weiterführende Information u.a. in seinem Buch „Amerikanische Religion“, erschienen im Suhrkamp Verlag.
 

                                                                                                                           Gut lachen - Prof.  Hochgeschwender                                                                 Verdienter Beifall                                                                                       Dank des Präsident                                          v.l. VP Prof. Josef Nassauer, Daniel Isenrich,
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Präsident  Dr. Hans-O.tto Feldhütter

Präsident Dr. Feldhütter übermittelte mit einer Flasche Wein. den Dank aller an Prof. Hochgeschwender.
Ein Business Dinner, dass alle Teilnehmer inhaltlich noch lange begleiten und auch bezüglich der wiederum so angenhemen  Atmosphäre in bester Erinnerung bleiben wird.

Und auch Lions Director Daniel Isenrich versprach, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Allen die zum Erfolg beigetragen haben, auch an dieser Stelle ein herzlicher Dank

 
              

               


Auf dem 7. Clubabend am 17. Februar 2020 konnte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten Abt Dr. theol. Johannes Eckert begrüßen, den Abt der Benediktiner Abtei St. Bonifaz in München.

                                                                                                  
                                                                                    
                                                                                                                          v.l. Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter, Pater Dr. Johannes Eckert,
                                                                                                                                  Msgnr. Dr. Siegfried Kneissl, Sekretär Hermann Pointl

 
 

Pater Dr. Johannes Eckert trat nach dem Studium an der LMU München mit dem Schwerpunkt „Religionspädagogik und Sozialethik“ im Jahr 1993 in Sankt Bonifaz ein und promovierte 1999 über das Thema „Dienen und Herrschen – Unternehmenskultur und Ordensspiritualität“ zum Doktor der Theologie. Dr. Johannes Eckert, OSB,(Ordo Sancti Bendicti) ist seit 2003 Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz; am 10.2.2015 wählten ihn die Mönche  erneut zum Abt von Sankt Bonifaz in München und Andechs.
2005 erscheint im Herder Verlag die Schrift „Steht auf ! Frauen im Markusevangelium als Provokation für heute“. Er nimmt sich Zeit und Muse, über die Grenzen von Konfessionen und Religionen hinweg in einen vertrauensvollen und offenen Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen einzutreten, die mit den Häusern des Klosters in München und Andechs in Beziehung stehen.

Er arbeitet seit vielen Jahren als Berater im Bildungs- und Ethikmanagement und gestaltet u.a. auch Manager-Exerzitien.

 

                 
                                St. Bonifaz in München                                                                  Gottesdienst und Gebet                                                               Innere Einkehr                             




Er sprach über  
                                                                                 „Die Suche nach dem rechten Maß – benediktinische Impulse“

 
Der Benediktinerorden bekommt keine Kirchensteuer. Er lebt von der Erträgen, die über Wirtschaftsbetriebe erzielt werden, sowie von Spenden.  Pater Dr. Eckert dankte diesbezüglich unserem LC München-Arabellapark für die jährlichen Spenden zur
Bestreitung der Obdachlosenspeisung.
Er begann seine Ausführungen mit einer Episode. Bei Taufen im Familienkreis ist es vielfach üblich, dass Geschwister dem Täufling einen Wunsch mit auf den Weg geben.  Einmal meinte ein dreijähriges Mädchen: "Ich wünsche meinem neu geborenen Bruder,
dass er immer gut balancieren kann." Das war natürlich körperlich gemeint bezüglich Herumturnen am Spielplatz. Aber es trfft im übertragenen Sinn auch eine der Tugenden der Benediktiner: "Balance halten, aus einer innerne Mitte heraus Kräfte entwickeln, nicht in Extreme verfallen", wie es Abt Johannes Eckert formulierte.So ist es auch in den Bendiktinischen Regeln im Kapitel discretia festgehalten.

                                                                                                  
                                                                                                                                          Pater Dr. Johannes Eckert


Vieles über Bendikt wissen wir aus Aufzeichnungen von Papst Gregor dem Großen.( (gestorben 604). Er war in seinen Depressionen interessiert, das Leben von Mönchen aufzuzeichnen,vielleicht um sich damit auch selbst zu helfen. Aber es dürfte auch ein Ziel gewesen sein, einen nationalen Heiligen für Italien herauszuarbeiten,eine Identifikationsfigur, wie sie andere Regionen wie Südgallien schon hatten.
Benedikt von Nursia wurde 480 geboren. Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf und ging zum Studium nach Rom. Dieses brach er nach wenigen Jahren ab und zog sich in eine Höhle zurück, um als Ermemit zu sich selbst zu finden.Aber nach Jahren öffnete er sich für ein klösterliches Leben in Gemeinschaft mit anderen Brüdern. Die ersten Benediktinerklöster wurden im 6. Jahrhundert in der heiligen Grotte Subiaco nahe Rom und deren Umgebung gegründet. Für das von ihm 529 gestiftete Kloster Montecassino schrieb er die Regula Benedicti.  Sie verlangt u.a. Schweigsamkeit, Muse, innere Ruhe, Beständigkeit, Demut und Gehorsam. Gemessen an den Normen der damaligen Ziet forderten diese keine besondere Strenge oder Askese.
Bzeichnend sind die Grundsätze des Ordens, die neben der Ordensregel Regula Bendicti alles enthalten, was den Benediktinreorden auszeichnet "Ora et labora et lege".
Diesbezügliche Erläuterungen sowie Fragen und Anmerkungen aus der Diskussion siehe Seite Jour fixe.
 
                            
                                                                          Interessierte Zuhörer                                                                     Balance in der Diskussion                                                    Dank und Geschenk des Präsidenten
          
                  
Ein interessanter Vortrag mit Inspiration und Impulsen für jeden von uns, gerade in einer hektischen Zeit mit wenig Muse, einem Auseinanderdriften von Standpunkten und einer Flut an medialen Informationen.
Pater Dr. Johannes Eckert
erhielt herzlichen Beifall für seine Ausführunegn und als kleines Geschenk eine Flasche Wein, ein Getränk mit Bezug zu Kapitel 40.





Für den  6. Clubabend am 3. Februar 2020 hatte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten PD Dr. habil. Christian Growitsch eingeladen.

                                       

                                                                                                               
                                                                                                               Dr. Growitsch (li.) u. Dr. Feldhütter (re)

                
 

Dr. Christian Growitsch berät Wirtschaft und Politik in technoökonomischen Fragen bezüglich der Transformation zu einer nachhaltigen Industriegesellschaft., u.a. als Mitglied hochrangiger Kommissionen.

Er ist Research Fellow der Energy Policy Research Group an der University of Cambridge, am Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) und Gastwissenschaftler an der Universität Hamburg. Seit 2017 unterrichtet er
Wirtschaftswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit kurzem Direktor Technologiemarketing bei der Fraunhofergesellschft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.


Er sprach über ein Thema, das uns alle betrifft und noch lange begleiten wird.

                                                                                        

                                                                                                           "Die Ökonomie der Energiewende"

 


                        
                                  Kühltürme Kraftwerk                                                Windkraft                                                                            Photovoltaik                                                                   Referent

   

Dr. Growitsch stellte zunächst die Kernfrage: Was ist die Energiewende? Deren Ziel ist die Reduktion von CO2 Emissionen in allen energieverbrauchenden Bereichen, nicht nur im Stromsektor.
Dies wird u.a. angestrebt durch die schrittweise Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien. Eine Folge davon ist u.a. ein mittelfristiger Ausstieg aus der Kohle, (in Deutschland auch aus der Kernenergie,
nicht
dagegen in Europa.)
Neben dem primären Ziel Umweltverträglichkeit sind Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit sekundäre Ziele, auch wenn sie sehr wichtig sind für Deutschland als Industriestandort Nr. 1 in Europa und
Nr. 4 in der Welt. Ein flächendeckender Stromausfall in Deutschland würde nach wirtschaftlichen Studien rund 600 Mio Euro/ Stunde kosten; eine beachtliche Größenordnung.

Dann adressierte der Referent den gegenwärtigen Stand der Energiewende.Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung lag 2019 in Deutschland bei  46 %. Meist wird nur dieses Ergebnis kommuniziert.
Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Primärenergie  liegt aber bislang nur bei 14%. Davon resultiert die Hälfte aus Biomasse, die aber in ihrer Verfügbarkeit begrenzt ist aufgrund begrenzter Anbauflächen.
Photovoltaik und Windkraft liefern zusammen nur 4,5 %.


  

                                                          
                                                                       Anteil Erneuerbarer Energien ...an der Stromversorgung                                        ..........am Primärenergieverbrauch                                                                           

Hoher Endenergieverbrauch ergibt sich im Verkehr und im Wärmesektor, aber auch in vielen Bereichen der Industrie mit thermischen Verarbeitungsprozessen. Den Bedarf an thermischer Energie über Erneuerbare Energien
zu bestreiten, ist eine große Herausforderung.


Die Erreichung der angestrebten CO2 Reduktion bis 2020 wird knapp. Dennoch konnte eine Minderung an CO2 Emissionen erzielt werden trotz Wirtschaftswachstum. Eine Entkoppelung ist also gelungen,

Grundsätzlich gilt, CO2 dort einzusparen, wo es am günstigsten ist, z.B. durch Erhöhung der Energieeffizienz oder durch Einsatz Erneuerbarer Energien.

Der Anteil der EEG Umlage wird kontinuierlich geringer. Dennoch steigen die Strompreise in Deutschland weiter - obwohl in Europa schon an der Spitze liegend - auch durch Anteile des Staates und Umlagen.
Diese Situation wird zunehmend eine Belastung für die produzierenden Unternehmen, ungeachtet der Möglichkeit von Ausnahmeregelungen

Der Ausstieg aus Kohle und Kernkraft macht den Strom nicht billiger. Das ist eine Belastung für Deustschland als Industriestandort und als Exportnation.
Andererseits gibt es neue Windkraft- und Solaranlagen mit höherer Effizienz. Damit sinkt der spezifische Energiepreis, aber die Strommengen sind noch nicht ausreichend.

Unter Bezug auf das Zieldreieck ging Dr. Growitsch ging dann  auf zukünftige Ansätze ein und erläuterte interessante Aspekte bezüglich effizienter und bezahlbarer Bereitstellung von Energie sowie kurz- und langfristiger
Sicherheit in der Energieversorgung.

                        

                                                  
                                                               Energiepolitiches Zieldreieck                                                                                   Geballte Aufmerksamkeit               
                                                                                       

Letztlich beschrieb er einen marktwirtschaftlichen Ansatz für die Energiewende, mit Technologieoffenheit und globaler statt nationaler Ausrichtung . Dazu mehr auf der Seite Jour fixe

Dr. Christian Growitsch erhielt großen Beifall für seinen exzellenten, Fakten basierten Vortrag, dem alle mit großer Aufmerksamkeit folgten und der zu interessanten Fragen in der Diskussion führte.

Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter dankte dem Referenten im Namen aller Teilnehmer sehr herzlich für seine Ausführugen und seine Bereitschaft, den Vortrag trotz des sehr engen Terminplans zu übernehmen.
Gleich im Anschluss ging es zum Flughafen.

     
                                            Heitere Stimmung                                                                       Volle Konzentration                                                                                                 Der Dank des Präsidenten
 
                  


Für den  5. Clubabend am 20. Januar 2020 hatte Präsident Dr. Hans-Otto Feldhütter als Referenten Heinz Klaus Mertes eingeladen, Geschäftsführer seiner gleichnamigen GmbH für TV-Programmproduktion.
Heinz Klaus Mertes ist als Medienproduzent, Berater und Autor für Verlage, Sender sowie Unternehmen und Verbände tätig. Davor war er u.a. Programmdirektor von Sat 1, Fernseh-Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks und Chefredakteur der „Versicherungswirtschaft“. In seinen Reports und Kolumnen akzentuiert er als Publizist aktuelle Themen und Trends in Medien, Wirtschaft und Gesellschaft aus Generationensicht und historischer Räson. Heinz Klaus Mertes ist Träger des Konrad-Adenauer-Preises für Publizistik.   
Begünstigt durch das Internet der Dinge sind in unserer Gesellschaft  in vielen Bereichen Veränderungen im Gange mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Wettbewerbsfähigkeit und damit letztlich der Lebensbdingungen.     Mit seiner profunden Erfahrung aus Politik, Gesellschaft und Medien ging Heinz Klaus Mertes der Frage nach: "Wie disruptiv ist Deutschland ?"

                                         
                                                                                 Internet der Dinge  (IoT)                                                                  Heinz Klaus Mertes

 

        
                       Technologien
                                        Politik                                                                                                  Jugend                                                                                  Medien  

In seinen einführenden Worten merkte Mertes an, man sollte immer die ganze Welt betrachten, aber auch zu erkennen geben, aus welcher Sicht und Persepktive. 

Disruptiv betrifft  jeden in unserer Gesellschaft.  Mertes adressierte vier Bereiche:

Disruptiv  ist ein gängiger Begriff bezüglich technischer Innovationen. Disruptiv bedeutet in diesem Sektor, mit neuen Entwicklungen bestehende Technologien oder Produkte teilweise zu verdrängen oder langfristig ganz abzulösen, auch mit Auswirkung auf finanzielle Investments. Beispiel Automobil oder zuküftige Mobilität. Die technologsichen Veränderungen beeinflussen Markt, Wettbewerb und Arbeitsplätze
 Der Grad der Disruption ist abhängig von der Entscheidung der Marktteilnehmer.

Disruptiv ist aber auch kennzeichnend für die gegenwärtige politische Situation. Politische Wetterstürze offenbaren neue „Drifts“ und gesellschaftliche Fronten. Eine „Klimastörung“ nach der anderen kennzeichnet zur Jahreswende 2019/2020 die innenpolitische Landschaft. In den medialen Wogen um die Europawahl und sodann um die Landtagswahlen in den ostdeutschen Bundesländern fegte eine Art digitaler Tornado die CDU durcheinander mit erkennbar anhaltender Luftverdünnung, wenn es um die finale Orchestrierung der Merkel-Ära geht. Auch über die SPD ziehen sich dunkle Wolken ruinöser „Wählerebbe“ bei gleichzeitigem Führungsdilemma zusammen. Dazu aufsteigende „Morgenröte“ mit populistischem Zwielicht im Osten, bestrahlt von grünen Spotlights im Westen. Es fehlt an Regierungskomptenz. Die gesellschaftlichen Grundverhältnisse im deutschen Politik- und Informationsklima drohen auf- und auseinander zu brechen. Zu starke Disruption trägt das Risiko der Spaltung in sich.

Engagement der Jugend für politische Belange ist Inspirator für gesellschaftliche Prozesse. Die Jugend hat mit ihren Aktionen über die Medien eine große Reichweite, aber keinen Alleinvertretungsanspruch. Bei allem Drang nach Neuerung sollte es keine Spaltung der Generationen geben in jung und alt. In jedem Fall ist die große Gruppe mittleren Alters zu berücksichigten, der große Teil der Berufstätigen, die am Markt und im Wettbewerb erwirtschaften,
was dann anteilmäßig im sozialen Bereich verteilt werden kann.

Ein weiterer wesentlicher Punkt für disruptive Veränderungen sind die Medien. Kennzeichnend ist die Veränderung von der Informations- zur Meinungsgesellschaft, teilweise mit einem Overkill an Einschötzungen zu  immer gleichen Themen. Sie stehen  unter Erfolgszwang hinsichtlich Auflage oder Einschaltquoten. Die Bandbreite an Themen leidet verschiedentlich. Der Zugang zu Informationen im Ausland eröffnet die Möglichkeit, sich ein breiteres Meinungsild
zu erschließen.

Fazit . Nachhaltigkeit ist essentiell für eine entwickelte Gesellschaft.  Disruptiv als Transformation, aber nicht als Durchtrennen einer Nabelschnur zu Geschichte, Kultur und Wohlstand . Dies ist wichtig für Deutschland mit dem Fehlen einer historischen Räson, im Gegensatz z.B. zu Großbritannien oder Holland.                                                                                                                                  )

           
  Präs. Dr. H.-O. Feldhütter begrüßt Teilnehmer und Referent                             Voll konzentrierte Zuhörer                                                   Dank des Präsidenten                        Präsident, Referent u.VP Prof. Josef Nassauer (re.)

Die Teilnehmer verfolgten die spannenden  Ausführungen von Heinz Karl Mertes mit großem Interesse und bedachten sie mit viel Beifall. Es schloss sich eine intensive und zielgerichtet Diskussion an.
Mehr Informationen über Ausführungen zu einzelnen Themenbereichen, u.a. auch zu außenpolitischen disrutiven Veränderungen siehe Seite Jour fixe
                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                                                             

19. Eisstockschießen 10. - 12. Januar 2020, Freyung - Gemeinsames Winter-Wochenende mit Sport, Frohsinn und Geselligkeit

Das neue Jahr beginnt beim LC München - Arabellapark  traditionell mit einem Wochenende für das Eisstockschießen, das vom 10. - 12. Januar 2020 nun bereits zum 19. Mal in Freyung im Bayerischen Wald stattfand.
Die Tage wurden von Dr. Wolfgang Melzer  in Kooperation mit Rudi Reinhardt wieder bestens organisiert.
Im Gegensatz zum Vorjahr mit einer tief verschneiten Landschaft machte diesmal der Winter eine Pause ..die Wiesen und Hänge in grün, phasenweise strahlend blauer Himmel mit milden Temperaturen, nachts aber schön frostig.

 
  Wetterkapriolen

                               
                                                                           2017                                                       2018                                                  2019                                                                 2020                        
                                            
                                                                                                                                                                                                           
Im Gegensatz zum Vorjahr  mit Unwetterwarnungen aufgrund heftiger Schneefälle  war es  diesmal eine problemlose Anreise auf freien trockenen Straßen.
Wenn die "Lions " aus München über Jahre zum Eisstockschießen nach Freyung kommen, so findet das auch die Aufmerksamkeit der Stadt. 
Am Samstag Vormittag wurden wir vom 2. Bürgermeister  Alexander Muthmann 
begrüßt. Dabei wurden auch die besonderen Grüße von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich überbracht. 
Herr Muthmann weiß die langjährige Treue unseres LC München- Arabellapark zu Freyung besonders zu schätzen, ist er doch als Abgeordneter des Bayerischen Landtages häufig auch in der  Landeshauptstadt.
Bezüglich größerer Projekte in Freyung erwähnte er die Vorbereitung der Landesgartenschau, die im Jahr 2022 in Freyung auf dem Geyersberg stattfinden wird, einem Gelände mit 
herrlichem Weitblick.
 Mit der Erinnerung an einen Vortrag von Dagmar Voß, der Geschäftsführerin der Bay. Langesgartenschau GmbH am 20. Mai 2019 bei uns im Lions Club  konnte  die Bedeutung diese Vorhabens für die Region
gleich treffend eingeordnet 
werden.

Die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Freyung zeigt sich auch in der stets zuvorkommenden Unterstützung bei der Nutzung der Eishalle sowie bei der Durchführung des Turniers.
Die Trainingsstunden  am Samstag waren gleichermaßen konzentriert wie spielerisch. Abends fanden die Tage  jeweils ihren geselligen Ausklang bei vorzüglichem Essen und unterhaltsamen Gesprächen.  

Am Sonntag Vormittag war dann das große Turnier. In diesem Jahr wurde  mit 4 Mannschaften gespielt. Die Teilnehmer wurden den einzelnen Teams zugelost, die dann ihren  Moar (Mannschaftsführer) wählten. 
Die Teams spielten gegeneinander " jeder gegen jeden" in einer Hin- und Rückrunde, wobei jedes Spiel über 4 Bahnen ging
Im  Jahr 2017 gab es ein Ergebnis mit einer nachvollziehbaren Logik. Die Mannschaften 1 bis 3 belegten auch die Plätze 1 bis 3.
Dies wurde im Jahr 2019 übertroffen.  Die Teams 1 bis 5 belegten auch die Plätze 1 bis 5 ! 
Im Jahr 2020 wurde diese Logik gesprengt...die Teams 2 und 3 belegten zwar die Plätze 2 und 3, aber die Teams 1 und 4 tauschten die Plätze. Die Statistik muss überarbeitet werden...

Nach spannenden Wettkämpfen gab Wolfgang Melzer  das Klassement bekannt.
Sieger wurde die Mannschaft 4 mit "Moar" Sebastian  Soballa, Volker Soballa, Carolin Soballa, Wolfgang von Crailsheim und Josef Nassauer. 
Nachdem Sebastian Soballa auch im letzten Jahr  gewonnen hatte, blieb der Wanderpokal im Hause Soballa...man hatte ihn schon vorausahnend zuhause gelassen ..
Platz 2 eroberte das Team 2 mit Andrea Melzer, Eva Kristina Soballa, Konstantin Soballa, Ulla von Crailsheim und Serina Trachtenberg. 
Platz 3 erreichte das Team 3 mit Lore Hock, Wolfgang Melzer, Josephine von Crailsheim, Julia Haas und Marinus Hartmann
Platz 4 ging an die Mannschaft 1  mit Rudi Reinhardt, Sigrid Haas, Hannibal von Crailsheim, Dominik Soballa und Vitus Hartmann. 
 
Mit diesem Gesamt-Ergebnis galt auch in diesem Jahr:" Nichts ist unmöglich....bei den LIONS". ...auch bezüglich individueller Ergebnisse, z.B.  Sebastian Soballa, unser Youngster,  wieder im Sieger-Team,
Josef Nassauer 
aufgerückt vom Verlierer-Team Team 2019 in das Sieger-Team 2020.

Auch in diesem Jahr war es ein herrliches Familientreffen von  jung und alt. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind immer eine besondere Bereicherung.
Die schönen Tage vergingen wieder viel zu schnell, auch jenen, die nicht am Wettkampf teilnahmen. Das lag auch an der herzlichen Aufnahme und der freundlichen Betreuung durch die Besitzerin des Hotels, 
Frau Brodinger und ihrem exzellenten Team sowie der hervorragenden Küche des Restaurants. 

Den Dank an Dr. Wolfgang Melzer übermittelte abschließend VP Prof. Dr. Josef Nassauer stellvertretend für alle  Teilnehmer.
Alle freuen sich schon heute auf das Jubiläum 20 Jahre Eisstockschießen in Freyung, mit der Planung im Jahr 2020 und der Ausrichtung vom 8. - 10. Januar 2021.
Impressionen

                                            
                                                         Ankunft im Hotel am Abend                                                   Blick aus dem Fenster am Morgen                                                  Blick vom Geyersberg am Nachmittag          
        
                           
    
                                                           
                                                                                                             Team 2020                                                               Begrüßung und Erläuterungen 2. Bgm. A. Muthmann                                              


             
                                                     ................................................................................ Gesellige Runden am Abend........................................................................................................                                                                        

 

                               
                                                      ........................................................................................................Eindrücke von Training und Wettkampf ..............................................................................................
                               

                       
 
                                                                                    
                                                                                           ....................................................Teams in der Reihenfolge der Platzierung ........................................................................     

  
                                                                      
                                                                                                                      
                                                                                                   Dank an die Chefin des Hauses    Dank an den Organisator              Auf ein Wiedersehen in 2021                            
                                          




Regelmäßige Aktualisierung des Internetportals. Letzte Aktualisierung 22. Dezember 2020. Redaktion: Prof. Dr. Josef Nassauer